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23.04.2019 – 14:45

Polizei Düren

POL-DN: Alkoholisiert und aggressiv

Jülich (ots)

Polizeibeamte wurden zu Hilfe gerufen, um einen betrunkenen jungen Mann aus einem Gebüsch zu holen. Das gefiel dem Jülicher allerdings gar nicht.

Gegen 03:00 Uhr in der Nacht zu Ostersonntag wurden Polizeibeamte während ihrer Streifenfahrt in der Kuhlstraße von einem Passanten angesprochen und um Hilfe gebeten: es ging um den Freund des Mannes, der nämlich in einem Busch am Rande eines Parkplatzes lag und aus diesem nicht mehr herauskommen wollte. Er habe seinen Kumpel nun schon mehrfach gebeten, das Gebüsch zu verlassen, jedoch ohne Erfolg. Vielleicht könnten die Beamten ja mehr bewirken.

Die Polizisten sprachen die Person also an und forderten sie auf, aus dem Gesträuch herauszukommen und sich auszuweisen. Doch der stark alkoholisierte Mann hatte offensichtlich kein Interesse daran, dieser Aufforderung nachzukommen. Als ihm eine Ingewahrsamnahme zur Ausnüchterung angedroht wurde, verließ der 24 Jahre alte Jülicher seinen belaubten Unterschlupf und lief über die Kuhlstraße davon. Dort sprang er erneut in eine Hecke und versuchte, durch diese hindurch zu flüchten. Schließlich wurde er von den Beamten aufgegriffen. Doch nun schwang seine Stimmung um und er wurde plötzlich aggressiv. Er war mit dem angekündigten Transport zur Polizeiwache nicht einverstanden, hob drohend die Hände und riss sich los. Zum Anlegen der Handfesseln musste der Mann zu Boden gebracht werden. Nachdem seine Widerstandshandlungen beendet waren, verlegte sich der 24-Jährige auf das Äußern von Beleidigungen.

Das respektlose Verhalten setzte sich fort, als er in den Streifenwagen spuckte. In der Zelle der Wache Jülich angekommen wurde ein Arzt hinzugerufen, der dem Jülicher Blutproben entnahm. Deren Untersuchungsergebnis soll später Aufschluss über die Schuldfähigkeit des Mannes geben. Ein bei ihm aufgefundenes Armband, in das eine Messerklinge eingearbeitet war, wurde als verbotener Gegenstand beschlagnahmt.

Nach seiner Ausnüchterung konnte der Beschuldigte aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige wegen Widerstands gefertigt. Durch die Widerstandshandlungen war ein Polizeibeamter leicht verletzt worden.

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Fax: 02421 949-1199

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