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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 29.03.2017 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Brexit

    Halle (ots) - Für Europa geht es darum, an zwei für die Zukunft des Kontinents entscheidenden Stellen die Weichen richtig zu stellen. Viel hängt erstens davon ab, dass eine saubere und faire Scheidung gelingt. Zwar fährt May eine harte Linie. In beiderseitigem Interesse liegt es dennoch, einen weichen Brexit hinzubekommen. Ernsthaft kann niemand auf der Insel glauben, durch eine intensivierte Beziehung mit den USA die Verluste für die eigene Industrie und den ...

  • 28.03.2017 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Konferenz zur Ächtung von Atomwaffen

    Halle (ots) - Realpolitisch gesehen ist das nur konsequent. Richtig ist es deswegen noch lange nicht. Seit es Atomwaffen gibt, gibt es auch die Forderung, sie schleunigst wieder abzuschaffen. Geschehen ist das bislang nicht, aber das rechtfertigt nicht, dass sich die Bundesregierung ganz nonchalant dem bemerkenswerten Versuch entzieht, Nuklearwaffen für illegal zu ...

  • 28.03.2017 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zur türkischen Spionage in Deutschland

    Halle (ots) - Für die belasteten deutsch-türkischen Beziehungen ist das neues Gift. Der Vorgang ist ein weiterer Beleg dafür, wie tief der Graben zwischen beiden Ländern bereits ist. Und auf welch schmalem Grat man sich bewegt, wenn man sich von einem vom Schlage Erdogans abhängig macht. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 ...

  • 27.03.2017 – 18:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zu SPD und Saarland

    Halle (ots) - Das Saarland zeigt: Dieses Strotzen und Protzen vor lauter Kraft hat eine unerwartete Begleiterscheinung. In der CDU erwacht der Wille, sich nicht kampflos in ihr Schicksal zu ergeben. Gewiss galt die Unterstützung der Unionswähler im kleinsten Flächenland auch der beliebten Regierungschefin und ihrer vorzeigbaren Bilanz. Die Union hat einen Ansatz für die nächsten Monate: Schulz kann mit der Waffe ...

  • 27.03.2017 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Automobilindustrie

    Halle (ots) - In den vergangenen Monaten ist endgültig deutlich geworden, dass es wie bisher nicht weitergeht. Das hat eine Art Schockstarre ausgelöst. Dabei ist eigentlich klar, was zu tun ist. Weltweit gibt es ein riesiges Nachfragepotenzial. Die Zahl der verkauften Autos kann theoretisch vervierfacht werden. Allerdings vertragen das die Menschen nur, wenn die Autos sauber sind. Wir brauchen E-Pkw, die mit Strom aus ...

  • 26.03.2017 – 19:46

    Mitteldeutsche Zeitung: Mz zur Wahl im Saarland

    Halle (ots) - Im Saarland hat es für eine neue Große Koalition zwar gereicht. Die Merkel-CDU kann sich dennoch nicht zurücklehnen. Sie muss das Risiko einkalkulieren, selbst dann nicht mehr Spielmacherin zu sein, wenn sie stärkste Kraft wird. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 ...

  • 26.03.2017 – 19:45

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zur Leipziger Buchmesse

    Halle (ots) - Die Messe-Zugverbindung zwischen Leipzig und Halle war - und das heißt vor allem für die jungen Menschen! - eine Katastrophe. Man kann nicht Besucherzahlen forcieren und den Bahntakt verringern. Metropolen-Region? Sehr lustig. Der hallesche Oberbürgermeister sollte mal die Bahn anrufen. Oder die Hallenser bleiben zu Hause. Macht Sinn. Die hallesche Leseauswahl war so gut wie nie zuvor. Pressekontakt: ...

  • 26.03.2017 – 19:44

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zur AfD in Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Die AfD-Spitze hat jetzt die Rückendeckung der Partei, um gegen die Unterlegenen vorzugehen. Das wird nicht jeden treffen - in der umstrittenen Chatgruppe waren bis zu 60 Parteimitglieder. Und Poggenburg? Er will das Gesicht im Bundestagswahlkampf sein. Er wird noch wünschen, er hätte selbst den Absprung nach Berlin versucht. Ihm bleibt die Arbeit in einer Landtagsfraktion, in der blanker Hass herrscht. ...

  • 24.03.2017 – 18:24

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Maut

    Halle (ots) - Die Ausländer-Maut ist ein lächerliches Projekt, und sie war es von Anfang an. Sie verknüpft das Thema Infrastrukturfinanzierung mit billigem Populismus. Es spricht ja nichts dagegen, über die Einführung einer Autobahngebühr für Pkw in Deutschland nachzudenken. Aber dann sollen auch alle Nutzer gleichermaßen zahlen. Es ist nicht einmal klar, ob Dobrindts Maut dem Staat überhaupt einen einzigen Euro Mehreinnahmen bringen wird. Gesetze wie diese gehören ...

  • 23.03.2017 – 18:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Bahn

    Halle (ots) - Was fehlt, ist eine klare Linie in der Bahnpolitik. Dafür freilich trägt die Regierung die Verantwortung. Sie hilft der Bahn beim Investieren und erwartet, dass es jährlich eine Dividende abliefert. Doch das reicht nicht. Wenn es um den Verkehr geht, denkt das zuständige Ministerium weiterhin eher an Straßen und Autos. Für die Energiewende sind in Deutschland inzwischen alle. Doch mindestens ebenso nötig ist eine Verkehrswende. Pressekontakt: ...

  • 23.03.2017 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Terror

    Halle (ots) - Die Londoner geben viel auf ihre Gelassenheit. Aber natürlich gibt es unter 8,5 Millionen Einwohnern auch mancherlei Rassisten, Ängstliche und Nervöse. Alles ganz normal. Doch rechte Islamhasser nutzten die Gelegenheit, eine Weltreligion in den Schmutz zu ziehen, weil sich kleine Gruppen mordender Fanatiker auf den Islam berufen. Dass Millionen Gläubige mit Gewalt nichts zu tun haben, verschwiegen sie. Die Terrorattacke ruft uns in Erinnerung, wie kostbar ...

  • 22.03.2017 – 19:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Steinmeier

    Halle (ots) - Steinmeier hat auch den Mut, den Deutschen zu erklären, dass diese Demokratie, wie wir sie kennen, nicht mit Gleichgültigkeit zu haben ist. Er nennt es die Erosion durch Trägheit und Teilnahmslosigkeit. Und dann stellt er Fragen, ersetzt die Ausrufezeichen durch ein Angebot zum Nachdenken: "Wo denn sonst als in der Demokratie können so unterschiedliche Interessen von Alt und Jung, Stadt und Land, ...

  • 22.03.2017 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Renten

    Halle (ots) - 2025 werden die unterschiedlichen Berechnungen der Renten in West und Ost auslaufen. Die Angleichung wird auch Verlierer produzieren. Mit dem Unmut über angebliche Benachteiligungen bei der Rente und über vermeintliche Privilegien der jeweils anderen aber wird es ein Ende haben. Schon allein deshalb ist die Rentenangleichung ein Segen. Bis dahin können sich die Menschen in Ost und West darüber freuen, wenn die Renten wie in diesem Jahr weiterhin ...

  • 20.03.2017 – 19:28

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Brexit

    Halle (ots) - Plötzlich sind es die Brüsseler, die zu rechnen verstehen. Weit über den im März 2019 anstehenden Brexit hinaus müsse die Insel Beiträge leisten, heißt es dort: für längst beschlossene, aber bisher nicht bezahlte Strukturfonds, mit denen neue Straßen und Bahnstrecken finanziert werden; für die Pensionen von EU-Beamten, darunter auch viele Briten; für die Tilgung gemeinsamer Schulden. Summen zwischen 30 und 57 Milliarden Euro stehen im Raum. Unterm ...

  • 19.03.2017 – 19:09

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Haseloff

    Halle (ots) - Doch warum macht Huke, den Fall erst jetzt öffentlich zu machen? Warum wurde Haseloff nicht damals der angeblich wahre Wert der Karten in Rechnung gestellt? So wirkt es, als ob Huke nach seiner Demission böse nachtreten will. Dass es soweit kommen konnte, daran ist der Ministerpräsident aber selbst Schuld. Schließlich gelten gerade für Politiker ganz besondere moralische Maßstäbe. Auch wenn er keine ...

  • 19.03.2017 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Pflegekindern/Gesetzentwurf

    Halle (ots) - Kinder brauchen Stabilität. Vor allem bei Pflegekindern, die seit einiger Zeit ein neues Zuhause in einer neuen Familie gefunden haben, sollte genau hingesehen werden, wann ein Wechsel zurück zu den leiblichen Eltern dem Kindswohl dient. Hier will der Gesetzesentwurf aus dem Haus der Familienministerin ansetzen. Zwischen der Möglichkeit der Pflege und der einer Adoption soll die Dauerpflege rutschen, die ...

  • 19.03.2017 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu SPD-Parteitag

    Halle (ots) - Taktisch agiert Schulz sehr geschickt. Dadurch, dass er inhaltlich bislang kaum übermäßig konkret wird, kann er Projektionsfläche für alle möglichen und unmöglichen Wünsche sein. Das ist eine Herangehensweise von Angela Merkel, mit der die Kanzlerin lange erfolgreich war. Kommt nach Teflon Merkel (die in der Flüchtlingskrise von der CSU schwer beschädigt wurde) nun Teflon Martin? Das wäre schade. ...