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11.07.2019 – 12:17

Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

POL-NE: Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus - Vorsicht vor Betrügern

POL-NE: Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus - Vorsicht vor Betrügern
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Neuss (ots)

Am Mittwoch (10.07.) erreichte die Polizei im Rhein-Kreis Neuss der Hinweis auf einen offenbar betrügerischen Anruf, bei dem sich eine bislang Person als Polizeibeamter ausgab.

Gegen 14:00 Uhr erhielt eine ältere Dame aus Neuss solch ein Telefonat. Am anderen Ende der Leitung behauptete "Herr Schwarz", von der Polizei zu sein. Der Anrufer suggerierte der Seniorin, dass in der Nachbarschaft zwei Einbrecher festgenommen wurden. Auf einer Notiz der Täter habe man nun die Anschrift der Neusserin gefunden. Um nicht Opfer weiterer vermeintlicher Täter zu werden, bat der falsche Beamte die Seniorin Bargeld von ihrer Bank abzuholen. Anschließend sollte sie das Geld bei der "Polizei" in sichere Verwahrung geben. Für weitere Anweisungen erhielt die Dame auch eine mobile Rückrufnummer. Glücklicherweise erkundigte diese sich über den Notruf 110 noch gerade rechtzeitig bei der "richtigen Polizei". Ihr Verhalten bewahrte die Frau vor einem erheblichen Verlust. Zu einer Geldübergabe ist es im vorliegenden Fall nicht gekommen. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Bislang liegen keine Hinweise zur Identität der Betrüger vor.

Die Masche der Betrüger ist nicht neu. Üblicherweise bietet der falsche Kripobeamte im Weiteren an, die Wertgegenstände sicher bei der Polizei zu verwahren. Dafür würde ein Kollege vorbeikommen und diese abholen.

Tipps der "echten Polizei", um nicht Opfer von Betrügern zu werden: Geben Sie keine persönlichen Daten heraus! Beenden Sie das Gespräch - legen Sie auf! Lassen Sie sich nicht einschüchtern oder drängen! Notieren Sie - wenn möglich - Uhrzeit des Anrufes, den Namen des angeblichen Polizisten und die Telefonnummer! Rufen Sie anschließend die Polizei an (02131-3000 oder den Notruf 110) und erstatten Sie Anzeige.

Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird sich niemals am Telefon nach Wertgegenständen und schon gar nicht nach deren Aufbewahrungsort erkundigen.

Rückfragen von Pressevertretern bitte an:

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