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24.01.2019 – 10:33

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Ein Kilo Kokain bei Grenzkontrollen entdeckt: Bundespolizei nimmt mutmaßliche Drogenschmuggler fest - auf der Rückseite der Kontrollstelle

Bundespolizeidirektion München: Ein Kilo Kokain bei Grenzkontrollen entdeckt: Bundespolizei nimmt mutmaßliche Drogenschmuggler fest - auf der Rückseite der Kontrollstelle
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Rosenheim / A93 (ots)

Zwei Männer wollten die Grenzkontrollen auf der A93 mit dem Pkw offensichtlich umfahren. Daraufhin sind sie festgenommen und am Mittwoch (23. Januar) in verschiedene Haftanstalten gebracht worden. Die Bundespolizei hat im Auto der beiden Albaner ein Versteck ausfindig gemacht. Darin befand sich ein Päckchen mit weißem Pulver.

Der 32-jährige Fahrzeugführer steuerte seinen in Italien zugelassenen Wagen zunächst kurz vor der Grenzkontrollstelle von der Inntalautobahn in die Rastanlage. Allem Anschein nach wollte er am frühen Dienstagmorgen über den Lkw-Parkplatz an den Kontrollen vorbeikommen. Da die Bundespolizei jedoch auch auf der Rückseite des Kontrollpunkts postiert ist, war der Versuch des Umfahrens vergebens. Der Fahrer und sein 23-jähriger Beifahrer, beide albanische Staatsangehörige, konnten sich ordnungsgemäß ausweisen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Bundespolizisten Manipulationsspuren im Bereich der hinteren Sitzreihe. Diese war aufgrund einer zusätzlichen Verschraubung nicht aufklappbar. Nach dem Lösen der Schrauben und dem Anheben des Sitzes fiel den Beamten eine zusätzlich angebrachte Abdeckung auf. Unter dieser konnte ein Hohlraum mit einem Päckchen ausgemacht werden. Die weiße Substanz, die auf diese Weise versteckt worden war, ließ sich nach ersten Untersuchungen als Kokain identifizieren.

Die mutmaßlichen Drogenschmuggler wurden festgenommen und zur Bundespolizeiinspektion nach Rosenheim gebracht. Dort sind die beiden Männer den Beamten des zuständigen Zollfahndungsamts aus München überstellt worden. Auf richterliche Anordnung hin wurden die Albaner in Untersuchungshaft genommen und getrennt voneinander in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf (MSc)
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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