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24.11.2020 – 11:30

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Einreise trotz aberkannter Freizügigkeit - Nach Rückkehr 455 Tage ins Gefängnis

Bundespolizeidirektion München: Einreise trotz aberkannter Freizügigkeit - Nach Rückkehr 455 Tage ins Gefängnis
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A93 / Rosenheim (ots)

Für einen rumänischen Staatsangehörigen hatten die Grenzkontrollen der Bundespolizei auf der A93 erhebliche Konsequenzen. Statt wie geplant mit dem Auto in Richtung München zu fahren, wurde er am Dienstag (24. November) von Rosenheimer Bundespolizisten ins Gefängnis gebracht. Dort muss er voraussichtlich ein Jahr und drei Monate lang bleiben.

Bei der Überprüfung der Personalien des 35-Jährigen fanden die Beamten heraus, dass er in der Vergangenheit auf behördliche Anordnung hin aus Deutschland ausreisen musste. Zudem wurde ihm das Recht auf Freizügigkeit dauerhaft aberkannt. Laut Polizeicomputer hatte ihn das Landgericht Frankenthal (Rheinland-Pfalz) wegen Wohnungseinbruchsdiebstahls zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Obwohl dem Rumänen beide Entscheidungen bekannt gewesen sein müssten, versuchte er, mit seinem Pkw unbehelligt in die Bundesrepublik zu gelangen. Mit seiner Rückkehr sind nun 455 Tage Restfreiheitsstrafe fällig geworden. Die Rosenheimer Bundespolizisten lieferten den Verhafteten in die Justizvollzugsanstalt Traunstein ein.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2201
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie
geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die
Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt
des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der
ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die
Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und
in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche
Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt
sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen,
Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis
Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte
Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder
www.bundespolizei.de.

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