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06.03.2019 – 10:08

Urlaubsguru GmbH

Zecken-Check für Hund und Katz

Zecken-Check für Hund und Katz
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Zecken-Check für Hund und Katz Mein Haustier klärt über Risiken von Zeckenstichen auf und gibt Tipps zur Prävention

Hunde- und Katzenbesitzer werden früher oder später mit der Frage konfrontiert, wie man die Vierbeiner vor lästigen Parasiten schützen kann. Insbesondere, wenn die Tiere Freilauf erhalten, ist die Gefahr von Zecken groß. Hunde werden dabei häufiger gestochen als Katzen, da sich Katzen intensiver der Fellpflege widmen. Doch einige Stellen sind auch für sie schlecht zugänglich. Zecken sind nicht nur lästig, sondern bergen auch Gesundheitsrisiken für Tier und Halter.

Mein Haustier hat alle wichtigen Informationen zu Zecken und Präventionsmaßnahmen im Zecken-Check zusammengetragen.

Was ist eine Zecke und warum ist sie so gefährlich?

Zecken gehören zu den Spinnentieren. Damit sie sich entwickeln und Eier produzieren können, benötigen sie in jedem Entwicklungsstadium das Blut von Säugetieren, Vögeln oder Reptilien. Dafür lauern sie im Gras oder an Ruhestellen und warten auf vorbeikommende Opfer. Am aktivsten sind sie von Frühling bis Herbst, sie können aber auch in milden Wintern ein Problem darstellen. Bei ihren Blutmahlzeiten nehmen sie häufig Krankheitserreger von ihren Wirten auf und übertragen sie auf den nächsten Wirt. Der Stich einer Zecke ist umso gefährlicher, je fortgeschrittener ihr Entwicklungsstadium ist. Kein anderer Parasit überträgt eine solche Vielfalt an Krankheiten wie Zecken. Dazu zählen Borreliose oder FSME, aber auch gefährliche Allergien oder Infektionen.

Was kann man zur Vorbeugung von Zeckenbissen tun?

Wichtig zu wissen ist, dass sich Zeckenmittel für Hunde und Katzen in der Konzentrationen unterschieden und nicht austauschbar sind. Zur Vorbeugung von Zeckenbissen können unterschiedliche Produkte verwendet werden:

Zeckenhalsband: Abstoßende Wirkstoffe werden über die Hautoberfläche des Tieres verteilt und die Zecke fällt ab, bevor sie zustechen kann.

Kokosöl: Die Laurinsäure im Öl strahlt einen unangenehmen Geruch für Zecken aus, so dass die Spinnentiere direkt einen anderen Wirt aufsuchen. Für den natürlichen Schutz sollten Haustierbesitzer einfach eine erbsen- bis walnussgroße Menge mehrmals wöchentlich ins Fell reiben.

Spot-on-Präparate: Überregen das Nervensystem von Parasiten tödlich und wirken bis zu vier Wochen nach einer Anwendung. Die chemischen Inhaltsstoffe können aber auch Nebenwirkungen, wie Juckreiz, Haarausfall oder Magen-Darm-Probleme mit sich bringen.

Zeckenschutzimpfung: Eine Zeckenschutzimpfung kann für Hunde sinnvoll sein. Sie schützt gegen die Krankheit Borreliose, ersetzt aber keinen vorbeugenden Zeckenschutz.

Generell gilt: Vor allem in der Zecken-Hochsaison sollten Hunde und Katzen, sofern sie sich im Freien aufhalten, gründlich und mehrmals täglich nach möglichen Parasiten abgesucht werden.

Was ist zu tun, wenn der Vierbeiner von einer Zecke befallen ist?

"Dann heißt es schnell handeln! Denn einige Krankheiten werden mit größerer Wahrscheinlichkeit übertragen, je länger die Zecke Blut saugen kann", weiß Christina Nielsen von Mein-Haustier.de. Zur Entfernung empfiehlt sich eine spezielle Zeckenzange oder eine Zeckenkarte, wie sie im Sortiment für Tierbedarf erhältlich sind. Die Zecke muss vorsichtig senkrecht aus der Haut gezogen werden, damit der Parasit vollständig entfernt wird und keine Abszesse entstehen. "Auf der Suche nach einfachen Entfernungsmöglichkeiten stößt man immer wieder auf Hausmittel, wie Öl oder Nagellackentferner. Von der Anwendung ist aber dringend abzuraten. Diese Methoden steigern das Übertragungsrisiko von Krankheiten", erklärt Nielsen weiter.

Der Zecken-Check auf einen Blick

Damit Tier und Halter für die Zecken-Saison gewappnet sind und die Parasiten nicht zur lästigen Dauerbeschäftigung werden, sollte sich jeder Haustierhalter folgende Fragen stellen:

1. Habe ich passende Produkte zur Vorbeugung von Zeckenstichen zuhause?

Tipp: Auch, wenn Spot-on-Präparate effektiv sind und eine Anwendung für einen längeren Zeitraum wirkt, sollten die Nebenwirkungen nicht außer Acht gelassen werden.

2. Ist mein Hund geimpft, um ihn vor Borreliose zu schützen?

Tipp: Wenn Zecken Borreliose-Bakterien übertragen, zerstören diese die roten Blutkörperchen und können zum Tod des Tieres führen.

3. Habe ich mein Haustier heute schon nach möglichen Parasiten abgesucht?

Tipp: Zecken befallen vor allem gut durchblutete und warme Körperstellen. Daher findet man die meisten Zecken an Kopf, Ohren, Bauch, Schenkelinnenseiten und zwischen den Zehen.

4. Habe ich eine Zeckenzange oder Zeckenkarte zur Entfernung von Zecken parat liegen?

Tipp: Zecken sollten besser herausgezogen als herausgedreht werden. Beim Drehen bleiben unter Umständen Teile der Zecke in der Haut stecken, die zu Verunreinigungen und Entzündungen führen.

Auf Mein Haustier können Haustierbesitzer ihr Wissen über Zecken testen und erfahren mehr über die kursierenden Mythen rund um die Parasiten: https://www.mein-haustier.de/magazin/10-mythen-ueber-zecken/

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Annika Hunkemöller
Pressesprecherin

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