Bundesverband Osteopathie e. V. - BVO
5 Tipps für ein starkes Immunsystem im Frühjahr
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M ersten Quartal 2025 verzeichnete Deutschland laut DAK-Gesundheitsbericht deutlich mehr Krankheitsfehltage durch Atemwegserkrankungen als im Vorjahr. Erkältungen sind längst kein reines Winterphänomen mehr: Auch in den frühen Monaten des Jahres führen sie weiterhin zu zahlreichen Krankmeldungen und beeinträchtigen Arbeitsfähigkeit und Alltag vieler Menschen. Experte Benjamin Hartlieb, Heilpraktiker mit osteopathischer Ausbildung, gibt praktische Tipps, wie sich Körper und Immunsystem im Frühjahr gezielt stärken lassen – sowohl durch einfache Maßnahmen im Alltag als auch mit gezielten Ansätzen aus der Naturheilkunde und osteopathischen Praxis.
Auch wenn die Temperaturen langsam steigen, bleibt das Risiko für Erkältungen und andere Atemwegsinfekte bestehen. Viren haben auch im Frühjahr leichtes Spiel, wenn Abwehrkräfte durch Stress, Schlafmangel oder eine unausgewogene Ernährung geschwächt sind. Der bvo-Experte Benjamin Hartlieb, der in eigener Praxis in Pforzheim tätig ist, empfiehlt daher vorbeugende Maßnahmen, die den Körper in seiner Selbstregulation und Widerstandskraft unterstützen.
1. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft
Bewegung stimuliert die Durchblutung, unterstützt den Lymphfluss und fördert eine tiefe, freie Atmung. Bereits 30 Minuten täglicher Spaziergang oder leichtes Ausdauertraining reichen oft aus, um den Organismus widerstandsfähiger gegen Infekte zu machen.
2. Ausgewogene, vitaminreiche Ernährung
Frisches Obst und Gemüse, hochwertige Fette wie Oliven- oder Nussöl und entzündungshemmende Gewürze wie Kurkuma oder Ingwer liefern wichtige Nährstoffe für das Immunsystem. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend, um Schleimhäute feucht zu halten und die Abwehrkräfte zu unterstützen.
3. Ausreichend Schlaf und bewusstes Stressmanagement
Schlaf ist ein zentraler Regulator für das Immunsystem: Während der Ruhephase regenerieren sich Zellen, Hormone werden ausgeglichen und Heilungsprozesse laufen effizient ab. Entspannungstechniken wie Atemübungen, Meditation oder kurze Pausen im Alltag helfen, Stresshormone zu senken und die Abwehrkräfte stabil zu halten.
4. Osteopathische Prävention
Osteopathie betrachtet den Körper als Einheit und setzt auf manuelle Maßnahmen, die Blockaden lösen, Beweglichkeit fördern sowie die Atem- und Durchblutungsfunktionen verbessern. Das unterstützt das vegetative Nervensystem und kann die Regulationsfähigkeit des Organismus stärken. Zur Prävention reicht meist eine Behandlung ein- bis zweimal jährlich, z.B. zu Beginn der Erkältungs- und Infektionssaison.
5. Gezielter Einsatz von Naturheilkunde
Heilpflanzen wie Echinacea, Holunder, Ingwer oder Salbei können in Kombination mit Bewegung, Ernährung und Osteopathie die Abwehrkräfte zusätzlich stützen. Wichtig ist eine gezielte Anwendung und die individuelle Abstimmung auf den eigenen Gesundheitszustand.
Die Rolle der Osteopathie
Osteopathie ersetzt keine schulmedizinische Behandlung, kann aber präventiv und begleitend die Widerstandskraft des Körpers stärken. Durch die Förderung von Beweglichkeit, Atmung, Lymphfluss und Nervensystem unterstützt sie die Selbstregulation des Organismus – ein integrativer Ansatz, der zusammen mit Bewegung, Ernährung, Schlaf und gezielter Naturheilkunde den Körper stabil durch Erkältungs- und Infektionszeiten trägt.
In unserem Osteopathie-Podcast „Nachgefragt…“ schildern Experten wie Malte Herberhold (Folge 4) und André Bodendörfer (Folge 12) im Detail, was die Osteopathie in Kombination mit gesunder Ernährung sowie bei Stress, Nervosität und Unruhe leisten kann ► bit.ly/BVO-Podcast.
Weitere Informationen für Ihre Leser oder zur Themenanregung finden Sie in unserem Blog „Osteopathie News“ ► bit.ly/BVO-Blog.
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