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PM AOK Hessen - Superfoods unter der Lupe: Heilende Wirkung oder wirkende Werbung?

Infografik - Superfoods im Vergleich: Exotisch vs. heimisch / Bildrechte: AOK Hessen
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Exotische Namen und verheißungsvolle Versprechungen: Açaí, Acerola, Chia, Goji oder Quinoa sind derzeit in aller Munde und die neuen Stars bei Foodbloggern und in der Werbung. Die sogenannten "Superfoods" werden als Vitalstoffbomben, Kraftpakete, Anti-Aging-Mittel und Schlankmacher angepriesen. Ihr hoher Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen macht sie in der Tat besonders. Aber: Sind sie besser als heimisches Obst und Gemüse? Die AOK Hessen hat die Pflanzen aus Übersee daher mal genauer unter die Lupe genommen und mit unseren Knollen, Beeren und Samen verglichen.

Online-Presseinformation

Superfoods unter der Lupe: Heilende Wirkung oder wirkende Werbung?

Exotische Namen und verheißungsvolle Versprechungen: Açaí, Acerola, Chia, Goji oder Quinoa sind derzeit in aller Munde und die neuen Stars bei Foodbloggern und in der Werbung. Die sogenannten "Superfoods" werden als Vitalstoffbomben, Kraftpakete, Anti-Aging-Mittel und Schlankmacher angepriesen. Ihr hoher Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen macht sie in der Tat besonders. Aber: Sind sie besser als heimisches Obst und Gemüse? Die AOK Hessen hat die Pflanzen aus Übersee daher mal genauer unter die Lupe genommen und mit unseren Knollen, Beeren und Samen verglichen.

Das exotische Superfood hat gegenüber regionalen Produkten vor allem einen Nachteil: Es ist vergleichsweise teuer. Da kann man für 100 Gramm schon mal 15 bis 20 Euro hinlegen. Und was so gesund daherkommt, ist nicht unbedingt gesund für die Umwelt - schließlich müssen die Pflanzen von weit her per Schiff oder Flugzeug transportiert werden. Weil sich frische Produkte aus Übersee nicht unbedingt so lange halten, sind sie bei uns oft nur stark verarbeitet erhältlich. Das heißt, die Pflanzenteile werden getrocknet oder konserviert oder es werden Ex­trakte hergestellt und als Pulver, Kapseln, Pillen vermarktet. Doch wie viel von den wertvollen Inhaltsstoffen bleibt dabei erhalten?

Anhänger des Superfoods schwören auf die heilende Wirkung der vermeintlichen Wundermittel aus fernen Ländern. Neben ihrem guten Geschmack, sollen sie nämlich antioxidativ, entzündungshemmend und aktivierend sein. Doch genau das schaffen eben auch unsere heimischen Nahrungsmittel: Erdbeeren von hiesigen Erdbeerfeldern können durchaus mit der Acerola-Kirsche aus Mittel- und Südamerika oder der Goji-Beere aus China mithalten. 100 Gramm Erdbeeren haben genauso viel Vitamin C wie 100 Gramm getrocknete Goji-Beeren. Und wer weiß schon, dass Kohl teilweise mehr Vitamin C enthält als Zitrusfrüchte? Egal ob Blumen-, Weiß-, Rot- oder Rosenkohl: Kohlgemüse ist kalorienarm und dabei reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

Reichlich Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe liefern nicht nur die teuren Chia-Samen, sondern auch Nüsse, Leinsaat sowie Raps- oder Walnussöl. Ein Esslöffel Rapsöl zum Beispiel reicht schon, um den empfohlenen Tagesbedarf an Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen. Für Menschen, die sich glutenfrei ernähren müssen, ist Hirse eine gute Alternative zu der aus Südamerika stammenden Quinoa-Pflanze. Hirse ist außerdem - wie Quinoa - reich an Eisen, Eiweiß und Magnesium.

Fazit: Heimische Nahrungsmittel können genauso viel leisten und sind oftmals preisgünstiger. Sie wachsen quasi direkt vor der Haustür, sind von einer weiten Anreise und Schadstoffen verschont geblieben und daher frischer und unbelasteter. Und: Auch ein Superfood ist erst dann wirksam, wenn es regelmäßig in den Speiseplan integriert wird.

(https://aok-erleben.de/heimische-superfoods-was-weisst-du-ueber-leinsamen-hagebutten-co/?cid=aokdehe_nse_2018_0696) https://aok-erleben.de/heimische-superfoods-was-weisst-du-ueber-leinsamen-hagebutten-co/

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Mit freundlichen Grüßen

Nicole Richter

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