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16.12.2020 – 10:00

Pepper Media Holding GmbH

Umfrage zeigt: So wenig Einfluss hat Corona auf Weihnachten

Umfrage zeigt: So wenig Einfluss hat Corona auf Weihnachten
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Berlin (ots)

Weihnachten steht vor der Tür - und dieses Jahr wird Weihnachten anders als zuvor. Oder doch nicht? Das Verbraucherforum mydealz wollte wissen, wie sehr sich die Covid19-Pandemie auf Weihnachten auswirkt und hat 1.002 Verbraucher befragt. Das Ergebnis der Umfrage zeigt: Die Deutschen versuchen, sich die Feierlaune nicht nehmen zu lassen. Sie halten auch in der Krise an altbewährten Traditionen fest.

Nun ist der harte Lockdown also da, vor dem viele Politiker bis zum letzten Sonntag noch zurückgeschreckt sind: Bis mindestens zum 10. Januar bleiben die meisten Ladengeschäfte, Schulen und auch Betriebe wie Friseure geschlossen. Die Bevölkerung soll auf soziale Kontakte bestmöglich verzichten. Das gilt auch für Weihnachten: Maximal vier Verwandte dürfen dann mit dem gastgebenden Haushalt feiern.

Verbraucher halten sich an diese Vorgabe, wie eine Umfrage von mydealz mit 1.002 Teilnehmern zeigt: 94,1 Prozent der Befragten erklärten, ihre sozialen Kontakte an Weihnachten reduzieren zu wollen, während "nur" 3,3 Prozent erklärten, diese Regel nicht zu befolgen, und 2,6 Prozent der Befragten es vorzogen, die Frage nicht zu beantworten.

Alleine müssen dennoch die wenigsten Deutschen feiern. Weihnachten bleibt vielmehr auch im Corona-Jahr 2020 ein Familienfest: Drei von vier Befragten (77,1 Prozent) feiern Weihnachten dieses Jahr gemeinsam mit ihrer Familie. 36,9 Prozent feiern Weihnachten gemeinsam mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin. Und nur 8,08 Prozent der von mydealz Befragten verbringen Weihnachten alleine.

Besonders auffällig: Je jünger und je älter die Befragten waren, desto eher verbringen sie Weihnachten dieses Jahr für sich: Jeder fünfte Befragte (20,0 Prozent) im Alter unter 18 Jahren erklärte, Weihnachten dieses Jahr alleine zu feiern. Und auch viele ältere Mitmenschen sind Weihnachten, der Umfrage zufolge, alleine: 28,6 Prozent der Befragten im Alter von mindestens 65 Jahren gaben an, Weihnachten dieses Jahr nicht mit ihrer Familie oder mit Freunden zu feiern.

Ein echter Weihnachtsbaum ist für die meisten Deutschen unverzichtbar

Auch sonst zeigen sich die meisten Deutschen recht traditionell: Zwar erklärten 64,6 Prozent der Befragten, keine bestimmten Weihnachtsrituale zu haben. Schon was die Dekoration angeht, mögen es die meisten Befragten aber klassisch: Für 82,8 Prozent der Befragten gehört ein Weihnachtsbaum zu Weihnachten dazu und 70,8 Prozent der Befragten sind sich einig, dass der Baum nicht aus Plastik, sondern "echt" sein sollte.

Wenig experimentierfreudig zeigten sich die meisten Verbraucher auch bei der Frage, welche Deko sie konkret bevorzugen: 42,7 Prozent antworteten "Schön klassisch, aber mit Elektrokerzen" und weitere 42,4 Prozent - Mehrfachantworten waren bei dieser Frage möglich - bevorzugen klassische Farben wie Rot und Gold. Nicht zufällig liefen bei der Umfrage auch Weihnachtskugeln aus Glas (38,05 Prozent) ihren Pendants aus Plastik (15,53 Prozent) den Rang ab.

Bei Lametta unterscheiden sich die Geschmäcker hingegen deutlich: Jeder Siebte (14,2 Prozent) erklärte, Lametta sei an Weihnachten für ihn ein "Must-have" während 45,7 Prozent der Befragten zumindest an Weihnachten um Lametta einen großen Bogen machen. Besonders auffällig: Männer halten sich, was die Dekoration angeht, eher bedeckt: Fast jeder zweite Mann (47,7 Prozent), aber nur rund jede dritte Frau (32,5 Prozent), erklärten, sich (noch) keine Meinung zu Lametta gebildet zu haben.

Steigendes Interesse an digitalen Services rund um Weihnachten

Obwohl die meisten Verbraucher bei der Weihnachtsdeko wenig experimentierfreudig sind, zeigten sich viele erstaunlich aufgeschlossen für digitale Services rund um Weihnachten wie den Online-Kauf von Weihnachtsbäumen oder das gemeinsame Liedersingen über Videochat: Nur 41,9 Prozent der Befragten erklärten, mit digitalen Services rund um Weihnachten partout nichts anfangen zu können. 58,1 Prozent zeigten sich hingegen durchaus aufgeschlossen - 65,8 Prozent der Frauen und immerhin noch gut jeder zweite Mann (50,4 Prozent).

Online-Adventskalender - also Rabattaktionen, bei denen Händler an jedem Tag im Advent mit einem anderen Angebot aufwarten - stoßen dabei auf besonders großes Interesse: 49,6 Prozent der Befragten haben schon einmal einen Online-Adventskalender genutzt und 45,8 Prozent können sich vorstellen, einen Online-Adventskalender zu nutzen.

Was ihre Nutzung angeht, stecken die übrigen digitalen Dienste indes noch in den Kinderschuhen: Zwar haben schon 26,8 Prozent der Befragten online gemeinsam mit Freunden oder Verwandten Filme angesehen. Nur 8,2 Prozent haben bislang jedoch online einen Weihnachtsbaum bestellt und nur 1,7 Prozent haben bereits einen Weihnachtsbaum übers Internet gemietet. Ähnlich wenig verbreitet sind nur der digitale Kirchenbesuch (2,8 Prozent) oder das digitale Weihnachtsliedersingen (0,3 Prozent).

Wohl auch bedingt durch die Covid19-Pandemie können sich aber immerhin viele Verbraucher vorstellen, einen digitalen Dienst zu nutzen: 52,9 Prozent der von mydealz Befragten erklärten so, sie könnten sich vorstellen, gemeinsam online Filme zu gucken. 46,9 Prozent können sich vorstellen, einen Weihnachtsbaum online zu bestellen und immerhin noch jeweils gut jeder Fünfte interessiert sich für die Möglichkeit, einen Weihnachtsbaum zu mieten (21,5 Prozent) oder online Weihnachtslieder zu singen (20,9 Prozent). Und selbst für den digitalen Kirchenbesuch interessierten sich bei der mydealz-Umfrage noch 18,2 Prozent der Befragten.

Steigende Ausgaben für Weihnachtsgeschenke

Was Geschenke angeht, zeigten sich die meisten der 1.002 von mydealz Befragten recht traditionell: Sie gehören für die meisten Verbraucher einfach zu Weihnachten dazu. Nur 5,5 Prozent der Befragten - 6,8 Prozent der Männer und 4,2 Prozent der Frauen - kaufen dieses Jahr gar keine Weihnachtsgeschenke. Und nur 23,7 Prozent der Männer und 30,0 Prozent der Frauen, im Mittel also 26,8 Prozent der Befragten, wünschen sich dieses Jahr zu Weihnachten kein Geschenk.

Geschenke tauschen die Deutschen vor allem innerhalb der Familie aus. Die meisten Befragten - Mehrfachantworten waren hier möglich - schenken dieses Jahr an Weihnachten ihren Eltern (69,7 Prozent) und/oder ihrem Partner oder ihrer Partnerin (59,1 Prozent) etwas zu Weihnachten. Für die eigenen Kinder (41,2 Prozent), die Geschwister (40,6 Prozent) oder die Neffen und Nichten (22,2 Prozent) kaufen hingegen weniger Umfrageteilnehmer ein Weihnachtsgeschenk - wohl auch deshalb, weil viele weder eigene Kinder noch Neffen oder Nichten haben. Noch weniger Verbraucher schenken hingegen ihren Freunden (28,7 Prozent), Kollegen (5,3 Prozent) oder - sofern vorhanden - Mitbewohnern (2,8 Prozent) dieses Jahr etwas zu Weihnachten.

Wie wenig sich Verbraucher in ihrem Konsumverhalten von der Corona-Pandemie beeinflussen lassen, zeigt ein Blick auf die Ausgaben: Verbraucher geben dieses Jahr eher mehr Geld für Geschenke aus als noch 2019. 50,2 Prozent erklärten, "ungefähr genauso viel" auszugeben wie noch im Vorjahr. In Summe knapp jeder Dritte (32,8 Prozent) gibt nun mehr aus und nur rund jeder Sechste (17,0 Prozent) hat sein Geschenkbudget gekürzt. "Deutlich mehr" Geld als noch 2019 möchten dieses Jahr sogar 7,4 Prozent der Befragten ausgeben während "nur" 2,4 Prozent erklärten, dieses Jahr "deutlich weniger" für Weihnachtsgeschenke auszugeben.

In "harten" Zahlen ausgedrückt, geben Verbraucher dieses Jahr durchschnittlich 322,92 Euro für Weihnachtsgeschenke aus. Frauen (338,50 Euro) sind beim Geschenkekauf etwas großzügiger als Männer (307,35 Euro) und ältere Verbraucher spendabler als jüngere: Während die ganz jungen Befragten im Alter unter 18 Jahren für Weihnachtsgeschenke dieses Jahr im Schnitt nur 81,67 Euro ausgeben, planen Verbraucher im Alter von 65 Jahren und älter durchschnittlich mit Ausgaben in Höhe von glatten 410 Euro. Noch tiefer greifen die 55- bis 64-jährigen (435,79 Euro) und 45 bis 54jährigen (449,30 Euro) für Weihnachtsgeschenke in die Tasche.

Jeder Fünfte kauft sein Geschenk erst noch, meistens online

Vor allem Online-Shops dürften die Ergebnisse der mydealz-Umfrage freuen. Und das aus zwei Gründen: Erstens plant in Summe noch mehr als jeder Fünfte, seine Geschenke entweder nun Mitte Dezember (15,5 Prozent) oder sogar erst kurz vor Weihnachten (5,9 Prozent) zu kaufen während 34,3 Prozent ihre Geschenke schon Anfang Dezember und 34,6 Prozent im November gekauft haben. Und zweitens erklärten ganze 96,6 Prozent der Befragten, ihre Weihnachtsgeschenke dieses Jahr online zu kaufen.

Damit liegen Online-Shops und Marktplätze in der Gunst der Verbraucher weit vorne. Aber auch im Fachhandel hat - Mehrfachantworten waren auch bei dieser Frage möglich - immerhin noch rund jeder Zweite (49,2 Prozent) erklärtermaßen seine Weihnachtsgeschenke gekauft. In Kaufhäusern hat dieses Jahr hingegen nur rund jeder Vierte (26,8 Prozent) seine Weihnachtsgeschenke eingekauft während sich 19,0 Prozent der Befragten auch im Supermarkt nach Geschenken umsehen wollten.

Elektronikartikel auch dieses Jahr der Bestseller im Weihnachtsgeschäft

Wie schon in den Vorjahren landen Elektronikartikel auch im diesjährigen Weihnachtsgeschäft besonders häufig im (digitalen) Warenkorb: 61,62 Prozent der befragten Verbraucher planen, dieses Jahr Elektronikartikel zu verschenken. 41,6 Prozent setzen auf Spielzeug als Geschenk und 38,4 Prozent verschenken Kosmetik oder Parfüm während 29,7 Prozent dieses Jahr an Weihnachten Mode oder Accessoires verschenken.

Lebensmittel (29,5 Prozent) komplettieren die Top-5 der beliebtesten Weihnachtsgeschenke und liegen damit weit vor Reisen: Gerade einmal 3,2 Prozent der von mydealz Befragten verschenken dieses Jahr einen Reisegutschein oder eine konkrete Dienstleistung eines Reiseunternehmens. Vor allem junge Verbraucher im Alter von 18 bis 24 Jahren (4,3 Prozent) und 25 bis 34 Jahren (5,4 Prozent) und Männer (3,8 Prozent) verschenken ein "Reiseprodukt" während deutlich weniger Frauen (2,6 Prozent) dieses Jahr an Weihnachten eine Reise verschenken und Verbraucher im Alter ab 55 Jahren sogar völlig von diesem Geschenk absehen.

Geschenke für Sie oder Ihn - die Vorlieben sind verschieden

Ob sich der Beschenkte auch über sein Präsent freut, hängt sicherlich vom Einzelfall ab. Ein Blick auf die Produkte, die sich Verbraucher zu Weihnachten wünschen, lässt aber vermuten, dass viele Befragte wissen, worüber sich der Beschenkte freut: Elektronikartikel führen dieses Jahr nämlich auch das Ranking der Geschenke an, über die sich die meisten Verbraucher an Weihnachten freuen würden: 41,6 Prozent aller Befragten - 28,3 Prozent der Frauen und 54,8 Prozent der Männer - wünschen sich dieses Jahr zu Weihnachten einen Elektronikartikel. "Gaming" folgt als zweitbeliebteste Warengruppe: Gut jeder fünfte Befragte (20,9 Prozent) wünscht sich dieses Jahr zu Weihnachten eine Spielekonsole und/oder ein Videospiel.

Zwischen Frauen und Männern gibt es hier jedoch größere Unterschied: Elektronikartikel haben 54,8 Prozent der Männer, aber nur 28,3 Prozent der Frauen auf ihren Wunschzettel geschrieben. Und auch bei Gaming-Artikeln fällt der Unterschied zwischen den Geschlechtern deutlich aus: Eine neue Konsole oder ein neues Spiel wünschen sich 29,3 Prozent der Männer dieses Jahr zu Weihnachten während sich nur 12,5 Prozent der Frauen über solch ein Geschenk freuen würden.

Statt Gaming-Artikeln stehen Schmuck und Uhren, Möbel und Dekoartikel sowie selbstgestaltete Geschenke bei den Frauen punktgleich auf Rang zwei der beliebtesten Geschenke: Jeweils 18,3 Prozent der Frauen wünschen sich dieses Jahr ein Geschenk aus den drei genannten Warengruppen. Kosmetik und Parfüm liegt bei den Frauen auf Rang fünf der beliebtesten Weihnachtsgeschenke: 17,5 Prozent der befragten Damen wünschen sich Kosmetik oder Parfüm zu Weihnachten.

Bei den Männern gestalten sich die Top-5 anders: Nach Elektronik- und Gaming-Artikeln folgen hier Sport und Outdoor-Equipment (14,3 Prozent) auf Rang drei während sich jeder zehnte Mann (10,3 Prozent) Mode oder Accessoires zu Weihnachten wünscht und Schmuck und Uhren (9,3 Prozent) die Top-5 der bei Männern beliebtesten Weihnachtsgeschenke vervollständigen.

Auch dieses Jahr lauern Fettnäpfchen

Sorgen, dass dem Beschenkten ein Weihnachtsgeschenk nicht gefällt, sind durchaus berechtigt: Ob sich die Beschenkten ihre Enttäuschung auch anmerken lassen, ist zwar nicht gesagt. 53,4 Prozent der von mydealz Befragten - 49,3 Prozent der Männer und sogar 57,5 Prozent der Frauen - erklärten aber, schon einmal von einem Weihnachtsgeschenk enttäuscht gewesen zu sein.

Oft führen unpersönliche Geschenke an Weihnachten zu enttäuschten Gesichtern: 48,3 Prozent der Befragten, die schon einmal von einem Geschenk enttäuscht worden sind, erklärten, das Geschenk hätte nicht zu ihnen gepasst, und 21,4 Prozent sagten, sie hätten sich "etwas anderes" gewünscht. Und nicht zuletzt scheint auch der Wert eines Geschenks nicht ganz unerheblich zu sein: 16,7 Prozent der Befragten erklärten nämlich, sie seien vom Geschenk enttäuscht gewesen, weil dieses "lieblos" gewesen sei und 3,5 Prozent beklagten sogar, das Geschenk sei "sehr billig" gewesen.

Allerdings scheinen Männer eher auf den Wert eines Geschenks zu achten als Frauen: So erklärten 5,5 Prozent der Männer, aber nur 1,5 Prozent der Frauen, von einem Geschenk enttäuscht gewesen zu sein, weil dieses "sehr billig" gewesen sei. Mehr Frauen (20,3 Prozent) als Männer (13,0 Prozent) waren hingegen enttäuscht, weil sie das Geschenk als "lieblos" empfanden.

Hinweis zur Methodik:

Die obenstehenden Aussagen sind das Ergebnis einer Umfrage, die das Verbraucherforum mydealz in der Zeit vom 3. bis 7. Dezember 2020 mithilfe des Marktforschungsdiensts Survey Monkey unter 1.002 Verbrauchern durchgeführt hat. Die Ergebnisse der Umfrage können Sie hier einsehen: https://mdz.me/weihnachten2020

Über mydealz:

mydealz (https://www.mydealz.de) wurde im Jahr 2007 von Fabian Spielberger als Blog gegründet und ist heute mit 50,9 Millionen Kontakten pro Monat die größte Social-Shopping-Plattform. 6,7 Millionen Konsumenten (Unique User) nutzen mydealz jeden Monat, um Angebote einzustellen, zu diskutieren und zu bewerten und so Produkte zu den besten Konditionen am Markt zu finden. Seit 2014 ist mydealz Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community neben Deutschland auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland und Spanien betreibt. Monatlich nutzen 25 Millionen Verbraucher die zwölf Pepper-Plattformen, um sich über aktuelle Angebote auszutauschen und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute zu treffen.

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