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Storys zum Thema Theater
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Deutsch
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Neue OZ: Kommentar zu Theater
Osnabrück (ots) - Der Mehrwert der Kultur Kann das deutsche Theatersystem vom Nachbarn Holland lernen? In einem Punkt sicher: bei der Begeisterungsfähigkeit. Denn Wagners "Ring" kann in Enschede nur gelingen, weil sich ein paar Begeisterte das Unmögliche in jenen Kopf gesetzt haben, mit dem sie für die Realisierung durch die Wand gegangen sind. Bei uns scheitert ein solches Projekt meist an den Voraussetzungen: Welches Theater bringt schon ein ...
mehrNeue OZ: Kommentar zu Theater / Hochhuth / Peymann
Osnabrück (ots) - Himmel und Hölle Sie gehören zu einer Generation, lieben beide das Theater - doch ansonsten scheinen Rolf Hochhuth und Claus Peymann wie Himmel und Hölle zu sein. Zumindest, was ihren Sprachgebrauch anbelangt. Der Dramatiker empfindet den Musikproduzenten Dieter Bohlen als Entweihung des ehrwürdigen Berliner Ensembles, während der Intendant es sogar dem Teufel samt Großmutter vermieten ...
mehrNeue OZ: Kultur-Kommentar zu Dirk Lauckes Drama "Ultras"
Osnabrück (ots) - Keine Pädagogik! Wie sich doch die Fälle gleichen: Vor wenigen Tagen stand Roberto Ciullis Mülheimer Inszenierung von Fassbinders Skandalstück "Der Müll, die Stadt und der Tod" zur Debatte. Der Zentralrat der Juden in Deutschland und die Jüdische Gemeinschaft Duisburg/Mülheim warfen Ciullis Lesart eben jene fehlende Distanz zum thematisierten Antisemitismus vor, die jetzt auch Dirk ...
mehrNeue OZ: Kommentar zu Theater / Bremen
Osnabrück (ots) - Neuanfang Das Defizit lastet schwer auf dem Bremer Theater. Nun geht auch der kaufmännische Geschäftsführer des Hauses, der bereits vor der Frey-Intendanz am Bremer Theater tätig war. Patzelt macht damit auch Platz für einen konsequenten und zügigen Neuanfang an der Führungsspitze - eigentlich. Zwar ist eine Findungskommission mit externen Experten für einen neuen Intendanten ...
mehrNeue OZ: Kommentar zu Theater
Osnabrück (ots) - Dampfplauderei Er hat nichts begriffen oder will nichts begreifen vom Bildungsauftrag der Theater, der für die Integration einer Gesellschaft im Umbruch immer wichtiger wird. Er will nichts wissen von Stadt- oder anderen Theatern, die gerade in Zeiten von sozialem Abstieg, Arbeitslosigkeit und zunehmender Migration den differenzierten Dialog anbieten. Die es ermöglichen, sich mit sozialen, moralischen, ethnischen oder religiösen Themen ...
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Neue OZ: Kommentar zu Schultheater
Osnabrück (ots) - Einsicht verpflichtet Wieder einmal weiß die Gesellschaft, was ihren Nachwuchs optimal fördern würde, und wieder einmal fehlen die Mittel, um Erkanntes in die Tat umzusetzen. Seit 1984, also über 20 Jahre schon, gibt es das Schultheater der Länder. Seit einigen Jahren verpflichten sogar Landesregierungen wie die in Niedersachsen ihre Bühnen dazu, Schüler ins Theater zu holen. Die Einsicht, dass Theater leichtes und vielseitiges Lernen ...
mehrNeue OZ: Kommentar zu Theater
Osnabrück (ots) - Zurück an den Tisch Wie didaktisch muss Aufklärung daherkommen, um absolut eindeutig zu sein? Wahrscheinlich extrem schulmeisterlich. Auch wenn das einmal nicht der Fall ist, verstehen genügend Zuschauer, ob ein Klischeebild entworfen wird, um Kritik am Klischee zu üben. Doch isoliert man dieses Zerrbild aus dem Zusammenhang, kann es durchaus verletzen. So viel sei den Vertretern der Jüdischen Gemeinde gern zugestanden. Ein ähnlicher ...
mehrPalästinensisches "Freedom Theatre Jenin" startet Deutschland-Tournee
Frankfurt/Main (ots) - Am 17.9.09 startet die Theaterschule des medico-Projektpartners "The Freedom Theatre" aus dem palästinensischen Jenin ihre Deutschland-Tournee in Frankfurt/Main. Anschließend werden die 14 Studenten ihre Performance "Fragments of Palestine" auch in 18 weiteren Städten in Deutschland und Österreich aufführen. Das Stück ist ist eine ...
mehrNeue OZ: Kommentar zu Theater
Osnabrück (ots) - Politische Anklagen hoch im Kurs Über 20 Jahre nach dem Uraufführungs-Eklat scheiterte am Berliner Maxim-Gorki-Theater ein bislang letzter Versuch, Fassbinders "Der Müll, die Stadt und der Tod" in Deutschland aufzuführen. Ob das nach elf weiteren Jahren nun ohne heiße öffentliche Erregung möglich sein wird? Der Frankfurter Häuserkampf ist Geschichte und mit ihm auch die Unterstellung der Siebzigerjahre, mit dem jüdischen ...
mehrNeue OZ: Kommentar zu Theater / Osnabrück
Osnabrück (ots) - Bürger als Geburtshelfer Was für ein Glücksfall, dass das Theater am Domhof passend zu seinem Hundertsten qualitativ so gut aufgestellt ist und unter seinem Intendanten Holger Schultze überregional einen ausgesprochen guten Ruf genießt. Das ist für mittlere und kleinere Stadttheater, zu denen Osnabrück gehört, in Zeiten schrumpfender Etats und Ensembles immer schwerer zu erreichen. ...
mehrNeue OZ: Kommentar zu Theater / Berlin / Hochhuth
Osnabrück (ots) - Schlag in den Watteberg Er war schon immer ein Mann des Handstreichs, ein Virtuose der Überrumpelung. Nun hat Rolf Hochhuth wieder zugeschlagen - und ein leeres Theater besetzt. Die Tat ist so kühn wie ein Faustschlag in den Watteberg. Für Hochhuth zählt der billige Triumph über den abwesenden Intimfeind Claus Peymann. Aber was fängt die Öffentlichkeit mit der Aktion an? Besser ...
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Neue OZ: Kommentar zu Theater / Bremen
Osnabrück (ots) - Einem Wunderheiler aufgesessen Einen Zauberer hat die Bremer Kulturverwaltung gesucht. Denn der Spezialist stellte partout nicht die Diagnose, die man hören wollte. Geradezu halsstarrig beharrte Klaus Pierwoß auf der Haltung, gutes Theater koste seinen Preis. Doch da kam ein Wunderheiler aus Dresden, der in schönstem Manager-Deutsch das Blaue vom Himmel versprach - und die Hanseaten, die ...
mehrNeue OZ: Kommentar zu Theater Osnabrück
Osnabrück (ots) - Vorhang auf! Der Erfolg verdammt zu immer neuen Superlativen. Das spürt das Theater Osnabrück bei der nun dritten Auflage seiner "Spieltriebe". Das Zweitaufführungsfestival hatte dem Theater überregionale Aufmerksamkeit verschafft - da muss der nächste Clou her. Nun war das Theater nicht nur findig genug, mit dem europäischen Theater eine neue zündende Idee zu entwickeln. Die ...
mehrNeue OZ: Kommentar zu Twitter-Oper
Osnabrück (ots) - Zwitscher-Spielchen Vor einiger Zeit machten Musiker Schlagzeilen, die in der virtuellen Welt des Online-Spiels "Second Life" Konzerte gaben. Die Aufregung ist längst verflogen. Jetzt schlägt bei Twitter die Kunststunde: So "zwitschern" sich die Internet-Nutzer nun ein Opern-Libretto mühselig in unzähligen Kurznachrichten zusammen - und was erzählt das "Volk"? Bislang Naheliegendes aus dem eigenen Online-Kosmos: Im ersten Akt kidnappen ...
mehrHorst Schlämmer und die Folgen - Regietheater in der nervösen Zone / Podiumsdiskussion zu Performance und Politik
Berlin (ots) - Datum: Do, 20.08., 22.30 Uhr, nach der Aufführung des Musiktheaters "Referentinnen" Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, Berlin-Mitte Podiumsdiskussion mit: Hans-Joachim Weber - Protokollreferent, Auswärtiges Amt Bernhard Glocksin - Künstlerischer Leiter Neuköllner Oper Matthias Rebstock ...
mehrDIE ZEIT veröffentlicht letztes Interview von Peter Zadek
Hamburg (ots) - Wenige Wochen vor seinem Tod hat der Regisseur Peter Zadek der ZEIT sein letztes großes Interview gegeben. Zadek, der in der Nacht zum 30. Juli gestorben ist, sagte darin über sich selbst, er sei "ein sehr ängstlicher Mensch". Auch habe er sich selbst als "gar nicht so clever" wahrgenommen. Sein großer Vorteil sei: "Ich habe eine sehr freie und lose Phantasie, mit der Regieführen wirklich großen ...
mehrNeue OZ: Kultur-Kommentar
Osnabrück (ots) - Auf die Programme kommt es an Was ist uns das Theater wert? Diese schlichte Frage wird künftig immer häufiger gestellt werden. Der Grund: Als personalintensive Betriebe sind gerade die Repertoiretheater nur mit erheblichen öffentlichen Zuschüssen zu erhalten. Nach der finanziellen Schieflage des Bremer Theaters liefert nun die Schweriner Bühne das nächste Beispiel für die Risiken, die der Theaterbetrieb birgt. In Bremen wie nun in ...
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Neue OZ: Kultur-Kommentar zu Bayreuther Festspiele
Osnabrück (ots) - Ankunft in der Realität Vater Wolfgang konnte die Realität vielleicht noch ausblenden. Seine Töchter hingegen kommen in der harten Wirklichkeit der Kunstschaffenden an. Sie müssen, wie jedes andere Theater auch, über Finanzen nachdenken. Dabei macht Bayreuth eines deutlich: Selbst die hundertprozentige Auslastung reicht nicht, um den Betrieb zu finanzieren. Also sind Sponsoren und ...
mehrNeue OZ: Kultur-Kommentar zu Daniel Kehlmann
Osnabrück (ots) - Speer oder Aktenkoffer Daniel Kehlmann hat gegen ein fundamentales Theatergesetz verstoßen: Du sollst nicht langweilen. Denn seine Kritik am Regietheater ist so alt wie das Regietheater selbst, und während er die Diskussionen um moderne oder historische Aufführungen als ideologisch geißelt, rennt er mit uralten Scheinargumenten und Plattitüden selbst in die Ideologiefalle. Das ...
mehrNeue OZ: Kultur-Kommentar zu Georg Quander
Osnabrück (ots) - Gezielt zerredet Um Intendanten und Direktoren feilschen Kulturinstitutionen zuweilen wie Fußballclubs um sündhaft teure Neuzugänge. Im besten Fall gehen solche Transfers still und leise über die Bühne. Manchmal werden sie jedoch schon im Vorfeld gezielt zerredet. Genau daran ist nun gescheitert, was in Stuttgart der große Kulturcoup werden sollte: Georg Quander als neuer ...
mehrNeue OZ: Kommentar zu Ausstellungen / Theater
Osnabrück (ots) - Echter Pioniergeist Wenn Jugendträume auf Realität treffen: Wohl jedes Kind fängt mal an, mit eigenen Bordmitteln eine Theaterbühne zu basteln - und sehnt sich dabei nach mehr Professionalität. Lehrer Reus scheint bei seinen Schülern geschickt an solchen Pioniergeist anzuknüpfen. Denn nichts begeistert Schüler mehr, als wenn sich etwas anfangs Kleines überraschend groß auswächst. ...
mehrWestdeutsche Allgemeine Zeitung
WAZ: Roberto Ciulli fordert ein Prozent aus dem Banken-Rettungsfonds für Theater
Essen (ots) - Roberto Ciulli, international renommierter Regisseur und Leiter des Mülheimer Theaters an der Ruhr, fordert Geld aus dem Banken-Rettungsfonds der Bundesregierung für die deutschen Theater. Ciulli sagte im Gespräch mit der WAZ-Gruppe: "Von dem Geld, das zur Rettung einer Bank investiert wird, sollten ein Prozent für ein Theater oder für eine ...
mehrNeue OZ: Kommentar zu Theater / Intendanten
Osnabrück (ots) - Der lange Atem zählt Um nicht vom Hochgeschwindigkeitszug der Zeit abgehängt zu werden, haben auch die Bühnen ihr Schlagtempo erhöht. In fiebriger Dichte werden Produktionen herausgebracht. Die bange Frage stellt sich nur: Können die sieben neuen Intendanten der wichtigsten Häuser stellvertretend für alle anderen das Theater heil über die nächsten Jahre bringen? Zumal alle zwischen ...
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Neue OZ: Kommentar zu Theater / Tanz / Bausch
Osnabrück (ots) - Feingefühl und Mut Der Schock über den plötzlichen Tod von Pina Bausch hält noch an. Doch zumindest die Sorge um ihr Tanztheater scheint wohl unbegründet: Bauschs Ensemble soll das künstlerische Erbe antreten und weitertanzen. Dieses frühe Bekenntnis der Kulturpolitiker spendet Trost. Es weckt die Hoffnung, dass die Stadt Wuppertal noch einen Schritt weitergeht und dem Werk der ...
mehrNeue OZ: Kommentar zu Theater / Tanz / Bausch
Osnabrück (ots) - Sie hat uns alle bewegt Deutschland sucht sie unablässig - seine Stars. Dabei gab es bei Pina Bausch seit vielen Jahren schon nicht mehr den leisesten Zweifel: Sie war ein Star, viel mehr noch, eine ihre Epoche bestimmende, weil bewegende und herausfordernde Figur. Pina Bausch zeigte, mit welch bezwingender Kraft der Tanz zur Menschheitssprache gemacht werden kann. Sie avancierte damit ...
mehrNeue OZ: Kommentar zu Theater / Bremen /Finanzen
Osnabrück (ots) - Zeit für richtiges Theater War das der letzte Vorhang für den geschmeidigen Hajo Frey? Gut möglich. Denn angetreten war er als Spar-Intendant, hatte versprochen, mit weniger Geld mehr und besseres Theater zu machen. An diesem Ziel ist er vorbeigeschrammt; stattdessen hat er das Haus beinahe zugrunde gewirtschaftet. Und das jetzt, wo der ganze Stadtstaat Bremen vor dem Ruin steht. Dabei ...
mehrNeue OZ: Kulturkommentar
Osnabrück (ots) - Mit Pfunden wuchern Eine Gesellschaft sorgt sich auch im eigenen Interesse um den Nachwuchs als Bewahrer guter Traditionen. Auch deshalb werden seit einigen Jahren enorme Anstrengungen unternommen, um Kinder und Jugendliche ans Theater heranzuführen. Regierungen wie in Niedersachsen machen sogar ihre Zuschüsse davon abhängig. Doch die Ensembles selbst schrumpfen und bröckeln aus Geldmangel - ein Widerspruch. Denn Arbeit mit und für ...
mehrNeue OZ: Kommentar zu Theater / Musical
Osnabrück (ots) - Des Rätsels teure Lösung Das Konzept hätte so schön aufgehen können: Am Goetheplatz lässt Hans-Joachim Frey modernes Regietheater fürs kulturbeflissene Publikum spielen, während ein paar Meter weiter beim Musical der Rubel rollt. Doch jetzt muss Frey fürchten, dass es ihm ergeht wie seiner Hauptfigur: dass sein Kopf rollt. Schon vor Wochen war von einer Finanzkrise am Theater ...
mehrNeue OZ: Kommentar zu Theater / Norwegen
Osnabrück (ots) - Neue Opfer des Wahrheitsfanatikers Die Spielzeit haben sie um vier (!) Stunden überzogen und dann auch noch nur einen von insgesamt drei Akten geschafft! Was ist da nur in Norwegen mit Ibsens "Wildente" passiert, dass den Zuschauern und dem Festivalleiter vorzeitig die Puste ausging? Sind die Jung-Regisseure Vegard Vinge und Ida Müller selbst Opfer des Wahrheitsfanatikers Werle geworden? ...
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