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POL-NE: Mordfall Claudia Ruf - DNA-Reihenuntersuchung in Hemmerden gestartet

Bonn/Rhein-Kreis Neuss/Grevenbroich (ots)

Vor 23 Jahren geschah in Grevenbroich-Hemmerden (Rhein-Kreis Neuss) ein Verbrechen, das bis heute bei Bürgerinnen und Bürgern sowie der Polizei nicht in Vergessenheit geraten ist. Die damals elfjährige Claudia Ruf wurde am 11.05.1996 entführt und zwei Tage später im 70 Kilometer entfernten Euskirchen-Oberwichterich ermordet aufgefunden. Seinerzeit konnte kein Täter ermittelt werden.

Mordermittler der Polizei Bonn und des Rhein-Kreis Neuss, Spezialisten des Landeskriminalamtes NRW sowie der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach hatten auf einer Pressekonferenz am 15.11.2019 neue Ansätze präsentiert, die zur Aufklärung des Verbrechens führen sollen (siehe auch unsere Pressemitteilung vom 15.11.2019, 11:10 Uhr: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/4440741).

So gibt es nunmehr neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu einer damals gesicherten Täter-DNA. Mit Beschluss des Amtsgerichtes Mönchengladbach wurden zunächst 800 Männer zur Abgabe einer Speichelprobe im Rahmen einer DNA-Reihenuntersuchung in die Gemeinschaftsgrundschule in Hemmerden eingeladen. Zum Start der Untersuchung an diesem Wochenende erschienen am Samstag bereits rund 480 Männer. Weitere Termine sind für den morgigen Sonntag sowie den 30. November und den 01. Dezember anberaumt.

Die abgegebenen Proben werden ins Landeskriminalamt NRW nach Düsseldorf gebracht und dort in den nächsten Wochen ausgewertet.

Polizei bittet um Hinweise / Hinweistelefon geschaltet

Neben der DNA-Reihenuntersuchung bitten die Ermittler aber auch um Hinweise aus der Bevölkerung. Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach hat für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, 5.000,- Euro ausgelobt.

Hinweise werden über das Hinweistelefon unter 02131 300-25252 sowie das Hinweisformular auf der Webseite bonn.polizei.nrw/MKRuf entgegengenommen.

Seit der Bekanntgabe der neuerlichen Intensivierung der polizeilichen Ermittlungsmaßnahmen sind bei der Mordkommission bislang rund 100 Hinweise eingegangen.

Unsere bisherigen Pressemeldungen zu diesen Ermittlungen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/4440741 (15.11.2019) https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/4441588 (16.11.2019)

Rückfragen bitte an:

Polizei Bonn Pressestelle

Telefon: 0228 15-1021 bis -1023 Fax: 0228 15-1202 https://bonn.polizei.nrw

Rückfragen von Pressevertretern bitte an:

Polizei Bonn
-Pressestelle-
Telefon 0228 15-1021 bis -1023

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