Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen e.V.
BdSt-Spartipp: Abwassergebühren sparen mit einer Garten-Wasseruhr
Die erste Hitzewelle des Jahres rollt über Nordrhein-Westfalen, und in den Gärten lassen die Blumen schon die Köpfe hängen. Für Gartenbesitzer hat der Bund der Steuerzahler NRW einen heißen Spartipp: Mit einer zweiten Wasseruhr für den Garten lassen sich Abwassergebühren sparen.
Wasseruhr im Garten spart bares Geld
BdSt NRW empfiehlt zweiten Wasserzähler und erklärt, wie es geht
Für jeden Liter Wasser, der aus dem Wasserhahn kommt, zahlen die Verbraucher doppelt: einmal für den Bezug von Frischwasser, ein zweites Mal für die Entsorgung des Schmutzwassers. Dabei wird unterstellt, dass das gesamte Frischwasser als Schmutzwasser in die Kanalisation eingeleitet wird. Gießwasser jedoch, das im Garten versickert, landet nicht im Kanal. Hier liegt ein Sparpotenzial.
„Wer regelmäßig seinen Garten bewässert, sollte prüfen, ob ein Gartenwasserzähler infrage kommt“, empfiehlt Harald Schledorn, Gebührenexperte beim Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen. „Das lohnt sich, denn die Schmutzwassergebühren gehören zu den höchsten kommunalen Abgaben in Nordrhein-Westfalen. Wer zum Beispiel 40 Kubikmeter Gießwasser im Sommer verbraucht und eine durchschnittliche Schmutzwassergebühr von 3,52 Euro pro Kubikmeter zahlt, kann mit einem Gartenwasserzähler pro Jahr rund 140 Euro sparen.“
Eine geeichte Wasseruhr lässt sich für kleines Geld unkompliziert hinter dem Hauptzähler einbauen – meist am Außenwasserhahn oder in der Zuleitung zum Garten. Die dort gemessene Frischwassermenge wird am Jahresende vom veranlagten Schmutzwasser abgezogen.
Verbraucher, die wissen möchten, ob sich ein Gartenwasserzähler für sie lohnt und wie die Abwassersatzung bei ihnen vor Ort seine Nutzung regelt, können sich an den BdSt-Gebührenexperten wenden: info@steuerzahler-nrw.de.
Düsseldorf, den 28. Mai 2026
Über den Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen (BdSt NRW): Der BdSt NRW ist seit 1949 die unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung der Steuerzahler in Nordrhein-Westfalen. Der Landesverband mit Sitz in Düsseldorf setzt sich dafür ein, die Steuer- und Abgabenlast auf ein faires Maß zu senken, Steuergeldverschwendung zu stoppen, Staatsverschuldung abzubauen und Bürokratie zu reduzieren. Finanziert durch Mitgliedsbeiträge und Spenden, engagiert sich der BdSt NRW aktiv für eine verantwortungsvolle Finanzpolitik im Sinne der Bürger und Unternehmen. Mehr Informationen: steuerzahler.de/nrw.
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