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16.01.2019 – 09:00

Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)

Medizinwende: Jeder Zweite wünscht sich Integrative Medizin in Deutschland (Forsa)

Berlin (ots)

Immer mehr Bürger wünschen sich eine Integrative Medizin. Also ein Miteinander von konventioneller Medizin und Verfahren wie Naturheilkunde und Homöopathie, die Hand in Hand zum Wohle der Patienten eingesetzt werden.

Das zeigt eine aktuelle Forsa-Befragung, die dem Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) vorliegt. Der Frage "Sind Sie der Meinung, dass die steigende Nachfrage nach Homöopathie eine Wende in der Medizin einleitet hin zu einer Integrativen Medizin, also dem Miteinander von Schul- und Naturmedizin?" stimmten 51 Prozent der Befragten zu, nur 28 Prozent der Befragten waren nicht dieser Meinung. 21 Prozent antworteten mit "weiß nicht".

Bei den befragten Frauen stimmten 58 Prozent zu, bei den Männern waren es 43 Prozent. Selbst aus der Gruppe der Nichtverwender der Homöopathie stimmten 42 Prozent der oben genannten Meinung zu.

"Die Bürger wollen neben einer Energiewende und Mobilitätswende auch eine Medizinwende in Deutschland", sagt Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des DZVhÄ, "hin zu einer Integrativen Medizin, die konventionelle Medizin und Homöopathie Hand in Hand einsetzt".

Die Wirtschaftsdaten zu homöopathischen Arzneimitteln weisen in die gleiche Richtung: Laut dem Pharma-Marktforschungsunternehmen IQVIA ist der Jahresabsatz mit homöopathischen Arzneien von rund 46 Millionen Packungen im Jahr 2012 auf 53 Millionen Packungen im Jahr 2017 gestiegen.

Darüber hinaus zeigt die Forsa-Befragung, dass der Verwenderkreis der Homöopathie in Deutschland weiter wächst. Während im Jahr 2010 noch 45 Prozent der Bevölkerung "selbst schon einmal Erfahrungen mit Homöopathie bzw. der Verwendung homöopathischer Arzneimittel gemacht" haben, sind es aktuell bereits 53 Prozent. Bürger mit einem höheren Bildungsabschluss verwenden Homöopathie mit 56 Prozent besonders häufig.

"Auch Wünsche und Werte der Patienten müssen im Kontext einer evidenzbasierten Medizin berücksichtigt werden", so Bajic, Vorbild könne die Schweiz sein, wo Homöopathie von der obligatorischen Grundversicherung bereits voll erstattet wird.

Mehr Daten und Abbildungen unter: www.dzvhae.de/forsa-medizinwende/

Pressekontakt:

Björn Bendig, DZVhÄ-Pressesprecher
bjoern.bendig@dzvhae.de

Original-Content von: Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), übermittelt durch news aktuell

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