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BPOL NRW: Mit Rucksack einen Zug zum Bremsen gezwungen - Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr

Essen (ots)

Am 26. April sorgte ein syrischer Staatsangehöriger dafür, dass eine einfahrende S-Bahn am Haltepunkt Essen-Überruhr eine Schnellbremsung einleiten musste. Anschließend trat er gegen den Zug und spuckte diesen an.

Gegen 08:35 Uhr erhielten die Bundespolizisten die Meldung über den Vorfall am Haltepunkt Essen-Überruhr. Vor Ort trafen sie auf den Lokführer der S9, der angab, dass ein Mann seinen Rucksack mehrfach über die Bahnsteigkante in den Gleisbereich schwenkte, sodass er eine Schnellbremsung einleiten musste, um eine Kollision zu vermeiden. Einem Achtungspfiff habe er zuvor ignoriert. Nachdem der DB-Mitarbeiter ausgestiegen sei, habe der Mann gegen die Tür getreten und diese angespuckt. Zu einer Beschädigung kam es nicht.

Die Beamten kontrollierten und belehrten den in Selters wohnhaften, der sich nicht zum Sachverhalt äußerte.

Nach Abschluss der Maßnahmen setzte der Lokführer seine Fahrt fort und der syrische Staatsangehörige erhielt einen Platzverweis von den Beamten und muss sich nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und der Verunreinigung von Bahnanlagen verantworten.

Die Bundespolizei ermittelt und weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, wie leichtsinnig und lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist. Moderne Züge sind heutzutage meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät sein könnte. Zudem können diese nicht ausweichen. Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen, wie zum Beispiel stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur, aus. Präventionshinweise gibt es u.a. im Internet unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#

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