Stauprognose Himmelfahrt: Viele wollen raus – Geduld ist gefragt
Stauprognose Himmelfahrt: Viele wollen raus – Geduld ist gefragt
Hamburg/Mecklenburg-Vorpommern – Das lange Himmelfahrt-Wochenende steht vor der Tür. Viele Menschen nutzen den Feier- und Brückentag für einen Kurzurlaub, einen Ausflug an die Küste oder den Besuch bei Familie und Freunden.
Das wird auf den Straßen im Norden deutlich zu spüren sein. Das ganz große Stau-Chaos dürfte zwar ausbleiben, Geduld sollten Autofahrerinnen und Autofahrer aber trotzdem mitbringen.
Besonders voll wird es wie gewohnt rund um Hamburg. Auf der A7 bleibt der Bereich rund um den Elbtunnel ein Nadelöhr. Auch wenn keine große Wochenendsperrung direkt zum Himmelfahrtswochenende angekündigt ist, sorgen Baustellen, hohes Verkehrsaufkommen und Ausweichverkehr schnell für Rückstaus. Wer durch Hamburg muss, sollte vor allem am Mittwochnachmittag mehr Zeit einplanen.
Auch die A1 wird belastet sein. Im Bereich der Norderelbbrücke und der Süderelbbrücke kommt es wegen Bauarbeiten und verengter Fahrstreifen immer wieder zu Verzögerungen. Gerade dort treffen Berufsverkehr, Lkw-Verkehr und Urlaubsreisende aufeinander. Das kann den Verkehr rund um Hamburg schnell ausbremsen.
In Mecklenburg-Vorpommern werden die A20 und die A24 etwas stärker belastet sein. Noch voller dürfte es auf den küstennahen Straßen werden, besonders auf den Verbindungen Richtung Ostsee, Rügen und Usedom. Wer spontan ans Wasser möchte, sollte nicht erst zur Hauptreisezeit starten.
Der staureichste Tag des Himmelfahrt-Wochenendes wird voraussichtlich der Mittwoch, 13. Mai. Dann treffen der normale Pendlerverkehr und viele Kurzurlauber aufeinander. Besonders kritisch wird es am Nachmittag und frühen Abend. Am Donnerstag dürfte sich die Lage etwas entspannen, weil weniger Lkw unterwegs sind.
Freitag und Samstag bleiben voraussichtlich vergleichsweise ruhig, können bei gutem Wetter aber auf den Ausflugsstrecken zur Küste voller werden. Am Sonntag ist dann mit Rückreiseverkehr zu rechnen – vor allem auf der A1, der A7, der A20, der A23 und den Straßen zurück nach Hamburg.
Entlastend wirkt, dass Hamburg bereits die ganze Woche Himmelfahrtsferien hat. In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist zudem der Freitag nach Himmelfahrt schulfrei. Dadurch verteilt sich ein Teil des Reiseverkehrs besser als an normalen Wochenenden. Trotzdem gilt: Wer flexibel ist, sollte den Mittwochnachmittag meiden und entweder möglichst früh, später am Abend oder erst am Donnerstag starten.
Vor Fahrtantritt empfiehlt der ADAC Hansa, die aktuelle Verkehrslage über Navigationsapps oder Verkehrsmeldungen zu prüfen. Wer etwas mehr Zeit einplant, Pausen einlegt und nicht unter Zeitdruck losfährt, kommt entspannter ans Ziel.
Audio-Paket, Menno Gebhardt, ADAC Hansa e.V.: https://cloud.adac-hsa.de/s/XQjcEmexMcJ5GcR
Menno Gebhardt stellv. Pressesprecher ADAC Hansa e.V. - Amsinckstr. 41 - 20097 Hamburg Tel.: (0 40) 23 91 92 25 - Mobil: (01 71) 85 50 66 3
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