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28.05.2018 – 10:08

AOK Hessen

PM AOK Hessen - Besser als ihr Ruf: Wunderpflanze und Gesundheitsbooster Hanf

Lange hatte die Hanfpflanze - auch als Cannabis bekannt - aufgrund ihrer psychoaktiven Inhaltsstoffe einen zweifelhaften Ruf. Zu Unrecht, denn neben ihrer berauschenden Wirkung hat sie einen äußerst positiven Effekt auf die Gesundheit. Tatsächlich gilt die ursprünglich aus Asien stammende Hanfpflanze als eine der ältesten Nutzpflanzen weltweit. Hanfsamen, -öl & Co. enthalten nämlich keinerlei psychoaktive Cannabinoide - also Stoffe wie THC, die den Zustand des High-Seins auslösen. Vielmehr liefern sie wichtige Nährstoffe und können die Ernährung sinnvoll ergänzen.

Online-Presseinformation

Besser als ihr Ruf: Wunderpflanze und Gesundheitsbooster Hanf

Lange hatte die Hanfpflanze - auch als Cannabis bekannt - aufgrund ihrer psychoaktiven Inhaltsstoffe einen zweifelhaften Ruf. Zu Unrecht, denn neben ihrer berauschenden Wirkung hat sie einen äußerst positiven Effekt auf die Gesundheit. Tatsächlich gilt die ursprünglich aus Asien stammende Hanfpflanze als eine der ältesten Nutzpflanzen weltweit. Hanfsamen, -öl & Co. enthalten nämlich keinerlei psychoaktive Cannabinoide - also Stoffe wie THC, die den Zustand des High-Seins auslösen. Vielmehr liefern sie wichtige Nährstoffe und können die Ernährung sinnvoll ergänzen.

Hanfsamen sind die Früchte der Hanfpflanze und gehören damit aus biologischer Sicht zu den Nüssen. Das erklärt auch ihr leicht nussiges Aroma. Die kleinen Körner haben es in sich: Sie enthalten einen hohen Anteil an hochwertigem Eiweiß, welches besonders gut von unserem Körper verwertet werden kann. Es besteht nämlich aus der idealen Zusammensetzung von allen acht essenziellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Zusätzlich enthalten Hanfsamen die wertvollen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie Vitamine, wie beispielsweise Vitamin B2, und Spurenelemente. Aufgrund all dieser wertvollen Inhaltsstoffe wird den Samen unter anderem eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Sie sollen außerdem Herz, Gehirn und Immunsystem stärken sowie den Stoffwechsel ankurbeln.

Die in Deutschland erwerblichen Hanfsamen werden aus Nutzhanf gewonnen. Auch wenn der eigene Anbau der Hanfpflanze verboten ist, ist der Kauf von Hanfsamen legal. Die Samen können bedenkenfrei verwendet werden, so zum Beispiel als Topping im Müsli oder Salat oder beim Backen. Sie können außerdem zu Hanfmehl oder -öl weiterverarbeitet werden. Hanföl sollte zwar nicht zum Kochen verwendet werden, da es äußerst hitzeempfindlich ist, es schmeckt aber sehr gut im Salatdressing. Hanfmehl kann bis zu ein Zehntel des herkömmlichen Mehls ersetzen und punktet außerdem durch seine bindende Eigenschaft. So kann es beispielsweise auch zur Verdickung von Soßen verwendet werden.

Hanf ist nicht gleich Hanf

Die Nutzpflanze Hanf hat also nichts mit ihren berauschenden Artgenossen zu tun, sondern gilt zurecht als wahrer Gesundheitsbooster. Nicht umsonst werden Hanfsamen zu den sogenannten Superfoods gezählt.

Einziger Minuspunkt: Die kleinen Samen sind verhältnismäßig teuer. Dafür wird ihnen aufgrund ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften sogar nachgesagt, die Lebenszeit um einiges zu verlängern.

Heilende Wildpflanzen

Ob Löwenzahn oder Brennessel: Die AOK Hessen weiß, es existieren noch viele weitere Pflanzen, die den Speiseplan sinnvoll ergänzen und mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen die Gesundheit fördern.

Bei Fragen kommen Sie gerne auf mich zu.

Mit freundlichen Grüßen

Nicole Richter

Nicole Richter

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