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18.05.2020 – 15:18

Polizeipräsidium Aalen

POL-AA: Rems-Murr-Kreis: Verkehrsunsicherer 40-Tonner außer Betrieb gesetzt - 40-Jähriger beleidigt Polizisten und randaliert in Zelle - Betrüger ergaunern beinahe eine halbe Million Euro - Sonstiges

Aalen (ots)

Waiblingen: Motorradfahrer erkennt Rettungswagen zu spät

Am Sonntag um 14 Uhr befuhr ein 32-jähriger Lenker eines Yamaha-Motorrades die Schillerstraße. Hierbei bemerkte er zu spät, dass die vor ihm fahrenden PKW aufgrund eines entgegenkommendes Rettungswagen mit Sondersignal, welcher in Richtung Bittenfeld fuhr, ihre Fahrzeuge abbremsten. Der Kradfahrer fuhr auf den fast stehenden Audi TT einer 22-Jährigen auf und stürzte anschließend auf die Fahrbahn, direkt vor den inzwischen abbremsenden Rettungswagen, dessen Fahrer die Situation rechtzeitig erkannt hatte. Der Motorradfahrer wurde hierbei schwer verletzt und durch die Besatzung des Rettungswagens sofort medizinisch versorgt. Anschließend wurde er mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. An den Fahrzeugen entstand bei dem Unfall ein Sachschaden in Höhe von etwa 7000 Euro. Der PKW, als auch das Motorrad waren nicht mehr fahrbereit.

Aspach: Verkehrsunsicherer 40-Tonner außer Betrieb gesetzt

Am Freitag um kurz vor 12:30 Uhr wurde die Polizei in Backnang von Verkehrsteilnehmern auf einen Sattelzug aufmerksam gemacht, welcher auf dem Autobahnzubringer (L1115) unterwegs war, bei welchem es aus den Radhäusern des Aufliegers rauchte. Eine Streife des Polizeireviers Backnang konnte den Sattelzug kurz darauf anhalten. Durch hinzugezogene Kräfte der Verkehrsdienstaußenstelle Backnang wurde der mit Reinigungsmittel beladene 40-Tonner vor Ort überprüft. Es wurde festgestellt, dass nicht nur an der Bremsanlage, sondern auch noch an diversen anderen Fahrzeugteilen, erhebliche technische Mängel vorlagen. Beim Auswerten des Kontrollgeräts wurden weiterhin mehrere Geschwindigkeitsübertretungen von bis zu 104 km/h festgestellt. Der Fahrer gab an, dass er die hohe Geschwindigkeit nur deshalb erreichte, weil seine Bremsen beim abschüssigen Fahren auf der Autobahn nicht mehr richtig funktionierten. Die Bremsanlage war durch einen Unfall beschädigt. Der 49-jährige Fahrer befestigte hierauf eine abgerissene Bremsleitung einfach am Boden des Sattelaufliegers, wodurch es zu einer Störung der kompletten Bremsanlage kam. Wäre das Fahrzeug weitergefahren, hätte es früher oder später zu einem Brand oder schweren Unfall kommen können. Auf den Fahrer und den Unternehmer kommen Bußgelder und Nebenkosten in Höhe von mehreren tausend Euro zu.

Backnang: 40-Jähriger beleidigt Polizisten und randaliert in Zelle

Am Samstag wurde gegen 15 Uhr die Polizei in Backnang darüber informiert, dass in der Lerchenstraße ein betrunkener Mann randalieren würde. Kurze Zeit darauf gingen weitere Anrufe ein, wonach der Betrunkene inzwischen am Bahnhof Backnang herumschreien und Passanten anpöbeln würde. Vor Ort konnte der stark alkoholisierte Mann in Begleitung seiner Freundin und deren Kind angetroffen werden. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Im Rahmen der Gewahrsamnahme, die durch eine Richterin bis um 6 Uhr des Folgetages verlängert wurde, beleidigte der 40-jährige die Polizeibeamten am Bahnhof. Auch während der Fahrt und auf dem Polizeirevier hielten die Beleidigungen an. In der Arrestzelle riss der Mann einen Tisch aus der Verankerung und beschädigte eine Fensterscheibe. Aufgrund der Beschädigungen ist die Arrestzelle momentan nicht mehr funktionsfähig.

Aspach: PKW-Lenkerin übersieht Moped-Fahrerin

Am Montag um 07:30 Uhr befuhr eine 19-jährige Lenkerin eines Ford Ka die Seestraße und wollte nach links in die Kleinaspacher Straße abbiegen. Hierbei übersah sie eine von links kommende 18-jährige Fahrerin eines KTM-Leichtkraftrades, welche die Kleinaspacher Straße in Richtung Allmersbacher Straße befuhr. Beim Zusammenstoß wurde die 18-Jährige verletzt. Sie musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht werden. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von etwa 5500 Euro.

Fellbach: Betrüger ergaunern beinahe eine halbe Million Euro

Anfang Mai erbeuteten Betrüger einen hohen Geldbetrag von einer Fellbacher Firma. In einer Email, die den Anschein erweckte von der Geschäftsleitung des Unternehmens zu stammen, brachten sie die Buchhalterin der Firma dazu, knapp eine halbe Million Euro auf ein ausländisches Konto zu überweisen. Als Grund wurde der vermeintliche Erwerb von Geschäftsanteilen im Ausland angegeben. Der Betrug fiel am Folgetag auf. Die Kriminalpolizei Waiblingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

CEO-Fraud - Betrüger haben es auf Firmen abgesehen

Der sogenannte CEO-Fraud ist eine der häufigsten Betrugsmaschen im Internet. Dabei recherchieren die Täter zunächst ausführlich zu ihren Opfern, bevor Katze mit Luftgewehr angeschossen sie mit gefälschten Emails oder Telefonnummern Kontakt zu den Firmen aufnehmen. Meist wenden sich die Betrüger an Mitarbeiter der Buchhaltung oder des Rechnungswesens. Diese werden dann unter Verweis auf eine mögliche Firmenübernahme oder eine geänderte Bankverbindung dazu gebracht größere Summen auf ausländische Konten zu überweisen.

Was können Sie tun, um ihre Firma vor Betrug zu schützen?

Achten Sie darauf, welche Informationen Sie über Ihr Unternehmen veröffentlichen. Informieren Sie Ihre Mitarbeiter über die Betrugsmasche "CEO-Fraud". Führen Sie klare Abwesenheitsregelungen und interne Kontrollmechanismen ein.

Legen Sie Verhaltensregel und Standards fest, wie bei höheren Überweisungsaufträgen vorzugehen ist.

   -	Prüfen Sie, ob die Absenderadresse der E-Mail korrekt ist. -	
Prüfen Sie, ob die Zahlungsaufforderung auch tatsächlich vom 
genannten Auftraggeber stammt, z.B. durch persönliche Rücksprache 
oder per Rückruf. -	Prüfen Sie, ob die Geschäftsleitung bzw. die 
Vorgesetzten informiert sind. -	Ziehen Sie Rückfallebenen ein, bspw. 
das Vier-Augen-Prinzip. 

Bei Auffälligkeiten oder Fragen wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle oder an das zuständige Landeskriminalamt.

Weinstadt: Farbschmierereien

Mit schwarzer Farbe beschmierten bislang Unbekannte eine Wand der Schnaiter Halle in der Mühlbergstraße. Der Schaden wird auf etwa 300 Euro geschätzt.

Waiblingen: Unfallflucht

Im Rothaldenweg wurde am Sonntag zwischen 09:30 Uhr und 16 Uhr ein dort geparkter Mitsubishi Outlander beschädigt. Ohne sich um den entstandenen Schaden in Höhe von etwa 1000 Euro zu kümmern, entfernte sich der Unfallverursacher unerlaubt von der Unfallstelle.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Aalen
Pressestelle
Telefon: 07361/580-110
E-Mail: aalen.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

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