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10.03.2019 – 09:15

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Regionalexpress überfährt Betonplatte_ Kein Personenschaden - Betriebliche Behinderungen

Bundespolizeidirektion München: Regionalexpress überfährt Betonplatte_ Kein Personenschaden - Betriebliche Behinderungen
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München - Unter-/Oberschleißheim (ots)

Am Samstagnachmittag (9.März) überfuhr ein Regionalexpress zwischen Unter- und Oberschleißheim eine auf den Gleisen befindliche Betonplatte. Verletzt wurde niemand, es kam jedoch zu erheblichen Behinderungen auf der Bahnstrecke München - Regensburg, u.a. auch im S-Bahnverkehr der S1.

Gegen 16:15 Uhr erkannte der Triebfahrzeugführer des RE 4861 (Nürnberg - München) zwischen Unter- und Oberschleißheim eine auf den Gleisen liegende Betonplatte. Er leitete eine Schnellbremsung ein. Der Zug, in dem sich rund 200 Reisende befanden, überfuhr das Hindernis und kam erst rund 400 Meter dahinter zum Stehen. Insassen wurden nicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens am Zug ist Gegenstand der Ermittlungen der Bundespolizei.

Nach ersten Erkenntnissen legte ein bislang unbekannter Täter eine Abdeckplatte eines Kabelschachtes auf das Gleis. Die Bahnstrecke Regensburg - München war in beiden Richtungen für rund eine Stunde für den kompletten Bahnverkehr gesperrt. Dadurch kam zu erheblichen Behinderungen, u.a. auch im S-Bahnverkehr der S1.

Der Unfallzug konnte zum S-Bahnhaltepunkt Oberschleißheim fahren. Dort mussten alle Reisenden den Regionalexpress verlassen und ihre Fahrt mit anderen Zügen fortsetzen. Die Beschädigungen am Zug sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Ebenso die Höhe des Sachschadens. Der Ereignisort liegt direkt an einem "wilden" Bahnübergang, am Südrand von Unterschleißheim in direkter Nähe zu Hochhäusern, der stark genutzt wird.

Bereits am Freitag (8. März) hatte ein Zug gegen 15:00 Uhr an der selben Örtlichkeit eine Betonplatte überfahren. Der Zug wurde nicht beschädigt. Er konnte seine Fahrt fortsetzen. In beiden Fällen wurden Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr eingeleitet.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Arnulfstraße 1 a - 80335 München
Telefon: 089 515 550 215
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der
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mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing
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