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09.10.2019 – 15:37

Polizei Mettmann

POL-ME: Verkehrsunfallfluchten aus dem Kreisgebiet - Haan
Monheim am Rhein - 1910036

POL-ME: Verkehrsunfallfluchten aus dem Kreisgebiet - Haan / Monheim am Rhein - 1910036
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Mettmann (ots)

Beinahe täglich finden Verkehrsunfallfluchten auf den Straßen im Kreis Mettmann statt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ("Flucht") liegt damit auf hohem Niveau und ist in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend. Nach jedem vierten Verkehrsunfall entfernt sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ausgewählte aktuelle Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort in werktäglicher Sammelmeldung, mit der Bitte um Veröffentlichung der Taten im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten. Komplettieren wollen wir diese Meldungen auch mit Erfolgen in der Aufklärung aktueller Fälle.

In den vergangenen Tagen wurden nachfolgende ungeklärte Verkehrsunfallfluchten (geordnet nach Städten) entdeckt und angezeigt, welche zurzeit die Ermittler der zuständigen Verkehrskommissariate beschäftigen. Diese hoffen bei ihren Ermittlungen, in den eingeleiteten Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfallflucht, dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Klärung der Verkehrsstraftaten:

   --- Haan --- 

Am Dienstagmorgen (8. Oktober 2019) ist ein 14 Jahre altes Mädchen aus Haan auf seinem Weg zur Schule beim Überqueren der Straße von einem Auto touchiert worden. Die Schülerin wartete gegen 7:45 Uhr mit ihrem Fahrrad an dem Fußgängerüberweg an der Flurstraße / Böttcherstraße an einer Ampel. Als diese auf Grün sprang, setzte sie sich auf ihr Fahrrad und überquerte die Straße. Zeitgleich bog ein blauer Mercedes (Modell: C-Klasse) in die Kreuzung ein und touchierte dabei das Mädchen, welches dadurch zu Boden fiel. Der Mann stieg aus und erkundigte sich nach dem Zustand des Mädchens, welches jedoch angab, nicht verletzt zu sein. Anschließend fuhr der Mann in Richtung Autobahn davon - ohne jedoch seine Personalien zu hinterlassen und damit eine Schadensregulierung an dem leicht beschädigten Fahrrad des Mädchens zu ermöglichen. Kurz darauf brachte die 14-Jährige, die nun über leichte Schmerzen im Arm klagte, gemeinsam mit ihrem inzwischen verständigten Vater den Vorfall zur Anzeige, weshalb die Polizei nun wegen einer Verkehrsunfallflucht ermittelt. Der Mercedes des Mannes soll eine Solinger Städtekennung gehabt haben. Der Fahrer wird beschrieben als etwa 60 Jahre alt, 1,80 Meter groß und von schlanker Statur. Er hatte graue, kurze Haare und trug einen beigen Parker.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Haan, Telefon 02129 / 9328-6480, jederzeit entgegen.

   --- Monheim am Rhein --- 

Am Montagnachmittag des 07.10.2019, gegen 16.10 Uhr, kam es an der Krischerstraße in Monheim am Rhein zu einem Zusammenprall eines kindlichen Fahrradfahrers und einer 82-jährigen Fußgängerin, bei dem die Monheimerin verletzt wurde und sich deshalb später in ärztliche Behandlung begeben musste. Der etwa 9-jährige Junge mit asiatischem Aussehen, etwa 130 bis 140 cm groß mit kräftiger Statur, war zur Unfallzeit auf einem Kinderfahrrad unterwegs und trug einen blauen Fahrradhelm auf dem Kopf. Nach Angaben der Seniorin wurde sie im Einmündungsbereich Mittelstraße, im chaotisch wirkenden Schulschluss-Getümmel einer nahen Grundschule, von dem jungen Fahrradfahrer unbeabsichtigt angefahren. Sowohl die Monheimerin, als auch das Kind stürzten dabei zu Boden. Der offenbar unverletzt geblieben Junge entschuldigte sich sofort und man trennte sich nach einem kurzen Gespräch ohne Personalien-Austausch oder weitere Maßnahmen. Erst Minuten später stellte sich heraus, dass die alte Dame beim Unfall schwerer verletzt worden war, als anfänglich vermutet. Der Unfall wurde der Polizei gemeldet. Diese sucht nun zur Klärung des Geschehens nach dem jungen Fahrradfahrer, aber auch nach Zeugen des Unfalles.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Monheim, Telefon 02173 / 9594-6350, jederzeit entgegen.

   --- Hinweise und Tipps der Polizei --- 

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Verkehrsunfallflucht:

   -	Melden Sie Verkehrsunfallfluchten unverzüglich bei der nächsten 
Polizeidienststelle (auch über Notruf 110). 
   -	Belassen Sie das Fahrzeug wenn möglich unverändert am Unfallort. 
   -	Vermeiden Sie die Beseitigung oder Veränderung von Unfallspuren.
Selbst kleinste Lacksplitter, Glasreste, etc. können für die 
polizeilichen Ermittlungen von Bedeutung sein. Fertigen Sie wenn 
möglich eigene Fotos von der Unfallsituation und vorgefundenen 
Spuren, wenn Veränderungen eintreten könnten oder unvermeidlich sind. 
   -	Merken Sie sich Angaben zu Hinweisgebern und Zeugen, schreiben 
Sie sich deren Personalien und Erreichbarkeiten auf. 
   -	Geben Sie konkrete Hinweise auf ein flüchtiges Fahrzeug oder zum
flüchtigen Unfallverursacher gleich mit erster Meldung an die Polizei
weiter - nur so sind schnelle Fahndungsmaßnahmen der Polizei Erfolg 
versprechend. 
   -	Werden Sie Zeuge einer Verkehrsunfallflucht, kontaktieren Sie 
bitte sofort die Polizei (auch über 110) und geben dabei möglichst 
viele präzise Angaben zum flüchtigen Fahrzeug (Kennzeichen, 
Hersteller, Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe, besondere Merkmale), zur 
Fluchtrichtung und zum Fahrzeugführer weiter, verbunden mit ihren 
eigenen Personalien und Erreichbarkeiten. 

Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
- Polizeipressestelle -
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Telefax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de

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