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POL-KI: 181117.1 Kiel: Einsatz von Pyrotechnik führte zum verspäteten Anpfiff der Partie zwischen Holstein Kiel II und dem VFB Lübeck

Kiel (ots) - Bei der Begegnung zwischen Holstein Kiel II und dem VFB Lübeck führte der Einsatz von Pyrotechnik im Gästeblock zu einem verspäteten Anpfiff des Spiels. Auch im Kieler Block zündeten Kieler Fans Pyrotechnik. Die Polizei wird nun Videoaufzeichnungen auswerten, um die Täter zu ermitteln. Zu weiteren nennenswerten Störungen kam es nicht.

Die Anreise beider Fangruppen und auch der Einzug ins Holsteinstadion verliefen zunächst weitestgehend problemlos. Das Konzept der Polizei, die Kieler von den Lübecker Fans zu trennen, ging erneut auf. Ein Lübecker Fan erhielt im Vorfeld eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, weil er einen Feuerwerkskörper in der Nähe des Stadions gezündet hatte.

Kurz vor Beginn der Partie brannten Lübecker Fans im Gästeblock mehrere pyrotechnische Gegenstände ab. Zwei Leuchtkugeln wurden auf das Spielfeld geschossen. Der Schiedsrichter forderte daraufhin beide Mannschaften auf, zunächst wieder die Kabinen aufzusuchen. Nachdem der Rauch sich verzogen und Ruhe in den Lübecker Block eingekehrt war, konnte das Spiel mit ca. fünf Minuten Verspätung vor den ca. 2700 Zuschauern angepfiffen werden.

In der ersten Halbzeit kam es erneut zum Einsatz von Pyrotechnik, diesmal allerdings aus dem Block der Kieler Fans. Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel jedoch nicht.

Auch in der zweiten Halbzeit wurde von Seiten der Kieler Fans Pyrotechnik abgebrannt.

In allen drei Fällen verzichtete die Polizeiführung aus Verhältnismäßigkeitsgründen auf Maßnahmen. Die Verursacher waren nicht sofort eindeutig zu identifizieren.

Das Abbrennen der Pyrotechnik ist eine Ordnungswidrigkeit nach dem Sprengstoffgesetz und keine Straftat, solange kein Mensch verletzt wird oder Sachschäden verursacht werden.

Eine Festnahme von Verdächtigen hätte zudem den Einsatz von Polizeikräften im Zuschauerblock erfordert. Erfahrungsgemäß ein für alle Beteiligten, aber auch für Unbeteiligte gefährliches Einschreiten.

Die Auswertung der vorhandenen Videoaufzeichnungen soll jetzt helfen, die Täter zu ermitteln.

Weitere nennenswerte Störungen gab es aus Sicht der Polizei nicht.

Matthias Felsch

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