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16.06.2020 – 09:32

AbbVie Deutschland GmbH & Co KG

AbbVie, Harbour BioMed, Universität Utrecht und Erasmus Medical Center kooperieren bei Antikörpern zur Prävention und Behandlung von COVID 19

Wiesbaden, Cambridge (USA), Utrecht/Rotterdam (Niederlande), Suzhou (China), 05. Juni 2020.

AbbVie, Harbour BioMed (HBM), die Universität Utrecht (UU) und das Erasmus Medical Center (EMC) wollen gemeinsam einen neuartigen therapeutischen Antikörper zur Prävention und Behandlung von COVID‑19 entwickeln, der durch das SARS-CoV‑2-Virus hervorgerufenen pandemischen Atemwegserkrankung. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Entwicklung des vollständig humanen, neutralisierenden Antikörpers 47D11 voranzutreiben, der von UU, EMC und HBM erforscht wurde (siehe auch Bericht in Nature Communications). Dieser Antikörper zielt auf die konservierte Domäne des Spike-Proteins von SARS-CoV‑2 ab.

Im Rahmen der Zusammenarbeit wird AbbVie UU, EMC und HBM bei den präklinischen Aktivitäten unterstützen und gleichzeitig Vorbereitungen für die präklinische und klinische Entwicklung der späteren Stadien treffen. AbbVie erhält von den drei Forschungseinrichtungen die Option, den Antikörper für die therapeutische klinische Entwicklung und weltweite Vermarktung exklusiv zu lizenzieren.

„Die Behandlung und Prävention von COVID‑19 ist weltweit nach wie vor von entscheidender Bedeutung. Der von UU, EMC und Harbour BioMed entdeckte Antikörper ist aufgrund seines Mechanismus, mit dem er auf das Virus abzielt, und aufgrund seines Potenzials als vollständig humanes Protein äußerst vielversprechend“, so Tom Hudson, M.D., Senior Vice President, Research and Development und Chief Scientific Officer von AbbVie. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit diesem ausgezeichneten Team, um diesen Antikörper in die klinische Prüfung zu bringen.“

„AbbVie ist ein weltweit führendes Unternehmen bei der Entwicklung innovativer antiviraler Therapien“, erklärt Dr. Jingsong Wang, Gründer, Chairman und CEO von HBM. „Diese Zusammenarbeit wird uns entscheidend darin unterstützen, den Antikörper so schnell wie möglich im Rahmen klinischer Prüfungen zu untersuchen und so potentiell dazu beizutragen, diese Pandemie zu stoppen.“

„Die COVID‑19-Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die biologischen Hintergründe des Coronavirus zu verstehen“, betont Berend-Jan Bosch, Ph. D., Associate Professor und Forschungsleiter an der UU. „Durch die Zusammenarbeit mit AbbVie bietet sich eine hervorragende Gelegenheit, unsere Forschung an einem Wirkstoffkandidaten umzusetzen, der über ein hohes Potenzial verfügt, um den Kampf gegen diese Erkrankung voranzutreiben.“

Frank Grosveld, Ph. D., Academy Professor of Cell Biology am EMC in Rotterdam und Gründer sowie Chief Scientific Officer bei Harbour BioMed, bringt es auf den Punkt: „Durch die Zusammenarbeit wird unser Ansatz eines vollständig humanen Antikörpers bestätigt und unterstützt. Sie ermöglicht uns, rasch in die klinischen Studienphasen einzusteigen.“

Der Forschungsansatz des Antikörpers, der am 4. Mai online in Nature Communications beschrieben wurde, zielt auf eine konservierte Region des Spike-Proteins des Virus ab. In Zellkulturstudien blockierte der Antikörper die Infektion durch SARS-CoV‑2 und ein zweites SARS-Coronavirus. Der Antikörper ist vollständig human, was die klinische Entwicklung vereinfacht und immunvermittelte Nebenwirkungen minimiert.

Hier geht es zur englischsprachigen Pressemitteilung

Über AbbVie

AbbVie hat sich zum Ziel gesetzt, neuartige Therapien für einige der komplexesten und schwerwiegendsten Krankheiten der Welt bereitzustellen und die medizinischen Herausforderungen von morgen anzugehen. AbbVie will einen echten Unterschied im Leben von Menschen machen und ist in verschiedenen wichtigen Therapiegebieten tätig: Immunologie, Onkologie, Neurologie, Augenheilkunde, Virologie und Frauengesundheit sowie mit dem Portfolio von Allergan Aesthetics in der medizinischen Ästhetik. In Deutschland ist AbbVie an seinem Hauptsitz in Wiesbaden und seinem Forschungs- und Produktionsstandort in Ludwigshafen sowie mit Allergan in Frankfurt vertreten. Insgesamt beschäftigt AbbVie inklusive Allergan weltweit 45.000 und in Deutschland rund 2.800 Mitarbeiter*innen. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.abbvie.com und www.abbvie.de. Folgen Sie @AbbVie auf Twitter oder besuchen Sie unsere Karriereseite auf Facebook.

Über die Universität Utrecht

Die 1636 gegründete Universität Utrecht ist mit über 30.000 Studierenden und mehr als 6.000 Mitarbeiter*innen eine der größten Forschungsuniversitäten Europas. Die Universität zielt darauf ab, durch innovative Bildung, die den höchsten Qualitätsstandards genügt, die Führungskräfte von morgen zu schaffen. Im internationalen Vergleich nimmt die Universität eine durchweg hohe Position ein. Fokus ist die wegweisende Forschung zur Lösung schwerwiegender globaler Herausforderungen. Eine durch Zusammenarbeit geprägte Kultur bietet den idealen Nährboden für Innovation, neue Erkenntnisse und positive Auswirkungen für die Gesellschaft. www.uu.nl.

Über das Erasmus Medical Center

Das Erasmus MC ist das größte akademische Medizinzentrum in den Niederlanden. Das oberste Ziel ist eine gesunde Bevölkerung. Nahezu 14.000 Mitarbeiter*innen widmen sich täglich der herausragenden medizinischen Versorgung und Pflege, der Förderung einer erstklassigen Bildung und der zukunftsweisenden Forschung. Die Experten sind maßgeblich für die Weiterentwicklung von Fachwissen zu Gesundheit und Erkrankungen. Sie verknüpfen die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse mit praktischen Behandlungen und Präventionsmaßnahmen, um Patienten den größtmöglichen Nutzen zu bieten und dafür zu sorgen, dass gesunde Menschen länger gesund bleiben. In Bereichen der komplexen, innovativen und akuten Versorgung und Behandlung durch vernetztes Arbeiten sichtbar besser zu sein und eine Vorreiterrolle einzunehmen, sind die zentralen Ziele des Erasmus MC.

Über Harbour BioMed

Harbour BioMed ist ein globales Biopharma-Unternehmen, das in den klinischen Phasen innovative Wirkstoffe in den Bereichen Immunonkologie und entzündlichen Erkrankungen entwickelt. Das Unternehmen baut seine interne Pipeline durch eigene F&E-Programme, Kooperationen mit Partnern aus Forschung und Entwicklung sowie ausgewählte Akquisitionen auf. Die internen Forschungsprogramme des Unternehmens konzentrieren sich auf die beiden patentierten Plattformen für transgene Mäuse (Harbour Mice®) zur Erzeugung von sowohl vollständig humanen monoklonalen Antikörpern als auch Schwere-Ketten-Antikörpern (HCAb) und die HBICE™-Technologie zur Entwicklung bispezifischer Antikörper. Harbour BioMed lizenziert die Plattformen auch an Unternehmen und akademische Einrichtungen. Das Unternehmen ist in Cambridge (Massachusetts, USA), Rotterdam (Niederlande) sowie Suzhou und Shanghai (China) ansässig. Weitere Informationen finden Sie auf www.harbourbiomed.com.

Kontakt 
AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG
Julia Heinz
Tel. +49 151 1403 8139
julia.heinz@abbvie.com 
Sebastian Wachtarz
Director Public Affairs
Tel. +49 151 5405 2950sebastian.wachtarz@abbvie.com