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08.10.2019 – 15:47

Polizei Mettmann

POL-ME: Verkehrsunfallfluchten aus dem Kreisgebiet - Kreis Mettmann - 1910031

POL-ME: Verkehrsunfallfluchten aus dem Kreisgebiet - Kreis Mettmann - 1910031
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Mettmann (ots)

Beinahe täglich finden Verkehrsunfallfluchten auf den Straßen im Kreis Mettmann statt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ("Flucht") liegt damit auf hohem Niveau und ist in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend. Nach jedem vierten Verkehrsunfall entfernt sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ausgewählte aktuelle Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort in werktäglicher Sammelmeldung, mit der Bitte um Veröffentlichung der Taten im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten. Komplettieren wollen wir diese Meldungen auch mit Erfolgen in der Aufklärung aktueller Fälle.

In den vergangenen Tagen wurden nachfolgende ungeklärte Verkehrsunfallfluchten (geordnet nach Städten) entdeckt und angezeigt, welche zurzeit die Ermittler der zuständigen Verkehrskommissariate beschäftigen. Diese hoffen bei ihren Ermittlungen, in den eingeleiteten Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfallflucht, dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Klärung der Verkehrsstraftaten:

   --- Wülfrath --- 
   - ERFOLGSMELDUNG - 

Über eine Trunkenheitsfahrt mit Verkehrsgefährdung und Unfallflucht, die sich am nächtlichen Dienstagmorgen des 08.10.2019, gegen 02.40 Uhr, im Kreisverkehr Kocherscheidt in Wülfrath ereignete und durch Hinweise eines vorbildlichen Zeugens sehr schnell geklärt werden konnte, berichteten wir heute bereits mit eigener Pressemitteilung / ots 1910027 ausführlich und bebildert.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Wülfrath, Telefon 02058 / 9200-6180, jederzeit entgegen.

   --- Mettmann --- 

Bereits am Sonntag, dem 29.09.2019, kam es in Mettmann auf der Berliner Straße zu einer Verkehrsunfallflucht mit Sachschaden. In Höhe eines Lebensmittelgeschäftes und der Hausnummer 38 wurde gegen 08:00 Uhr ein beschädigtes und auf der Fahrbahn liegendes Verkehrsschild aufgefunden. Das Verkehrszeichen war zuvor auf der dortigen Verkehrsinsel aufgestellt und wurde vom Fahrzeug eines bisher unbekannten Unfallverursachers derartig beschädigt, dass es aus der Bodenverankerung riss. Der Verursacher entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um eine Schadensregulierung zu bemühen. Die hinzugezogene Polizei konnte Fahrzeugteile am Unfallort sichern, die vermutlich von dem Unfallverursacher stammen. Deren Untersuchungen dauern an. Der Sachschaden am Verkehrszeichen wird auf 300,- Euro geschätzt.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Mettmann, Telefon 02104 / 982-6250, jederzeit entgegen.

   --- Langenfeld --- 

Bereits am Montag, dem 30.09.2019, kam es zwischen 08:00 Uhr und 08:15 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht zum Nachteil einer Fußgängerin auf der Knipprather Straße in Langenfeld. Eine 81-jährige Düsseldorferin war gerade erst an einer Haltestelle auf der Knipprather Straße aus einem Bus ausgestiegen und beabsichtigte anschließend, die Straße in Richtung "Von-Kniprode-Weg" zu überqueren. Hierbei kam es zu einem Zusammenstoß mit einer schwarzen, viertürigen Limousine, wodurch die Düsseldorferin stürzte. Die südländisch aussehende Fahrerin des Unfallwagens half der Verletzten zunächst wieder auf die Beine und bot dieser auch an, sie zu ihrem Ziel zu fahren. Des Weiteren händigte die PKW-Fahrerin der 81-Jährigen einen handgeschriebenen Zettel mit Namen, Anschrift und telefonischer Erreichbarkeit aus. Erst im Verlauf des späteren morgens bemerkte die Fußgängerin zunehmende Schmerzen am Knöchel und suchte selbständig einen Arzt auf. Dieser stellte einen Bruch fest, der operativ behandelt werden muss. Der Versuch, die Unfallverursacherin unter der angegebenen Telefonnummer zu erreichen, schlug fehl. Ebenso ist die angebliche Wohnanschrift der Fahrzeugführerin tatsächlich nicht existent. Eine bisher leider ebenfalls noch unbekannte Dame, die Zeugin des Unfallgeschehens gewesen sein soll, habe zunächst ihre Hilfe angeboten und sich erst von der Unfallörtlichkeit entfernt, nachdem die 81-jährige mit der Unfallverursacherin wegfuhr. Die Polizei bittet diese Zeugin sowie auch weitere noch unbekannte Zeugen des Unfallgeschehens, respektive natürlich auch die Unfallverursacherin selbst, sich bei der Polizei zu melden und zur Klärung des Unfallgeschehens beizutragen.

Am Freitag, dem 04.10.2019, kam es in Langenfeld auf dem Jakob-Böhme-Weg zu einer Verkehrsunfallflucht mit einem leicht verletzten Kind. Ein 10-jähriger Junge war mit seinem Fahrrad gegen 07:30 Uhr auf dem Weg zur Schule, als er nach eigenen Angaben den Jakob-Böhme-Weg in Fahrtrichtung "Hardt" befuhr. Unmittelbar vor der dortigen Einmündung bog ein ihm entgegenkommender Wagen auf einen Parkplatz ab. Der PKW fuhr dabei so nah an dem Jungen vorbei, dass der Fahrradfahrer bei einem Ausweichmanöver ein Geländer touchierte, hierbei endgültig das Gleichgewicht verlor und zu Boden fiel. Durch den Sturz zog sich das Kind leichte Verletzungen zu. Während ein hilfsbereiter Zeuge sich um den 10-Jährigen kümmerte, entfernte sich die mit einer Kapuze bekleidete Person von dem auf dem Parkplatz abgestellten Fahrzeug, ohne sich um das verletzte Kind zu kümmern. Als der Unfall der Polizei angezeigt wurde, befand sich der Unfallwagen nicht mehr vor Ort.

Am Montag, dem 07.10.2019, in der Zeit von 16:55 Uhr bis 17:10 Uhr, parkte ein grauer PKW Ford Kuga mit Städtekennung aus Bad Homburg / Hochtaunuskreis (HG-), auf dem Parkplatz eines Lebensmittelhändlers auf dem Hugo-Zade-Weg in Langenfeld-Berghausen. In dieser Zeit wurde der Ford von einem derzeit noch unbekannten anderen Fahrzeug vermutlich beim Rangieren angefahren und an der hinteren rechten Beifahrertür erheblich beschädigt. Es entstand allein am Ford ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 1.900,- Euro. Der Verursacher entfernte sich mit seinem sicher ebenfalls beschädigten Fahrzeug vom Unfallort, ohne sich um eine Schadensregulierung zu bemühen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6310, jederzeit entgegen.

   --- Hinweise und Tipps der Polizei --- 

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Verkehrsunfallflucht:

   -	Melden Sie Verkehrsunfallfluchten unverzüglich bei der nächsten 
Polizeidienststelle (auch über Notruf 110). 
   -	Belassen Sie das Fahrzeug wenn möglich unverändert am Unfallort. 
   -	Vermeiden Sie die Beseitigung oder Veränderung von Unfallspuren.
Selbst kleinste Lacksplitter, Glasreste, etc. können für die 
polizeilichen Ermittlungen von Bedeutung sein. Fertigen Sie wenn 
möglich eigene Fotos von der Unfallsituation und vorgefundenen 
Spuren, wenn Veränderungen eintreten könnten oder unvermeidlich sind. 
   -	Merken Sie sich Angaben zu Hinweisgebern und Zeugen, schreiben 
Sie sich deren Personalien und Erreichbarkeiten auf. 
   -	Geben Sie konkrete Hinweise auf ein flüchtiges Fahrzeug oder zum
flüchtigen Unfallverursacher gleich mit erster Meldung an die Polizei
weiter - nur so sind schnelle Fahndungsmaßnahmen der Polizei Erfolg 
versprechend. 
   -	Werden Sie Zeuge einer Verkehrsunfallflucht, kontaktieren Sie 
bitte sofort die Polizei (auch über 110) und geben dabei möglichst 
viele präzise Angaben zum flüchtigen Fahrzeug (Kennzeichen, 
Hersteller, Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe, besondere Merkmale), zur 
Fluchtrichtung und zum Fahrzeugführer weiter, verbunden mit ihren 
eigenen Personalien und Erreichbarkeiten. 

Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
- Polizeipressestelle -
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Telefax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de

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