Wer jetzt nicht plant, zahlt später doppelt: BEW-Förderung für Transformationspläne noch bis Ende März
Presseinformation
„Wer jetzt nicht plant, zahlt später doppelt“
Kommunen und Wärmenetzbetreiber können noch bis Ende März von der BEW-Förderung für Transformationspläne profitieren
Reußenköge, 12. März 2026
Die BEW-Förderung von Transformationsplänen für Bestandswärmenetze (BEW Modul 1) wird am 31. März 2026 eingestellt. Für Kommunen und Betreiber von Wärmenetzen besteht Handlungsbedarf. Denn für fast jedes Wärmenetz muss verpflichtend ein Dekarbonisierungsfahrplan erstellt werden. Ein Transformationsplan kann diese Pflicht erfüllen. Welche zentrale Rolle Transformationspläne für den Ausbau und die Dekarbonisierung von Wärmenetzen spielen, wie sie Investitionsrisiken reduzieren und Fehlentscheidungen vorbeugen können, erklärt Dr. Christian Roßkopf, Geschäftsführer bei GP JOULE CONSULT.
„Die kommunale Wärmeplanung verlangt belastbare, umsetzungsfähige Konzepte. Ein Transformationsplan erfüllt die gesetzlichen Anforderungen nach einem Dekarbonisierungsfahrplan und bildet die Grundlage für eine technische und wirtschaftliche Umsetzungsstrategie“, sagt Dr. Christian Roßkopf, Geschäftsführer bei GP JOULE CONSULT.
Transformationspläne bieten einen umfangreichen Ausblick, wie Kommunen und Unternehmen den Umstieg auf Erneuerbare Energien technisch und wirtschaftlich optimal angehen können. Dazu zählen unter anderem die Bestandsanalyse des Netzes, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Priorisierung von Maßnahmen sowie die Zeit- und Umsetzungsplanung. Aber auch die Auswahl geeigneter Betreibermodelle kann hier bereits mitgedacht werden.
„Wer jetzt handelt, kann den durch BEW-Modul 1 geförderten Transformationsplan als Einstieg in die systemische Förderung nutzen und auch in Zukunft profitieren: von Investitionsförderungen für Erzeugungsanlagen oder den Netzausbau, für Großwärmepumpen und andere förderfähige Investitionen aus dem BEW Modul 2.“
Die Kosten für die Erstellung von Transformationsplänen und Machbarkeitsstudien werden in der Regel mit bis zu 50 % der förderfähigen Ausgaben unterstützt.
„Ohne eine verlässliche Strategie zur Dekarbonisierung drohen Unsicherheiten bei Genehmigungen, Verzögerungen bei Investitionen und nicht zuletzt eine schlechtere Ausgangslage bei künftigen Förderanträgen“, warnt Dr. Christian Roßkopf: „Wer jetzt nicht plant, zahlt später doppelt. Darum empfehlen wir, mit einem geförderten Transformationsplan Sicherheit für die Umsetzung zu schaffen und Fehlentscheidungen vorzubeugen.“
Von der Planung bis zur Umsetzung – so geht’s
Ein Beispiel aus der Praxis: Die Gemeinde Mertingen versorgt ihre Bürgerinnen und Bürger bereits seit 2017 mit lokal erzeugter, nachhaltiger Wärme. Ende 2023 wurde das Wärmenetz um eine industrielle Großwärmepumpe erweitert, die mit Strom aus einem nahegelegenen Photovoltaik-Park betrieben wird. Den Transformationsplan für Deutschlands erste mit grünem Strom betriebene Luftwärmepumpe legten die Expert*innen von GP JOULE CONSULT im März 2023 vor.
„Mit dem strategischen Fundament aus unserem Transformationsplan konnten wir die Wirtschaftlichkeit des Projekts belastbar durchrechnen und in aller Klarheit darstellen. Das half uns sowohl für unsere Planung als auch in der Kommunikation mit den Beteiligten vor Ort“, sagt Jörg Baumgärtner, Kämmerer der Gemeinde Mertingen.
Ihre Fragen zu förderfähigen Transformationsplänen
Sie haben weitere Fragen rund um die BEW-Förderung? Oder möchten ein Interview mit unserem Experten Dr. Christian Roßkopf führen? Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit uns. Wenden Sie sich dafür direkt an die Unternehmenskommunikation von GP JOULE: presse@gp-joule.de.
Über GP JOULE
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