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10.07.2018 – 12:54

Polizeipräsidium Neubrandenburg

POL-NB: Erneut mehrere Betrugsversuche am Telefon im Präsidiumsbereich

Neubrandenburg (ots)

In den vergangenen Tagen kam es gleich zu mehreren Betrugsversuchen durch Unbekannte am Telefon. Alle blieben erfolglos. Der Versuch eines "klassischen" Enkeltrickbetruges konnte in letzter Minute verhindert werden. Zu den Fällen: In Binz auf Rügen erhielt ein Ehepaar (beide 70 Jahre alt) am gestrigen Tag (9.07.2018 gegen 12.30 Uhr) zwei Anrufe eines mutmaßlichen Betrügers. Es sollte rund 8.700 Euro Mahnkosten aus einem angeblich abgeschlossenen Gewinnspiel-Abo überweisen. Bei Nichtzahlung drohte der Anrufer mit einer Kontosperrung. Das Ehepaar ließ sich nicht auf die Forderungen ein, beendete beide Telefonate und verständigte die Polizei.

Auch in Satow (Gemeinde Fünfseen, LK MSE) blieb es gestern (9.07.2018) bei dem Versuch, durch angeblich abgeschlossene Gewinnspiele an Geld zu gelangen. Hier sollte eine 78-Jährige eine Summe von rund 1.200 Euro auf ein Konto in Thailand überweisen. Bei einem weiteren Anruf des Tatverdächtigen gab die Frau an, kein Geld auf dem Konto zu haben.

Eine 86-Jährige entging ebenfalls gestern in Löcknitz einem Betrugsversuch. Die Geschädigte hatte zuvor drei Anrufe von einem unbekannten Mann erhalten, der sich als ihr Schwiegersohn ausgegeben hatte und 12.000 Euro für den Kauf einer Eigentumswohnung in Polen haben wollte. Bevor es zu weiteren Absprachen kam, rief sie ihren echten Schwiegersohn an und erkannte den Betrugsversuch.

Bereits am 5. Juli 2018 erhielt ein 63 Jahre alter Mann in Waren auf seinem Handy einen Anruf. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter seiner Hausbank aus, ohne diese auf Nachfrage benennen zu können. Nach weiteren Kontrollfragen des Geschädigten beendete der Anrufer das Telefonat.

Die Polizei appelliert wiederholt zur besonderen Vorsicht bei merkwürdigen Anrufen. Vermeiden Sie die Weitergabe persönlicher Daten am Telefon. Gehen Sie nicht auf Forderungen von Personen ein. Beenden Sie bei Zweifeln schnellstmöglich das Telefonat. Halten Sie Rücksprache mit ihren Angehörigen. Informieren Sie bei dubiosen Telefonaten mit zweifelhaftem Inhalt die Polizei unter dem Notruf 110.

Rückfragen bitte an:

Claudia Tupeit
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Telefon: 0395/5582-2041
E-Mail: pressestelle-pp.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de

Auf Twitter: @Polizei_PP_NB

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