Polizei Hamburg

POL-HH: 181129-1. Mehrere Geschwindigkeitsverstöße bei Geschwindigkeitsüberwachungen im Hamburger Stadtgebiet

Hamburg (ots) - Zeit: 28.11.2018 Ort: Hamburg Stadtgebiet

Im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitsüberwachung haben Besatzungen von mehreren ProViDa-Fahrzeugen am gestrigen Tag zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.

Die Besatzung des ProViDa Fahrzeugs "Vera West 41" bemerkten in der Straße Vollhöfner Weiden einen Opel Astra, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Hierbei erreichte er Geschwindigkeiten von bis zu 105 km/h innerorts, obwohl in dem Abschnitt nur 60 km/h erlaubt sind. Im weiteren Verlauf fiel der Fahrer durch unsicheres Fahren auf, indem er mehrmals über die Leitlinien der Straße fuhr. Bei der anschließenden Fahrzeugkontrolle stellten die Beamten Auffälligkeiten fest, die auf einen zeitnahen Drogenkonsum hindeuteten. Ein durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf THC.

Der 25-jährige Fahrer wurde zwecks Blutprobenentnahme zum Polizeikommissariat 47 gebracht. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde ein Beutel Marihuana sichergestellt.

Der Führerschein des Mannes wurde ebenfalls sichergestellt.

Gegen 13:09 Uhr bemerkte die Besatzung des ProViDa Fahrzeugs "Vera Ost" 41 einen SUV (Daimler Benz), der die A 24 in Richtung Schleswig Holstein befuhr. Unter Hinzuziehung eines Funkstreifenwagens sollte der Daimler schließlich angehalten und überprüft werden. Der Funkstreifenwagen setzte sich vor den SUV, der sich mittlerweile auf der BAB 1 zwischen dem Kreuz Ost und der AS Barsbüttel befand, und forderte den Fahrer mittels der Sondersignalanlage zum Folgen auf. Unmittelbar nachdem die Aufforderung zum Folgen kam, öffnete der Beifahrer das Fenster und warf mehrere Gegenstände aus dem Fahrzeug heraus. Bei der anschließenden Fahrzeugkontrolle stellten die Beamten bei dem Fahrer (25) Auffälligkeiten fest, die auf einen zeitnahen Drogenkonsum deuteten. Den freiwillig durchgeführten Urintest versuchte der Fahrer mit Kunsturin zu manipulieren.

Der Fahrer wurde zwecks Blutprobenentnahme zum Polizeikommissariat 42 gebracht. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten eine rauschgiftähnliche Substanz, welche sichergestellt wurde.

Eine Absuche nach den weggeworfenen Gegenständen verlief negativ.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 25-jährige Deutsche entlassen.

In der Zeit von 17:00-02:00 Uhr führten Beamte der Verkehrsstaffel Innenstadt/West mit zwei zivilen ProViDa Fahrzeugen Geschwindigkeitsmessungen durch. Hierbei wurden insgesamt 11 Fahrzeuge überprüft, die die angeordnete Geschwindigkeit missachteten.

Unter anderem kam es zu folgenden Verstößen:

   -	ein 41-jähriger Deutscher befuhr die BAB 25 bei erlaubten 120 
km/h mit 200km/h -	zwei mazedonische Touristen befuhren mit ihren 
zwei Pkw die BAB 7 im Baustellenbereich Stellingen in Richtung Süden 
bei erlaubten 60 km/h mit mehr als 130 km/h. Außerdem befuhren beide,
nachdem sie die Autobahn verlassen hatten, die Cuxhavener Straße mit 
90 km/h bei erlaubten 50 km/h. 

Der 41-jährige Fahrzeugführer muss mit einem mehrmonatigen Fahrverbot, einem Bußgeld in Höhe von 880 Euro sowie einem Eintrag von zwei Punkten in das Fahreignungsregister rechnen. Die beiden Mazedonier mussten eine Sicherheitsleistung von jeweils 1000 Euro bezahlen.

Die Polizei Hamburg wird auch zukünftig Kontrollen mit unterschiedlichen Schwerpunkten durchführen, um die Verkehrssicherheit auf Hamburgs Straßen zu erhöhen.

Schö.

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