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17.05.2018 – 11:03

Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis

POL-HSK: Falsche Polizei am Telefon

Winterberg/Medebach/Bestwig (ots)

   Schon wieder haben die Täter es versucht. Dieses Mal in 
Winterberg, Medebach und Bestwig. Insgesamt sieben Fälle wurden der 
Polizei am Mittwoch angezeigt. Auch hier ist die Masche die Gleiche 
wie in allen anderen Kreisweiten Fällen. Erfreulicherweise gelang es 
den Betrügern nicht mit ihrer Masche Erfolg zu haben. Alle 
Betroffenen verhielten sich genau richtig und ließen sich nicht auf 
"faule Mätzchen" ein. Die Täter suchen sich bevorzugt ältere 
Mitbürger aus. Sie rufen ihre Opfer an und geben sich als Polizisten 
aus. Hierbei erscheint häufig die örtliche Vorwahl in Verbindung mit 
der 110 im Telefondisplay. Mit einer geschickten Gesprächsführung 
warnen die Täter zum Beispiel vor einem angeblich bevorstehenden 
Einbruch. Die Bewohner erhalten den Tipp, das gesamte Bargeld im Haus
zu sammeln, um es von einem Kriminalbeamten abholen und an einen 
"sicheren Ort" bringen zu lassen. Selbstverständlich versprechen sie,
das Geld zurückzubringen, wenn die Gefahr gebannt ist. Durch diese 
Vorgehensweise haben die Betrüger schon fünfstellige Summen erbeutet.
Mit diesen Tipps der Polizei können Sie sich vor Trickbetrügern 
schützen:
   - Rufen Sie beim geringsten Zweifel die echte Polizei unter dem 
     Notruf 110 an.
   - Informieren Sie Ihre Familie, Freunde oder gute Nachbarn.
   - Für Betrüger ist es ein geringer Aufwand die Telefonnummer als 
     110 erscheinen zu lassen. Die echte Polizei überträgt niemals 
     die Notrufnummer 110 auf das angerufene Telefondisplay.
   - Geben Sie am Telefon niemals Details zu Ihren finanziellen 
     Verhältnissen preis.
   - Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an 
     unbekannte Personen.
   - Lassen Sie Unbekannte vor Ihrer Wohnungstür: Sie sind 
     grundsätzlich nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in Ihre 
     Wohnung zu lassen.
   - Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel 
     Polizisten, den Dienstausweis. 

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Pressestelle
Sebastian Held
Telefon: 0291 / 90 20 - 10 12
E-Mail: pressestelle.hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de

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