Das könnte Sie auch interessieren:

POL-H: Öffentlichkeitsfahndung der Polizei Hannover - Wer kennt den Dieb?

Hannover (ots) - Mithilfe eines Fotos sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zu einem derzeit unbekannten ...

FW-E: Eine Tote nach Verkehrsunfall auf der A 52

Essen-Haarzopf; A 52; 20.03.2019; 22:15 Uhr (ots) - Die Feuerwehr Essen wurde am späten Abend zu einem ...

13.03.2019 – 12:57

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Zahltag bei Grenzkontrollen - Justizschulden im vierstelligen Bereich

Bundespolizeidirektion München: Zahltag bei Grenzkontrollen - Justizschulden im vierstelligen Bereich
  • Bild-Infos
  • Download

Traunstein/A93/Rosenheim (ots)

Bei Grenzkontrollen auf der A93 hat die Rosenheimer Bundespolizei am Dienstag (12. März) einen gesuchten Serben gestoppt. Gegen ihn lagen mehrere Haftbefehle der Traunsteiner Staatsanwaltschaft vor. Jetzt hatte der Mann die Wahl, seine Justizschulden in vierstelliger Höhe zu zahlen oder ins Gefängnis zu gehen.

In der Kontrollstelle auf der Inntalautobahn überprüften Bundespolizisten die Insassen eines in Österreich zugelassenen Wagens. Ein serbischer Staatsangehöriger konnte sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, aber die Beamten stießen bei ihrer Recherche im Polizeicomputer auf mehrere Fahndungsnotierungen. Das Amtsgericht Rosenheim hatte den 29-Jährigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Nötigung zu Geldstrafen von insgesamt 4.400 Euro verurteilt. Diese Summe hat er allerdings nicht gezahlt. Ersatzweise hatte das Gericht insgesamt 110 Tage Freiheitsstrafe vorgesehen.

Der Serbe, der einen festen Wohnsitz im Salzburger Land hat, entrichtete den geforderten vierstelligen Betrag. Somit blieb ihm der Gang ins Gefängnis erspart. Anschließend durfte er seine Reise fortsetzen - jedoch ohne Führerschein und als Beifahrer. Die Fahrerlaubnis wurde darüber hinaus zur Durchsetzung eines Fahrverbots beschlagnahmt.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf rund 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell