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10 Jahre ProTherm Mertingen

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Presseinformation

10 Jahre ProTherm Mertingen

Ein Erfolgsmodell der kommunalen Wärmewende

Buttenwiesen/Mertingen, 29. Mai 2026

Mertingen feiert ein besonderes Jubiläum: Seit zehn Jahren steht die ProTherm Mertingen GmbH für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Wärmeversorgung vor Ort. Was einst als innovatives Pilotprojekt begann, hat sich zu einem Vorbild für die kommunale Wärmewende entwickelt – weit über die Region hinaus.

Die Wurzeln des Projekts reichen bis in das Jahr 2014 zurück. Damals setzte sich die Gemeinde Mertingen intensiv mit der Frage auseinander, wie eine zukunftsfähige und zugleich bezahlbare Wärmeversorgung für Bürgerinnen und Bürger gestaltet werden kann. Grundlage bildeten eine positive Machbarkeitsstudie sowie eine breite Interessenabfrage in der Bevölkerung.

Auf dieser Basis wurde im März 2016 gemeinsam mit dem Energieunternehmen GP JOULE die ProTherm Mertingen GmbH gegründet. Ziel war es, eine nachhaltige Wärmeinfrastruktur aufzubauen und die vorhandenen regionalen Ressourcen – insbesondere die Abwärme aus Biogasanlagen – sinnvoll zu nutzen.

Die Wärmewende als Gemeinschaftsprojekt

Dass aus der Idee ein erfolgreiches Infrastrukturprojekt wurde, ist vor allem dem Engagement zentraler Akteure zu verdanken: Bürgermeister Albert Lohner (Erster Bürgermeister Mertingens in der Zeit von 1996 bis 2020) setzte die politischen Impulse. Und mit Jörg Baumgärtner, Kämmerer der Gemeinde und damaliger Geschäftsführer der ProTherm Mertingen, gab es jemanden, der das Projekt mit großem persönlichem Einsatz umgesetzt hat. Auch Veit Meggle hat das Projekt in den vergangenen sechs Jahren als Erster Bürgermeister intensiv begleitet und entscheidend dazu beigetragen, dass die ProTherm Mertingen konsequent weiterentwickelt wurde. Ein wesentlicher Beitrag zur aktuellen Entwicklung kommt zudem von Martin Schweihofer, der seit 2025 als Geschäftsführer der ProTherm Mertingen tätig ist und die Weiterentwicklung des Projekts verantwortet.

„Ein solches Projekt lebt davon, dass viele an einem Strang ziehen. Wir hatten eine klare Vision und haben diese konsequent umgesetzt – Schritt für Schritt und immer gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern“, sagt Jörg Baumgärtner rückblickend.

Pionierarbeit für erneuerbare Wärme

Bereits 2017 konnte das Wärmenetz in Betrieb genommen werden. Mertingen gehörte damit zu den ersten Gemeinden der Region mit einer kommunalen, erneuerbaren Wärmeversorgung. Seither wurde das Netz kontinuierlich erweitert und versorgt heute zahlreiche Privathaushalte, Gewerbebetriebe sowie kommunale Einrichtungen zuverlässig mit klimafreundlicher Wärme.

Seit 2017 wird das Wärmenetz aus lokalen Biogasanlagen gespeist. Mit dem weiteren Wachstum des Netzes reichte die durch die Biogasanlagen erzeugte Wärmemenge jedoch nicht mehr aus, um alle angeschlossenen Haushalte vollständig mit Wärme zu versorgen. Daher wurde im Jahr 2023 die industrielle Großwärmepumpe als weitere Form der regenerativen Wärmeerzeugung integriert. Diese wird mit erneuerbarem Strom aus einem nahegelegenen Photovoltaik-Park betrieben. Damit war die Großwärmepumpe deutschlandweit die erste ihrer Art und setzte neue Maßstäbe für eine regenerative Wärmeversorgung.

Der heutige Bürgermeister Stephan Kreuzer blickt auf die Entwicklung: „Die ProTherm Mertingen zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn eine Gemeinde mutig neue Wege geht. Das Projekt verkörpert heute nachhaltige Entwicklung und regionale Zusammenarbeit in besonderer Weise.“

Nachhaltig, unabhängig, zukunftssicher

Die Vorteile für die Gemeinde liegen auf der Hand: eine zuverlässige, weitgehend unabhängige Wärmeversorgung, stabile Kosten und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig stärkt das Wärmenetz den Standort Mertingen nachhaltig.

Auch Heinrich Gärtner, Geschäftsführer der GP JOULE Wärme GmbH & Co. KG, sieht die Entwicklung als klares Signal für die Zukunft: „Was vor zehn Jahren als mutiges Vorhaben gestartet ist, hat sich zu einem stabilen und zukunftsfähigen Projekt entwickelt. Nach diesem Vorbild wollen wir auch weiteren Gemeinden zu einer lokalen Wärmeversorgung verhelfen – unabhängig von fossilen Energieträgern.“

In Mertingen soll das Wärmenetz in diesem Jahr weiter wachsen. Anschließend wird der Endausbau in den Fokus rücken. Die ProTherm Mertingen bleibt damit ein zentraler Baustein für die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde. Sie zeigt, wie Energiewende und der Klimaschutz Hand in Hand gehen können.

Über GP JOULE

GP JOULE ist als integrierter Energieversorger in allen Bereichen der Energie-Wertschöpfungskette aktiv: von der Erzeugung über die Speicherung bis zur Nutzung – und von der Beratung über die Finanzierung und Projektierung bis zum Bau und Service. GP JOULE produziert und vermarktet Wind- und Solarstrom, grünen Wasserstoff und Wärme, realisiert Batteriespeicherprojekte, und setzt die Energie dort ein, wo es am effektivsten ist: in der Mobilität, in Haushalten und in der Industrie. So gestaltet GP JOULE aus Deutschland heraus seit 2009 das Energiesystem mit Zukunft in Europa. Für eine sichere, unabhängige und nachhaltige Energieversorgung. Für 100% Erneuerbare Energien für alle.

GP JOULE WÄRME plant, baut und betreibt klimafreundliche und wirtschaftlich tragfähige Wärmelösungen für Kommunen, Quartiere und Unternehmen – vom einzelnen Erzeuger bis zum gesamten Wärmenetz.

Bildrechte: GP JOULE, zur honorarfreien Verwendung im Zusammenhang mit der Berichterstattung über 10 Jahre ProTherm Mertingen.

Pressekontakt
Jürn Kruse
Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation
GP JOULE Gruppe
 presse@gp-joule.de
Tel. +49 (0) 4671-6074-213
Mobil +49 160 1540265

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Jürn Kruse • Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation
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