Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)

WDSF-Tierschützer und ProWal helfen nach der japanischen Katastrophe

Hagen (ots) - Die Tierschutz-Organisationen "Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)" und ProWal haben dem Zoo- und Aquarien-Verband (JAZA) und der japanischen Regierung in Tokio ihre Unterstützung nach der verheerenden Umweltkatastrophe zugesagt.

Die Tierschützer wurden über etliche Hilferufe mehrerer Tierparks und Aquarien in Japan informiert, die durch den Tsunami überflutet wurden. In vielen Aquarien starben fast alle Fische aufgrund des Technikausfalls. Säugetiere konnten weitgehend gerettet und in andere Zoos transferiert werden. In den japanischen Zoos seien in der Folge der Katastrophe Engpässe beim Tierfutter und der ärztlichen Betreuung vorprogrammiert. Orientierungslose Haustiere irrten durch die vom Erdbeben zerstörten Regionen und benötigten pflegende Aufnahme in Tierheimen. Familien, die das Unglück überlebt haben, trauerten mit ihren Kindern um entlaufene Hunde und Katzen, so das WDSF.

Die Tierschützer hoffen, dass mit ihrer Unterstützung auch den in den japanischen Delfinarien gehaltenen Delfinen tiermedizinisch geholfen werden könne, da sie durch die anstrengenden Transfers aus den beschädigten Anlagen äußerst geschwächt seien. Fast sämtliche internationalen Helfer in Japan wurden inzwischen aus Sicherheitsgründen ausgeflogen.

WDSF und ProWal befürchten in der Folge des Einleitens von kontaminiertem Kühlwasser des Fukushima-Reaktors direkt ins Meer ein millionenfaches Fischsterben und eine Erbgutschädigung von Menschen und Meeressäugern auf Jahrzehnte.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: "Es ist jetzt wichtig, die Menschen in Japan zu unterstützen und den überlebenden Tieren zu helfen. Das gemeinnützige WDSF hat in diesem Zusammenhang über sein Konto bei der Commerzbank Hagen zu Hilfsspenden aufgerufen (WDSF, Kto.: 09 123 544 00, BLZ: 450 800 60, Stichwort: Japan-Hilfe)."

Ortmüller verspricht, dass Spenden, die steuerlich abzugsfähig sind, direkt in den Krisengebieten über die japanische JAZA und Tierschutz-Organisationen eingesetzt werden.

Pressekontakt:

www.wdsf.de
www.walschutzaktionen.de

Jürgen Ortmüller
WDSF / Tel. 01512 4030 952

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