POL-HH: 260903-1. Weitere Festnahme nach Schussabgabe in Hamburg-Heimfeld
Hamburg (ots)
Tatzeit: 15.06.2026, 12:11 Uhr
Tatort: Hamburg-Heimfeld, Schwarzenbergstraße
Nachdem es Mitte Juni im Stadtteil Heimfeld zu einer gefährlichen Körperverletzung durch Schussabgaben im Schwarzenbergpark gekommen war, bei der ein 45-jähriger Mann verletzt wurde, haben Polizeikräfte am Dienstag einen weiteren Tatverdächtigen vorläufig festgenommen.
Zunächst wird auf die ursprüngliche Pressemitteilung, zu finden unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/6294843, verwiesen.
Im weiteren Verlauf kam es in diesem Zusammenhang bereits zu Vollstreckungen von Durchsuchungsbeschlüssen und Zuführungen mehrerer Tatverdächtiger (siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/6294843 und https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/6336487).
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei geriet ein 21-jähriger Mann in den Fokus, der im Verdacht steht, im Juni im Schwarzenbergpark den 45-jährigen Mann durch Schüsse verletzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin beim Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnanschrift im Stadtteil Heimfeld. Einsatzkräfte des Drogendezernats sowie des Landeskriminalamts der Region Harburg (LKA 18) vollstreckten diesen Beschluss am Dienstagnachmittag. Hierbei kam auch das Spezialeinsatzkommando des Landeskriminalamtes (LKA 24) zum Einsatz. Die Polizistinnen und Polizisten nahmen den 21-jährigen türkischen Staatsangehörigen vorläufig fest. Er wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung dem Untersuchungsgefängnis zugeführt, wo ein Haftrichter inzwischen einen Haftbefehl erließ.
Bei der Durchsuchung wurden mehrere Mobiltelefone und insgesamt rund 8.400 Euro Bargeld sichergestellt.
Darüber hinaus trafen die Einsatzkräfte in den Räumlichkeiten der Wohnung auf zwei weitere Männer (28, 33). Bei dem 28-jährigen Türken besteht der Verdacht, dass er sich illegal in der Bundesrepublik Deutschland aufhält, sodass er in Gewahrsam genommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem zuständigen Amt für Migration übergeben wurde.
Der 33-jährige türkische Staatsangehörige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen.
Die gemeinsamen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.
Wen.
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