Eröffnung der Psychotherapeutischen Universitätsambulanz
Eröffnung der Psychotherapeutischen Universitätsambulanz
Im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften soll die Universitätsambulanz psychotherapeutische Versorgung mit Forschung und der Ausbildung angehender Psychotherapeut:innen verbinden. Am 16. April 2026 um 16 Uhr wird sie in der Kassenhalle im Forum am Domshof feierlich eröffnet. Medienvertreter:innen sind herzlich eingeladen.
Die Psychotherapeutische Universitätsambulanz über die Lebensspanne (PULS) bietet psychotherapeutische Behandlung für eine Vielzahl an psychischen Beschwerden im Rahmen von Forschung und Lehre an. Damit trägt die Ambulanz zur Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen bei und leistet gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung und zur praxisnahen Ausbildung von Psychotherapeut:innen. Das Angebot richtet sich sowohl an Kinder und Jugendliche als auch an Erwachsene und steht über den Campus hinaus der gesamten Bevölkerung zur Verfügung. Die Kosten für die angebotenen Einzel- und Gruppentherapien werden von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
Hohe Qualität durch Einbindung in Forschung und Lehre
Die Ambulanz bietet Therapieplätze für Personen mit psychischen Erkrankungen an, die Wert auf eine Behandlung nach neuesten wissenschaftlichen Standards legen. „Mit der Eröffnung startet unsere erste Studie im Rahmen von PULS: eine strukturierte Gruppentherapie auf Basis der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), einer modernen Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie“, sagt Professorin Barbara Cludius, die wissenschaftliche Leiterin des Erwachsenenbereichs. „Im Mittelpunkt steht dabei nicht das Ankämpfen gegen belastende Gedanken und Gefühle, sondern ein flexiblerer Umgang mit ihnen, um sich stärker an persönlichen Werten zu orientieren und das eigene Leben aktiv zu gestalten.“
Die zwölfwöchige Gruppentherapie bietet Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Begleitend werden im Rahmen der Studie Fragebögen eingesetzt, um besser zu verstehen, welche Faktoren dazu beitragen, dass Patientinnen und Patienten unterschiedlich stark von der Behandlung profitieren.
Patient:innen der Ambulanz ermöglichen durch ihre Bereitschaft zur Teilnahme die kontinuierliche Weiterentwicklung psychotherapeutischer Verfahren – auch in der Lehre: „Eine weitere Besonderheit unseres Therapieangebotes sind die sogenannten Lehrtherapien. Hier wird ein Teil der Behandlung von fortgeschrittenen Masterstudierenden des Studiengangs Klinische Psychologie und Psychotherapie durchgeführt – natürlich unter engmaschiger Begleitung erfahrener, approbierter Psychotherapeut:innen“, erläutert Professor Lars White, der die wissenschaftliche Leitung für den Kinder- und Jugendbereich übernimmt.
Weitere Informationen:
https://www.uni-bremen.de/ambulanz-puls
Medienveterter:innen sind eingeladen, über die Veranstaltung am 16. April 2026 um 16 Uhr Uhr im Forum am Domshof zu berichten. Neben Staatsrätin Karolin Kumar werden Professorin Maren Peteresen, Konrektorin für Lehre und Studium an der Universität Bremen und Professorin Ingrid Darmann-Finck, Dekanin des Fachbereichs „Human- und Gesundheitswissenschaften“ teilnehmen. Darüber hinaus sieht das Programm wissenschaftliche Vorträge von Professor Thomas Ehring sowie Professor. Michael Günter vor. Anmeldung über: Katrin Hoffmann Clemente (katrin.hoffmann@vw.uni-bremen.de)
Fragen beantwortet:
Nicole Rennschmied
Geschäftsführende Leitung
Universitätsambulanz
Telefon: +49 421 218-68990
E-Mail: nrennsch@uni-bremen.de
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