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Paketzustellung - Der Wahnsinn muss aufhören

Straubing (ots)

Wer die Karawane von Zustellfahrzeugen betrachtet, die Tag für Tag durch viele Straßen und Viertel rollt, nicht wenige davon alte Luftverpester, die den Verkehr aufhalten, Fußgänger- und Radwege sowie Einfahrten blockieren, der spürt, dass sich etwas ändern muss. Zumal das stetig wachsende Aufkommen mittlerweile sogar jenen, die eigentlich davon profitieren, große Probleme bereitet. Es sind immense Investitionen und mehr Personal nötig, um die gewaltige Zahl der Sendungen zu bewältigen. Kein Wunder also, dass sich die Branche intensiv Gedanken darüber macht, wie sie den Pakettsunami in Zukunft bewältigen kann. Eine Möglichkeit wären Anreize für Kunden, die bereit sind, ihre Pakete an eine Abholstation oder einen Shop liefern zu lassen. Oder für Menschen, die bereit sind, die Sendung für die ganze Straße oder das Mehrfamilienhaus anzunehmen. (...) Es sollte auch über eine Gebühr für Retouren nachgedacht werden. Die sollte nicht übertrieben hoch sein, aber zumindest jene zum Nachdenken bringen, die sich zum Beispiel ständig Klamotten in mehreren Farben und Größen bestellen und zurückschicken, was ihnen nicht passt oder gefällt.

Pressekontakt:

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Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
Telefon: 09421-940 4441
politik@straubinger-tagblatt.de

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