Aufnahme in Norwegische Wissenschaftsakademie für Polarforschung: Große Anerkennung für Bremer Wissenschaftler
Aufnahme in Norwegische Wissenschaftsakademie für Polarforschung: Große Anerkennung für Bremer Wissenschaftler
Erneut sind zwei Wissenschaftler der Universität Bremen in die Norwegische Wissenschaftsakademie für Polarforschung berufen worden: Die Auszeichnung erhielten Professor Olaf Eisen und Professor Kai Bischof in Anerkennung ihrer Verdienste für die Erforschung der Arktis und der Antarktis.
Olaf Eisen, seit 2014 Professor an der Universität Bremen im Fachbereich Geowissenschaften und dem Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven arbeitet seit seiner Promotion an der Dynamik und Massenbilanz der polaren Eisschilde.
Kai Bischof, stellvertretender Direktor des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen und Professor für Meeresbotanik am Fachbereich Biologie/Chemie, erforscht seit fast 30 Jahren die Ökophysiologie von Großalgen und insbesondere die Unterwasservegetation polarer Küstenökosysteme.
„Herausragende Beiträge zur Polarforschung“
Die Akademie erkennt mit der Aufnahme der beiden Bremer Wissenschaftler ihre vielseitigen und herausragenden Beiträge zur Polarforschung an. Insbesondere die Arbeit in beiden Polargebieten, eine Führungsrolle bei Feldforschungen und der Entwicklung innovativer Methoden und interdisziplinärer Forschungsansätze, sowie ihr Engagement in der Nachwuchsförderung und internationalen Zusammenarbeit werden dabei besonders hervorgehoben.
Unter der Schirmherrschaft des norwegischen Königs Harald ist die Norwegische Wissenschaftsakademie für Polarforschung die weltweit einzige wissenschaftliche Akademie, die sich in allen wissenschaftlichen Disziplinen und mit einer internationalen Perspektive auf die Polarregionen und die damit verbundenen Herausforderungen konzentriert. Weitere Bremer Mitglieder der Akademie sind die ehemalige Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Professorin Antje Boetius, sowie der Meereisphysiker Professor Christian Haas, ebenfalls vom AWI.
Weitere Informationen:
https://www.polar-academy.com/
https://www.marum.de/en/Prof.-Dr.-kai-bischof.html
https://profiles.awi.de/140-olaf-eisen
Fragen beantworten:
Prof. Dr. Kai Bischof
Meeresbotanik
Fachbereich Biologie/Chemie &
MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen
Telefon: +49 421 218 63050
E-Mail: kbischof@uni-bremen.de
Prof. Dr. Olaf Eisen
Professor for Glaziologie
Geowissenschaften
Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
Telefon: +49 471 4831 1969
E-Mail: olaf.eisen@awi.de
Universität Bremen Hochschulkommunikation und -marketing Telefon: +49 421 218-60150 E-Mail: presse@uni-bremen.de Über die Universität Bremen Leistungsstark, reformbereit und kooperativ – das ist die Universität Bremen. Gesellschaftliche Verantwortung ist ihr Leitprinzip seit ihrer Gründung 1971. Sie steht für die weltweit notwendigen sozialen und ökologischen Veränderungen ein, für Demokratie, Vielfalt und Gerechtigkeit. In Forschung, Lehre, Verwaltung und Technik sind der Universität Bremen die UN-Nachhaltigkeitsziele und Klimagerechtigkeit ein besonderes Anliegen. Mit ihrem breiten Fächerspektrum von rund 100 Studiengängen verbindet sie außergewöhnliche Leistungsstärke und großes Innovationspotential mit ausgeprägter Interdisziplinarität. Sie steht nachdrücklich für den Ansatz des Forschenden Lernens und Studierens. Als eine ambitionierte europäische Forschungsuniversität pflegt die Universität Bremen enge Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit. In der Region ist sie Teil der U Bremen Research Alliance und Transferpartnerin für viele Akteure. Als Teil der Europäischen Universitätsallianz YUFE - Young Universities for the Future of Europe leisten die 23.000 Menschen der Universität Bremen einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Gesellschaft und gestalten aktiv wissenschaftliche Kooperationen weltweit.
Über die Northwest Alliance Die Northwest Alliance verbindet die Universitäten Bremen und Oldenburg – zwei forschungsstarke, reformorientierte Hochschulen, die seit langem in Forschung, Lehre und Wissenstransfer kooperieren. Gemeinsam bilden sie mit rund 580 Professuren, 6.400 Mitarbeitenden, 2.700 Promovierenden und 34.000 Studierenden das Herzstück eines leistungsstarken Wissenschaftsraums im Nordwesten Deutschlands. Die Allianz hat sich zum Ziel gesetzt, exzellente Forschung mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden und innovative Lösungen für regionale wie globale Herausforderungen zu entwickeln. Gemeinsam mit zahlreichen wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Einrichtungen, insbesondere dem Hanse-Wissenschaftskolleg Delmenhorst (HWK), will sie den Nordwesten zu einem zusammenhängenden Forschungs- und Transferraum weiterentwickeln. Durch ihre enge Partnerschaft mit der Rijksuniversiteit Groningen wirkt die Northwest Alliance auch über Ländergrenzen hinweg. Die Universitäten Bremen und Oldenburg bewerben sich aktuell als Exzellenzverbund Northwest Alliance in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder.