POL-RT: Tatverdächtiger bei Einbruchsversuch festgenommen (Esslingen)
Reutlingen (ots)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und des Polizeipräsidiums Reutlingen
Esslingen:
Wegen des Verdachts des versuchten Wohnungseinbruchdiebstahls ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und eine auf die Bekämpfung von Eigentumsdelikten spezialisierte Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizeidirektion Esslingen mit Sitz in Tübingen seit Montagabend (25.08.2025) gegen einen 28 Jahre alten Mann. Der Beschuldigte befindet sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft.
Am späten Montagabend, gegen 22.50 Uhr, alarmierte eine Zeugin die Polizei, nachdem sie zwei unbekannte Männer bemerkt hatte, die teils maskiert offenbar ein Wohnhaus in der Mülbergerstraße auskundschafteten.
Die erste vor Ort eintreffende Streifenwagenbesatzung entdeckte einen Mann, der sich zunächst in einem Gebüsch versteckt hielt und schließlich vor den Beamten flüchtete. Als er nach Aufforderung und Androhung des Pfeffersprays nicht stehen blieb, wurde dieses eingesetzt. Der Flüchtende stürzte daraufhin und konnte von den Einsatzkräften vorläufig festgenommen werden. Seinem mutmaßlichen Komplizen war die Flucht gelungen. Eine eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg.
Der festgenommene 28-Jährige wurde zum Polizeirevier gebracht und dort vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht. Er erlitt leichte Augenreizungen. Mehrere Schraubenzieher und eine Taschenlampe sowie die Maskierung des Mannes wurden im Zuge seiner Durchsuchung aufgefunden und sichergestellt.
Bei einer Überprüfung des Gebäudes in der Mülbergerstraße konnten Aufbruchsspuren an einer Kellertür sowie umgeworfenes Mobiliar auf einem von außen zugänglichen Balkon festgestellt werden.
Der bislang noch nicht polizeilich in Erscheinung getretene 28-Jährige wurde am Dienstagmittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Esslingen vorgeführt. Dieser erließ den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der kosovarische Staatsangehörige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die weiteren Ermittlungen, auch zu dem möglichen Komplizen des Tatverdächtigen, dauern an.
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