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Polizeipräsidium Westpfalz

POL-PPWP: Walpurgisnacht ohne Ärger

Westpfalz (ots)

Am 30. April wird in vielen Regionen wieder traditionell in den Mai getanzt und Schabernack getrieben. Wenn kleine und große Hexen oder Hexer durch die Straßen ziehen, um Anwohnern "lustige" Streiche zu spielen, ist die Freude oft groß - doch nicht jeder Scherz bleibt ohne Folgen. Was als harmloser Spaß beginnt, kann schnell zur Straftat werden. Die Polizei Westpfalz ruft daher alle Hobby-Hexen und -Hexer dazu auf, kreativ zu sein, ohne dass andere zu Schaden kommen oder gefährdet werden.

Streiche, die niemandem schaden, gehören zur Walpurgisnacht dazu. Doch die Grenze zur Straftat ist schnell überschritten: Schmierereien mit Farbe, Senf, Ketchup oder Ähnlichem sind keine harmlosen Späße, sondern strafbare Sachbeschädigungen. Die Kosten für die Beseitigung müssen die Verursacher tragen - dann hat sich der Spaß schnell "ausgehext".

Besonders gefährlich und absolut tabu sind das Aushebeln von Kanaldeckeln und das eigenmächtige Sperren von Straßen. Das ist nicht nur gesetzlich verboten, sondern kann auch Menschenleben gefährden. Beide Handlungen stellen einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr dar und können schwere Unfälle verursachen. Die Polizei warnt ausdrücklich: Finger weg von Streichen, die den Straßenverkehr gefährden!

Damit die Hexen und Hexer selbst sicher durch die Nacht kommen, sollten sie für gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr sorgen. Für Spiel und Schabernack eignen sich verkehrsarme Bereiche. Eltern sind aufgefordert, ihren Kindern den Unterschied zwischen einem harmlosen Streich und einer Straftat zu erklären.

Wer die Walpurgisnacht lieber unter freiem Himmel feiert, sollte zudem beachten: Offene Feuer sind nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt. Unkontrollierte Lagerfeuer bergen erhebliche Risiken für Menschen und Natur.

Das Polizeipräsidium Westpfalz wünscht allen magischen Wesen originelle Ideen für wirklich lustige - und vor allem legale - Streiche sowie eine sichere, fröhliche Walpurgisnacht. |laa/erf

Kontaktdaten für Presseanfragen:

Polizeipräsidium Westpfalz
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0631 369-10022
E-Mail: ppwestpfalz.presse@polizei.rlp.de
Internet: www.polizei.rlp.de/westpfalz

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