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02.07.2019 – 14:23

Polizeipräsidium Stuttgart

POL-S: Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt: Erneut Durchsuchungen bei mutmaßlichen Schleusern und Scheinehevermittlern

Stuttgart/Baden-Württemberg/Hessen/Nordrhein-Westfalen/Niedersachsen (ots)

Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Stuttgart haben am Dienstag (02.07.2019) gemeinsam mit Kollegen der Polizeipräsidien Aalen, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, Mannheim, Offenburg, Reutlingen, Tuttlingen sowie der Polizeien Groß-Gerau (Hessen), Siegen-Wittgenstein (Nordrhein-Westfalen) und Hannover (Niedersachsen) und mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz und des Zolls 37 Wohn- und Geschäftsobjekte durchsucht und dabei einen Haftbefehl vollstreckt. In dem Großverfahren wegen gewerbs- und bandenmäßiger Urkundenfälschung und Beihilfe zum Verstoß gegen das Freizügigkeitsgesetz richten sich die Ermittlungen gegen einen Schleuserring von 15 indischen, griechischen und pakistanischen Beschuldigten sowie gegen weitere 21 hauptsächlich indische Beschuldigte, welche unter Verwendung von falschen Dokumenten gegenüber den Ausländerbehörden die Eheschließung mit griechischen Frauen vorgetäuscht und sich somit eine EU-Aufenthaltskarte erschlichen haben sollen. Insgesamt waren rund 280 Kräfte im Einsatz. Auch zehn Ausländerbehörden in Baden-Württemberg sind an den Ermittlungen beteiligt. In Mühlacker (Enzkreis) nahmen die Beamten einen 38 Jahre alten Pakistaner fest, gegen den ein Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl erlassen hatte. Gegen einen mutmaßlichen Drahtzieher, einen 57-jährigen Inder, liegt ein internationaler Haftbefehl vor, gegen eine 46-jährige Griechin und eine Griechin bislang unbekannten Alters wird ein solcher geprüft. Vermutlich halten sich diese drei Personen in Griechenland auf. Weiterhin ergaben sich Anhaltspunkte gegen rund 50 weitere Personen, die bei den Durchsuchungen in den Objekten angetroffen wurden, gegen einige von ihnen leiteten die Beamten bereits Ermittlungsverfahren wegen ausländerrechtlicher Verstöße oder Urkundsdelikten ein. Die Beamten beschlagnahmten in den durchsuchten Räumlichkeiten eine Vielzahl von Unterlagen und Aufzeichnungen, die nun ausgewertet werden müssen.

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