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POL-ME: 88-Jährige durch Schockanruf betrogen: Polizei bittet um Hinweise - 2603002

POL-ME: 88-Jährige durch Schockanruf betrogen: Polizei bittet um Hinweise - 2603002
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Langenfeld (ots)

Am Donnerstag, 26. Februar 2026, wurde eine 88-jährige Seniorin in Langenfeld durch einen Schockanruf betrogen. Unbekannte erbeuteten eine vierstellige Summe Bargeld. Die Polizei warnt erneut vor den unterschiedlichen Betrugsmaschen der Täterinnen und Täter.

Das war nach aktuellen Erkenntnissen passiert:

Gegen 17 Uhr wurde die 88-Jährige von einem angeblichen Polizisten angerufen, der angab, dass der Sohn der Seniorin einen Unfall verursacht habe, bei dem eine Mutter mit ihren Kindern verstorben sei. Der Betrüger forderte die Langenfelderin dazu auf, einem unbekannten Abholer Bargeld als Kaution auszuhändigen, um die sofortige Inhaftierung des Sohns zu verhindern. Gegen 20 Uhr übergab die Seniorin in einem Wohngebiet am Richrather Winkelsweg einem unbekannten Täter eine vierstellige Summe Bargeld sowie ihre EC-Karte.

Sie beschreibt ihn als:

   - männlich
   - zwischen 40 und 50 Jahre alt
   - ungefähr 1,75 Meter groß
   - kräftige Statur
   - rundes Gesicht mit runder Brille
   - braune, kurze Haare
   - mehrfarbige Jacke mit diversen Aufdrucken

Als die Seniorin später ihren Sohn anrief, stellte sie den Betrug fest und alarmierte die Polizei. Die Polizistinnen und Polizisten leiteten ein entsprechendes Verfahren ein und die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.

Die Polizei fragt:

Wer hat am Donnerstag, 26. Februar 2026, gegen 20 Uhr in der Nähe des Winkelswegs etwas Verdächtiges beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld jederzeit unter 02173 288-6310 entgegen.

Die Polizei stellt zudem erneut klar:

Es werden keine sogenannten "Kautionszahlungen" von Polizei oder Staatsanwaltschaft gefordert, um Menschen, die eine angeblich schwere Straftat begangen oder einen schweren Verkehrsunfall verursacht haben, vor einer Haftstrafe zu bewahren. Die Polizei wird Sie auch niemals am Telefon nach Ihren Vermögensverhältnissen fragen oder Bargeld oder andere Wertgegenstände in vermeintlich "amtliche Verwahrung" nehmen. Wenn Sie so einen Anruf bekommen, legen Sie einfach auf! Rufen Sie die echte Polizei in einem eigenständigen Telefonat von Ihrem Festnetztelefon unter 110 an!

Fragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de

Homepage: https://mettmann.polizei.nrw/
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