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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 19.04.2016 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Heizen Sachsen-Anhalt setzt auf Gas

    Halle (ots) - Heizen mit Gas ist in Sachsen-Anhalt so beliebt wie seit vielen Jahren nicht mehr. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe) unter Hinweis auf eine Studie des Statistischen Landesamtes. Demnach war im Vorjahr bei 53,3 Prozent der Wohnungsneubauten Gas der bevorzugte Energieträger. Auf Platz zwei folgen mit 37,6 ...

  • 18.04.2016 – 19:08

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Böhmermann

    Halle (ots) - Heißt es nun also für die Rebellen dieser Welt: Böhmermann, geh' Du voran? Man sollte die Kirche im besser Dorf lassen. Der Satiriker, der sich einer kleinen Fangemeinde erfreute und ansonsten weitgehend unbekannt war, hat mit der Reaktion auf seinen Erdogan-Schmäh plötzlich eine enorme Wahrnehmungsquote bekommen, ja. Und er hat auch Solidarität verdient, weil die Kunst und das politische Wort frei ...

  • 18.04.2016 – 19:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Betrug in der Pflege

    Halle (ots) - So bedeutsam Leistungsstandards von Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten also sind, so lächerlich unwirksam erscheinen ihre Kontrollen. Das 2009 eingeführte Benotungssystem krankte von Beginn an daran, dass schlechte Einzelergebnisse in lebenswichtigen Punkten wie der Flüssigkeitsversorgung mit guten Noten für Nebensächlichkeiten, etwa für den Aushang von Speiseplänen und das Vorhandensein von ...

  • 18.04.2016 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Vattenfall und Braunkohle

    Halle (ots) - Die künftige Eigentümer glaubt an das Geschäft mit der Kohle. Das ist im Hinblick auf anstehende Investitionen wichtig. Zudem hat die EPH-Holding bereits beim Erwerb des Kohleförderers Mibrag gezeigt, dass sie verlässlich ist. Doch sollte sich auch niemand über den Charakter des Investors Illusion machen. Die Tschechen sind vor allem an Renditen interessiert. Sie gehen davon aus, dass nach dem ...

  • 18.04.2016 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingen und Mittelmeer

    Halle (ots) - So bleibt der Versuch, die erkennbar bereits anrollende Fluchtwelle über Libyen zu stoppen, derzeit darauf beschränkt, sich der Seenotrettung verunglückter Schiffbrüchiger zu widmen. Für einen umfassenderen Einsatz hat Europa kein Mandat und wird auch auf mittlere Sicht keines bekommen. Zu instabil ist die neue Einheitsregierung in Tripolis, als dass sie ausländischer Marine Operationen in den eigenen ...

  • 17.04.2016 – 19:20

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zur Situation in Griechenland:

    Halle (ots) - Die Erfahrung lässt eine Prognose ziemlich sicher erscheinen: Auch diesmal wird die Bundesregierung alles daran setzen, die Lösung des Schuldenproblems zu verschieben. Bei einem Schuldenschnitt, wie ihn der Währungsfonds IWF fordert, würde der Preis für die deutsche Griechenland-Politik offenbar. Es träte zutage, wie viele deutsche Steuermilliarden futsch wären. Und so bleibt: Durchwursteln und ...

  • 17.04.2016 – 19:20

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zur AfD und dem Umgang mit dem Islam:

    Halle (ots) - Die stellvertretende AfD-Vorsitzende Beatrix von Storch gibt vor, sie mache sich Sorgen, weil der Islam nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Doch tatsächlich setzt sie den Presslufthammer an dessen Fundament an. Wer eine gesamte Religion unter Generalverdacht stellt, der hat das Grundgesetz nicht gelesen oder nicht verstanden. Und wenn AfD-Mitglieder sagen, Minarette seien zur freien Religionsausübung ...

  • 17.04.2016 – 19:19

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zu Koalitionsverhandlungen in Magdeburg:

    Halle (ots) - Dieser Koalitionsvertrag ermöglicht nur, dass die Kenia-Koalition ins Laufen kommt. Ob sie wirklich funktioniert, wird sich im Herbst zeigen, wenn der nächste Haushalt aufgestellt und entschieden werden muss, wofür Geld da ist. Dann wird sich zeigen: Mit diesem Vertrag haben die Koalitionäre den Ärger nur vertagt. Pressekontakt: Mitteldeutsche ...

  • 15.04.2016 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Koalitionsverhandlungen in Magdeburg

    Halle (ots) - Es gab keinerlei finanzielle Vorgaben, keinen Rahmen. Herausgekommen ist das landespolitische Gegenstück eines Kinder-Wunschzettels zu Weihnachten. So kann man Koalitionsverhandlungen angehen - dadurch hat die Spitzen-Verhandlungsgruppe nun aber umso mehr Arbeit und Verantwortung. Um im Wunschzettel-Bild zu bleiben: Die Runde muss jetzt klar machen, dass ...

  • 15.04.2016 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Böhmermann

    Halle (ots) - Ein Gericht wird nun beurteilen müssen, ob es sich bei Böhmermanns Satire um eine von der Meinungs- und Kunstfreiheit nicht gedeckte Schmähkritik gehandelt hat. Böhmermann wollte nach eigenem Eingeständnis den türkischen Präsidenten sowohl kränken als auch diffamieren, doch offensichtlich hatte seine Satire einen sachlichen Bezug: die von Erdogan verfügte Unterdrückung der Meinungsfreiheit, die ...

  • 14.04.2016 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Schlecker

    Halle (ots) - Nur durch die Eröffnung immer neuer Filialen konnte die Firma in Schwung gehalten werden. Die Drogeriekette wurde zu einem Scheinriesen. Dem Chef musste irgendwann klar sein, dass die gesamte Unternehmensgruppe unweigerlich in einer gewaltigen Implosion zusammenbrechen wird. Das muss so um das Jahr 2009, 2010 gewesen sein. Spätestens um diese Zeit begannen der heute 71-Jährige, seine Frau und seine Kinder ...

  • 14.04.2016 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Koalition

    Halle (ots) - Ein Teil der Begeisterung liegt an dem vorher niedrigen Ausgangsniveau. Vor allem ist die Koalition zur Normalität zurückgekehrt, hat die Parteipolitik etwas in den Hintergrund gedrängt zugunsten von Sachentscheidungen, zumindest für einige Stunden. Wenn es funktioniert, kann die Koalition zufrieden sein. Wer Ängsten mit Streitereien begegnet, wird kaum Vertrauen schaffen. Deswegen setzen CDU, CSU und ...

  • 12.04.2016 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Landtag Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Sollte es tatsächlich eine deutliche Kenia-Abneigung in der Union geben, dann war die Landtagssitzung nur der Auftakt zu Chaostagen. Dann ist höchst fraglich, ob die Wahl des Ministerpräsidenten am 25. April glatt durchgeht, mehrere Anläufe nötig werden oder die Kür des Regierungschefs und damit die Koalitionsbildung sogar scheitern. Da gibt es jede Menge Eskalationspotenzial - bis hin zu Neuwahlen. Es ...

  • 12.04.2016 – 18:28

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Stasi-Akten

    Halle (ots) - Dass die Stasi-Akten 2021 in andere Hände übergehen, ist gut 30 Jahre nach dem Mauerfall allemal gerechtfertigt. Selbst wenn die Kommission über Geld nicht redet: Man muss den Einsatz öffentlicher Mittel in Beziehung setzen zur gesellschaftlichen Relevanz des Themas. Und obwohl jährlich immer noch 60 000 Anträge auf Akteneinsicht eingehen: Das Interesse schwindet erkennbar. Sinn ergibt zudem der ...

  • 11.04.2016 – 19:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Böhmermann

    Halle (ots) - Der schönste Triumph wäre es natürlich, wenn der Komiker erst angeklagt und schließlich freigesprochen würde. Dann hätte sowohl die Bundesregierung verloren - denn sie hätte vor Erdogan "gekuscht" - als auch der türkische Präsident, den dann alle Welt als "Ziegenficker" schmähen könnte. Tatsächlich wäre ein Freispruch Böhmermanns nicht unwahrscheinlich. Die Verteidigung Böhmermanns hat ...

  • 11.04.2016 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Halle und Flüchtlingen

    Halle (ots) - Rechenbeispiel helfen wohl wenig, um der Wut und Empörung der Menschen in Halle zu begegnen. Denn sie treibt die Angst vor Veränderung an. Davor, dass ihre kleine, beschauliche Idylle verloren geht. Ob es wirklich so kommt? Abgewartet wird nicht. Den neuen Einwohnern freundlich und verständnisvoll zu begegnen, also einfach nur menschlich zu sein, scheint keine Option. Was daran enttäuscht: In ...

  • 10.04.2016 – 17:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW-Boni

    Halle (ots) - Die Boni der Vorstände sollen nach Vorstellungen des VW-Chefs um 30 Prozent gekürzt werden. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Die Boni (!) sollen um 30 Prozent (!) sinken. Das heißt dann wohl, ihr habt eigentlich super gearbeitet, aber vielleicht doch nicht ganz so super, wie wir es von euch erwartet haben. Viel deutlich kann man wohl nicht demonstrieren, dass das VW-Management noch immer nicht begriffen hat, welcher Schaden eigentlich ...

  • 10.04.2016 – 17:37

    Mitteldeutsche Zeitung: Flüchtlingen/Mazedonien

    Halle (ots) - Da sind sie, die "hässlichen Bilder", die Österreichs Außenminister Sebastian Kurz prophezeit hat. Flüchtlinge versuchen den Zaun an der Grenze zu Griechenland zu stürmen. Mazedoniens Polizei setzt Tränengas ein. In einigen Berichten ist auch von Gummigeschossen die Rede. Es werden nicht die letzten Bilder, die letzten Vorkommnisse dieser Art sein. Nicht nur im Lager Idomeni, dessen Namen nun bald auch ...

  • 10.04.2016 – 17:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Streit in der Linken

    Halle (ots) - Der immer wieder aufflammende Streit um Wagenknecht ist ein Zeichen der Krise. Das AfD-nahe Wirken der Fraktionschefin verträgt sich nicht mit Überzeugungen vieler Mitglieder. Sie macht Politik wie ein Kapitalist, der bei Bedarf neue Ware ins Schaufenster legt und übersieht, dass die Gebote von Humanität und sozialem Ausgleich in einem Spannungsverhältnis stehen, das sich nicht voll auflösen lässt. So ...