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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 11.05.2018 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel und Iran

    Halle (ots) - Bislang war im transatlantischen Verhältnis Bedächtigkeit angesagt, insbesondere von der Unionskanzlerin. Der erste Bruch erfolgte vor einem Jahr, als Trump den Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen verkündete - auch ein einseitiger Ausstieg. Merkel sagte damals, Deutschland könne sich nicht mehr auf die USA verlassen. Selbst ihr geht die Geduld aus. Es verschiebt sich etwas im internationalen und ...

  • 10.05.2018 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zum Prämiensparen

    Halle (ots) - Solange es gut läuft, kann das schwarz-rote Bündnis sich einigen, wie es das Geld verteilt. Aber wehe, wenn der Rückenwind durch die Konjunktur nachlässt. Auf Hilfe der Notenbank kann die deutsche Wirtschaftspolitik dann nicht hoffen. Die Europäische Zentralbank hat mit den Niedrigzinsen ihr Pulver verschossen. Deutschland müsste sich selbst helfen. Das bisherige Auftreten der neuen Regierung macht ...

  • 10.05.2018 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zum Prämiensparen

    Halle (ots) - Die Geldinstitute kündigen frühzeitig Prämiensparverträge, für die sie einst auf Werbeflyern mit "bis zu 25 Jahre Laufzeit", lukrativen Prämien und einer gut verzinsten Anlage geworben haben. Beim Streit mit den Kunden vor Gericht wollen sie davon nichts mehr wissen. Oma sagte immer, auf deutsche Firmen sei Verlass, "Made in Germany" bedeute Qualität. Diesen Bonus setzen deutsche Unternehmen aufs ...

  • 10.05.2018 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zum Atom-Deal

    Halle (ots) - Das Atom-Abkommen mit dem Iran war nicht makellos. Aber es war das Beste, das nach langen, zähen Verhandlungen zu bekommen war. Es hat die nuklearen Ambitionen Teherans mindestens gebremst. Es hat allerdings nichts daran geändert, dass der Iran ein ballistisches Raketenprogramm betreibt und seine Hegemonieansprüche in der nahöstlichen Region schamlos auslebt. Aber die logische Folge wäre gewesen, an ...

  • 08.05.2018 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Lufthansa

    Halle (ots) - Spohr will die Chancen der Lufthansa-Billigsparte Eurowings im Kampf gegen die Iren verbessern. Denn in seiner Low-Cost-Sparte steigen die Kosten durch die Übernahme von Teilen von Air Berlin und durch die Komplett-Integration der Tochter Brussels Airlines. Spohr hofft dabei, angesichts der aktuellen Lage höhere Ticketpreise durchsetzen zu können. Doch da wird Ryanair-Chef Michael O'Leary nicht mitmachen. ...

  • 07.05.2018 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Putin

    Halle (ots) - Einen echten Neuanfang wird es mit Putin als Präsident aber nicht mehr geben. Wer aber Einfluss auf die künftigen Beziehungen zu Russland nehmen will, der darf die Verbindungen im Hier und Jetzt nicht kappen. Das hört sich abstrakt an, lässt sich aber politisch-konkret durchbuchstabieren. Die Krim-Annexion darf nicht akzeptiert werden. Die Sanktionen müssen gelten, bis die Gründe entfallen. Zugleich bleibt es aber alle Anstrengungen wert, Kriege und ...

  • 07.05.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bahnverspätung

    Halle (ots) - Als verspätet zählen bei der Bahn nur Züge, die dem Fahrplan mehr als fünf Minuten hinterher fahren. Alles darunter geht in die Statistik als pünktlich ein. Auf der anderen Seite werden in der Online-Fahrplanauskunft regelmäßig Verbindungen angeboten, deren Umsteigezeit unter fünf Minuten liegt. Das passt nicht zusammen. Die Bahn meldet Rekord-Umsätze und steigert ihre Fahrgastzahlen. Doch die ...

  • 06.05.2018 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung: "Mitteldeutsche Zeitung" (Halle) zur Frauendebatte in der CDU

    Halle (ots) - Und freiwillig, das zeigt sich, läuft es eben nicht bei der Verteilung der interessanten Jobs. Das gilt nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Politik. Nun sollen die Partei-Regeln für die Mandatsbesetzungen zugunsten der Frauen geändert werden. Angela Merkel warnt gar davor, dass die Existenz der Partei auch von der Frauenfrage abhängt. ...

  • 06.05.2018 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: "Mitteldeutsche Zeitung" (Halle) kommentiert die Asyldebatte

    Halle (ots) - Seehofers Ankerzentren werden keine Lösung bringen. In der geplanten Größe werden sie den in Ellwangen sichtbar gewordenen Mix aus Angst und Frust eher vergrößern. Ankerzentren werden Gefängnissen ähneln. Viele Flüchtlinge wird vor allem ein Gedanke treiben: Raus! Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 ...

  • 06.05.2018 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: "Mitteldeutsche Zeitung" zu Volkswagen

    Halle (ots) - Gerade das mehr als wohlwollende Verhalten von Bundesregierung und niedersächsischer Landesregierung beim Abgasskandal kann als weiteres Signal dafür verstanden werden, dass sich ein Konzern wie Volkswagen in Deutschland so ziemlich alles erlauben kann. Gerade bei so einer komplexen, aber wichtigen Materie wie dem Umweltschutz hilft wohl nur eine ...

  • 04.05.2018 – 16:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Nobelpreis

    Halle (ots) - Dabei ist es eigentlich sehr einfach: Wo zwischen den Geschlechtern, aber auch innerhalb beider Gruppen, Toleranz und Respekt als Grundvoraussetzung gelten, wird eine Frau nicht mehr zum Freiwild, ein Schwuler nicht mehr zum Objekt des Spottes oder irrwitziger Umerziehungsversuche werden können. Ein gesellschaftlicher Lernprozess ist in Gang gekommen, der freilich Zeit und Gelassenheit braucht, keine ...

  • 04.05.2018 – 16:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW

    Halle (ots) - Muss das jetzt noch sein? Schließlich ist der ehedem sehr selbstbewusste Top-Manager schon genug gedemütigt worden - etwa als er vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages zugeben musste, ein Totalversager zu sein. Dennoch: Es muss sein. Es geht um mehr als Winterkorn. Noch immer werden jeden Tag von fast allen namhaften Autobauern Fahrzeuge verkauft, die mit mehr oder weniger legalen Tricks gegen Bestimmungen zum Gesundheits- und Umweltschutz verstoßen. ...

  • 03.05.2018 – 18:36

    Mitteldeutsche Zeitung: zu zusätzlichen Gesundheitsleistungen

    Halle (ots) - Ein generelles Verbot der Igel ginge zu weit. Anwendungen wie Osteopathie werden von vielen Menschen als wirkungsvoll und heilsam erlebt. Und auch wenn der wissenschaftliche Nachweis des Nutzens fehlt, so sind richten diese Igel doch zumindest kein Unheil an. Einige wenige Igel erweisen sich sogar als nachweisbar nutzbringend und werden dann von den ...

  • 03.05.2018 – 18:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Migranten in Ellwangen

    Halle (ots) - Die Polizei hat richtig reagiert, sie hat sich dafür entschieden, die Situation nicht außer Kontrolle geraten zu lassen - wegen einer einzelnen Abschiebung. Polizisten, die an solchen Maßnahmen beteiligt sind, wissen nur zu gut, wie groß die Verzweiflung bei jenen ist, die nach ihrer oft lebensgefährlichen Flucht komplett gescheitert sind. Das kann kein Grund sein, keine Abschiebungen vorzunehmen. Doch ...

  • 03.05.2018 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Rentenkommission

    Halle (ots) - Jeder weiß, dass Veränderungen nötig sein werden. Es ist auch nicht so, als wären die möglichen Werkzeuge ein Mysterium. Dennoch setzt die große Koalition erst mal eine Rentenkommission ein. Diese hat vor allem einen Zweck: nämlich den, dass CDU, CSU und SPD sich erst einmal nicht einigen müssen. Sie wollen nicht entscheiden müssen. Der Erklärung dafür ist einfach. Etwas für die Zukunftssicherung ...

  • 02.05.2018 – 18:31

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Gewalt gegen Lehrer

    Halle (ots) - Wir verlangen unseren Lehrern viel ab. Gleichzeitig fehlt es oft an Personal in den Schulen. Lehrer ist ein Knochenjob. Umso mehr muss gelten: Diese Lehrer - die jeden Tag mit den Schwierigkeiten von Integration, Inklusion oder auch nur der Pubertät konfrontiert sind - haben Anspruch darauf, dass die Gesellschaft und der Staat voll und ganz zu ihnen stehen. Das gilt besonders, wenn Schüler Gewalt gegen sie ...

  • 02.05.2018 – 18:30

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Haushalt

    Halle (ots) - Schon jetzt zeigt sich, dass Schäuble seinem Nachfolger keineswegs ein glänzendes Erbe hinterlassen hat. Die niedrigsten Zinsen seit Menschengedenken und den längsten Aufschwung seit dem Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit nutzte er, um die Defizite abbauen. Doch er verpatzte die Chance, das Land durch eine Investitionsoffensive nach vorne zu bringen. Zur Rechtfertigung diente der Hinweis, dass es nicht ...