Das könnte Sie auch interessieren:

"Berlin direkt" im ZDF erstmals mit Shakuntala Banerjee

Mainz (ots) - In den vergangenen vier Jahren war sie als Korrespondentin im ZDF-Europa-Studio in Brüssel ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von GRP Rainer LLP

01.10.2018 – 11:07

GRP Rainer LLP

Risiko und Abzocke bei binären Optionen - Verbot verlängert

Köln (ots)

Binäre Optionen sind riskant und locken Abzocker an. Die europäische Finanzaufsicht ESMA hat den Verkauf binärer Optionen an Kleinanleger daher innerhalb der EU verboten.

Gewinnen oder verlieren - etwas anderes gibt es bei binären Optionen nicht. Der Anleger setzt darauf, dass ein bestimmtes Ereignis in einem bestimmten Zeitraum eintritt. Wer aufs falsche Pferd gesetzt hat, hat sein Geld verloren. Klingt einfach und doch steckt hinter diesen Wetten ein komplexes und für private Anleger nur schwer zu durchschauendes Finanzprodukt.

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA hat wegen des hohen Risikos die Reißleine gezogen und die Vermarktung, den Vertrieb und den Verkauf binärer Optionen an Kleinanleger innerhalb der EU komplett verboten. Das Verlustrisiko für private Anleger sei zu groß. Die Einschätzung des ESMA wird durch Untersuchungen der nationalen Aufsichtsbehörden untermauert. Demnach haben Privatanleger mit binären Optionen schon viel Geld verloren.

Das Verbot des ESMA ist am 2. Juli in Kraft getreten. Die Handlungsmöglichkeiten der europäischen Finanzaufsicht sind aber beschränkt. Da sie nur vorübergehende Interventionsmaßnahmen für einen Zeitraum von drei Monaten ergreifen darf, läuft das Verbot Anfang Oktober aus, wurde aber in eingeschränkter Form bis Anfang Januar 2019 verlängert. Von dem Verbot ausgenommen sind nun binäre Optionen mit einer Laufzeit von mindestens 90 Tagen, wenn ein Informationsprospekt veröffentlicht wird und der Anbieter die eingegangenen Positionen absichert.

Durch diese Maßnahmen soll das Risiko privater Anleger erheblich reduziert werden, so dass der Handel mit binären Optionen unter diesen einschränkenden Bedingungen wieder zulässig ist, erklärt die Wirtschaftskanzlei GRP Rainer Rechtsanwälte. Anleger sollten sich aber bewusst sein, dass binäre Optionen ein riskantes Finanzprodukt sind, das zudem auch noch Abzocker anlockt.

Wie "Spiegel Online" berichtet, sei der Handel mit dubiosen Finanzprodukten eine neue Form der Kriminalität, die stark zunehme. Bei der Abzocke mit binären Optionen hat die Polizei demnach bisher einen Gesamtschaden von mehr als elf Millionen Euro registriert. Da aber nur jede vierte Betrugstat überhaupt angezeigt werde, sei von einem deutlich höheren Schaden auszugehen. Das Verbot der ESMA hat die Abzocker bisher nicht entscheidend abgeschreckt.

Im Kapitalmarkrecht erfahrene Rechtsanwälte können geschädigte Anleger beraten.

https://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht.html

Pressekontakt:

GRP Rainer Rechtsanwälte www.grprainer.com ist eine überregionale,
wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Sozietät. An den Standorten Köln,
Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart
berät die Kanzlei im Kapitalmarktrecht, Bankrecht und
Gesellschaftsrecht.

Michael Rainer
Rechtsanwalt
GRP Rainer LLP Rechtsanwälte
Gürzenich-Quartier
Augustinerstraße 10
50667 Köln
Telefon: +49 221 2722750
info@grprainer.com
www.grprainer.com

Original-Content von: GRP Rainer LLP, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von GRP Rainer LLP
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung