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27.02.2020 – 15:06

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Mehrfach gesucht
In Rosenheim aufgegriffen - in München ins Gefängnis

Bundespolizeidirektion München: Mehrfach gesucht / In Rosenheim aufgegriffen - in München ins Gefängnis
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Rosenheim / München (ots)

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Donnerstag (27. Februar) einen pakistanischen Staatsangehörigen in München ins Gefängnis gebracht. Verhaftet wurde der 23-Jährige am Bahnhof in Rosenheim. Bei seiner Kontrolle in der Bahnhofsunterführung konnte er den Beamten weder Einreise- noch Aufenthaltspapiere vorzeigen. Die eingehende Überprüfung ergab, dass er sich seit etwa einer Woche in Deutschland erneut im Asylverfahren befindet, nachdem sein erster Asylantrag bereits 2016 abgelehnt worden war. Bis 2018 war seine Abschiebung vorübergehend ausgesetzt worden. In der Zwischenzeit ist er mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Einem Haftbefehl der Münchner Staatsanwaltschaft zufolge hatte der Pakistaner vom Amtsgericht in Weilheim wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eine Geldstrafe in Höhe von rund 1.050 Euro auferlegt bekommen. Da er diese offenen Justizschulden nicht begleichen konnte, kommen ersatzweise 70 Tage Freiheitsentzug auf ihn zu. Bei dieser Haftdauer wird es aber vermutlich nicht bleiben, denn der Mann wurde außerdem noch mit einem Untersuchungshaftbefehl der Münchner Justiz gesucht. Demnach steht er im dringenden Tatverdacht 2018 eine gefährliche Körperverletzung begangen zu haben. Offenkundig war der flüchtige Beschuldigte nach der Tat untergetaucht. Wegen weiterer aktueller Verfahren wird der Verhaftete ferner von der Landeshauptstadt München sowie der Münchner Staatsanwaltschaft gesucht. Dabei geht es um Vorgaben nach dem Asylgesetz und den Vorwurf des Hausfriedensbruchs. Auf richterliche Anordnung hin wurde der gesuchte Pakistaner in München in eine Haftanstalt eingeliefert.

Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf (MSc)
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie
geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die
Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt
des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der
ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die
Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und
in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche
Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt
sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen,
Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis
Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte
Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder
www.bundespolizei.de.

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