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27.11.2018 – 12:53

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Nationale und internationale Haftbefehle vollstreckt
Bundespolizei Freilassing mit erfolgreichem Fahndungswochenende

Bundespolizeidirektion München: Nationale und internationale Haftbefehle vollstreckt / Bundespolizei Freilassing mit erfolgreichem Fahndungswochenende
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Schwarzbach (ots)

Am vergangenen Wochenende (23.-25. November) hat die Bundespolizeiinspektion Freilassing mehrere Haftbefehle vollstreckt. Insgesamt zehn Personen waren durch verschiedene Staatsanwaltschaften gesucht worden. Unter den Festgenommenen befand sich auch ein kroatischer Staatsbürger, der nun im Gefängnis auf seine Auslieferung nach Serbien warten muss.

Das letzte Novemberwochenende dieses Jahres bescherte der Freilassinger Bundespolizei einige Arbeit. Bereits am Freitag (23. November) haben die Beamten bei den Grenzkontrollen auf der BAB8 zwei Personen festgenommen. Die erste von ihnen war ein 55-jähriger Rumäne, den die Staatsanwaltschaft München per Haftbefehl suchte. Das Amtsgericht München hatte den Mann Ende vergangenen Jahres wegen Betrugs zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.400 Euro oder ersatzweise 160 Tagen Gefängnis verurteilt. Da der Gesuchte die Geldstrafe nicht vor Ort bezahlen konnte, verhafteten ihn die Bundespolizisten und brachten ihn zur Inspektion nach Freilassing.

Am selben Nachmittag ging den Freilassinger Fahndern bei den Grenzkontrollen auf der A8 der nächste polizeilich Gesuchte ins Netz. Mitte des Jahres 2017 hatte das Amtsgericht Rheine den heute 32 Jahre alten Rumänen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 3.600 Euro oder ersatzweise zu einer Haftstrafe von 240 Tagen verurteilt. Da der Mann die Strafe bis dato nicht beglichen hatte, erließ die Staatsanwaltschaft Münster Haftbefehl gegen ihn.

Die beiden Rumänen konnten die geforderten Geldstrafen nicht bezahlen. Die Bundespolizei Freilassing lieferte daraufhin die zwei in das Gefängnis nach Bernau am Chiemsee ein, wo sie nun ihre Haftstrafen absitzen müssen.

Am Samstagnachmittag (24. November) gingen der Freilassinger Bundespolizei insgesamt sieben gesuchte Straftäter ins Fahndungsnetz.

Unter den Personen befand sich auch ein 39-jähriger Kroate. Die Bundespolizei Freilassing kontrollierte den Mann bei seiner Einreise an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach und stellte bei der Überprüfung seiner Personalien fest, dass die serbischen Behörden den kroatischen Staatsbürger wegen Betruges und Untreue europaweit mit einem internationalen Haftbefehl suchten und seine Auslieferung nach Serbien forderten. Die Beamten nahmen den Mann fest und führten ihn einem Richter am Amtsgericht Laufen vor. Im Anschluss daran lieferten die Beamten den kroatischen Staatsbürger in ein Gefängnis ein. Hier wartet der Mann nun auf seine Auslieferung nach Serbien.

Am selben Abend kontrollierten die Beamten ebenfalls an der Kontrollstelle Schwarzbach einen 27 Jahre alten Serben. Der junge Mann war in der Vergangenheit wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmittel, gefährlicher Körperverletzung, Erschleichens von Leistungen, Raubes, versuchter Nötigung, Sachbeschädigung, räuberischer Erpressung und Unterschlagung in Erscheinung getreten und zu einer Haftstrafe von knapp dreieinhalb Jahren verurteilt worden. Nachdem er einen Teil der Strafe abgesessen hatte, wurde der Serbe in sein Heimatland abgeschoben. Die Bedingung der vorzeitigen Entlassung war, dass er nicht nach Deutschland zurückkehrt. In diesem Fall wäre eine Restfreiheitsstrafe von 289 Tagen fällig. Wegen der erneuten Einreise nach Deutschland muss der Mann wieder ins Gefängnis. Die Bundespolizei Freilassing lieferte ihn nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt nach Bernau am Chiemsee ein.

Insgesamt lieferte die Freilassinger Bundespolizei an diesem Wochenende (23.-25. November) neun Personen in verschiedene Justizvollzugsanstalten ein. Lediglich zwei aufgrund von Haftbefehlen festgenommene Personen konnten durch Zahlung der geforderten Geldstrafe einem längeren Gefängnisaufenthalt entgehen.

Rückfragen bitte an:

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Bundespolizeiinspektion Freilassing| Presse- und
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Telefon: 08654 7706 - 105 | Fax: -199
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