Storys aus eSSEN

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  • 29.04.2014 – 19:03

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Putin, Schröder und die Deutschen. Kommentar von Ulrich Reitz

    Essen (ots) - Man kann sich diese beiden wilden Kerle mühelos vorstellen, wie sie sich männerbündlerisch in die Arme nehmen; sich schenkelklopfend gegenseitig bestätigen, wie blöd die doch sind, die Weiber. Die Timoschenko, die doch ohnehin in den Knast gehört, und die Merkel, die es wieder mal nicht gebacken kriegt. Die verweichlichten, halbschwulen Europäer, ...

  • 29.04.2014 – 19:01

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Europa hat einen Preis. Kommentar von Thomas Wels

    Essen (ots) - Auf den ersten Blick scheint es absurd, wenn der deutsche Sozialstaat einem Arbeitnehmer aus dem EU-Ausland Kindergeld für Kinder bezahlt, die in dessen Heimatland leben. Auf den zweiten Blick aber wäre es anders diskriminierend, da der Arbeitnehmer schließlich hier Steuern bezahlt. Also alles in Ordnung im europäischen Haus? Das nicht. Die europäische Idee, die Rechtsprechung und der Binnenmarkt - von ...

  • 29.04.2014 – 05:00

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Empörung im Ruhrgebiet über Wahlkampfspruch der Düsseldorfer CDU

    Essen (ots) - Mit einem ungewöhnlich deftigen Wahlkampfspruch provoziert die Düsseldorfer CDU die Nachbarn der Landeshauptstadt. Entlang der Stadtgrenze stehen 100 Plakate mit dem Slogan "Sie verlassen den schuldenfreien Sektor" und dessen englischer Übersetzung "You are leaving the debt free sector." Die Plakate erinnern an die frühere Beschilderung der Alliierten ...

  • 28.04.2014 – 19:07

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Flotter Spruch aus Düsseldorf. Kommentar von Walter Bau

    Essen (ots) - Na endlich, jetzt kommt ein bisschen Pfeffer in den bislang eher faden Kommunalwahlkampf. Die reichen Düsseldorfer, die schon immer mitleidig auf die armen Städte, vor allem die im Ruhrgebiet, herunterschauten, provozieren in Gestalt der CDU ihre Nachbarn mit einem frechen Wahlplakat. Ein Ärgernis? Ach wo! Düsseldorf ist eine der wenigen Städte im ...

  • 28.04.2014 – 19:03

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Raucherkneipe für Erwachsene. Kommentar von Wilfried Goebels

    Essen (ots) - Die Kneipen sterben, 80 Prozent der Wirte klagen über Umsatzeinbrüche. Für Gastronomen und Bierhändler steht fest: Das strenge Rauchverbot in NRW vertreibt die Gäste vom Tresen. Das ist nicht ganz falsch, aber die Eckkneipe leidet seit Jahren unter dem veränderten Freizeitverhalten, einem Bedeutungsverlust der Nachbarschaft und den für viele ...

  • 28.04.2014 – 19:02

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Gaucks Gardinenpredigt. Kommentar von Gudrun Büscher

    Essen (ots) - Bei seinem Leib- und Magenthema - Freiheit - versteht Joachim Gauck keinen Spaß. Und da findet der Bundespräsident klare, unmissverständliche Worte, ist herzerfrischend undiplomatisch - auch wenn sein Gegenüber für seine Dünnhäutigkeit bekannt ist wie der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan. Gaucks offene Worte, er sprach sogar von "Gefährdung der Demokratie", war Balsam für die Seele all ...

  • 28.04.2014 – 18:59

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Siemens in den Fängen Hollandes. Kommentar von Frank Meßing

    Essen (ots) - Mitten in der Auftragsflaute im Kraftwerksgeschäft will Siemens-Chef Joe Kaeser bis zu elf Milliarden Euro auf den Tisch legen, um dem Erzrivalen General Electric den französischen Konzern Alstom wegzuschnappen. Das kann man mutig nennen, zumal bei Siemens gerade ein sechs Milliarden Euro schweres Sparprogramm läuft, das auch Arbeitsplätze kostet. Die ...

  • 27.04.2014 – 19:04

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Der Appell von Rom. Kommentar von Gudrun Büscher

    Essen (ots) - Für die Katholiken war es ein besonderer Tag der Freude: Zwei Päpste gleichzeitig auf dem Petersplatz, zwei Päpste gleichzeitig heiliggesprochen. Spektakulär? Einmalig? Historisch? Ja, alles auf einmal. Es ist, als hätte es die katholische Kirche eilig, seit Papst Franziskus auf dem Thron Petri sitzt. Doch beide Vorgänger an einem Tag in die Reihen der Heiligen aufzunehmen, war ein kluger Schachzug. ...

  • 27.04.2014 – 19:02

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Der Fluch der neuen Techniken. Kommentar von Dietmar Seher

    Essen (ots) - Viele Köche verderben den Brei. Das Sprachbild ist abgegriffen, trifft aber. Vor allem, wenn es um den deutschen Föderalismus geht. 16 Bundesländer sind dann 15 zu viel. Unsere wirtschaftsstarke Republik scheitert zu oft an neuen Technologien. Dass Steuernummern doppelt vergeben werden, Neuwagen wie Oldtimer besteuert werden: Wenn sich Zufälle ...

  • 27.04.2014 – 19:01

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Den Kalten Krieg vermeiden. Kommentar von Christian Kerl

    Essen (ots) - Erschreckend schnell wird Deutschland tief in den Ukraine-Konflikt hineingezogen. Was immer hinter der Militärbeobachter-Mission steckte, die Verschleppung der Inspektoren ist für die Bundesregierung ein neuer, bitterer Rückschlag ihres Kurses. Kaum ein westliches Land hat sich so für eine Deeskalation eingesetzt wie Deutschland, für eine Fortsetzung des Dialogs mit Russland und nur behutsame Sanktionen ...

  • 27.04.2014 – 18:58

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Genfutter nein - Billigfleisch ja. Kommentar von Stefan Schulte

    Essen (ots) - Verbraucher haben mehr Marktmacht als sie meinen - aber nur, wenn sie sich einig sind. Als Naturschützer die Öffentlichkeit mit abgeholztem Regenwald am Amazonas aufschreckten, der gigantischen Sojafeldern weichen musste, sahen sich Konzerne wie McDonald's zum Handeln genötigt - und setzten ein Moratorium durch. Am Boom der Eiweiß-Bombe änderte das ...

  • 25.04.2014 – 19:11

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Warum Heilige so aktuell sind. Kommentar von Walter Bau

    Essen (ots) - Sicher, man kann das alles für faulen Zauber halten, was am Sonntag auf dem Petersplatz in Rom abläuft: Zwei alte Männer, die Todkranke per Wunder geheilt haben sollen und deshalb heiliggesprochen werden. Wunder? Heilig? Tatsächlich sind das Begriffe, mit denen die Mehrheit der Bundesbürger nichts oder nicht mehr viel anfangen kann: 62 Prozent der Deutschen, so eine aktuelle Umfrage, halten ...

  • 25.04.2014 – 19:09

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Simple Parolen. Kommentar von Christopher Onkelbach

    Essen (ots) - Erfolgreich ist, was Stimmen bringt. Für den Werbefachmann gibt es keine moralisch keimfreie Reklame, das ist auch gar nicht sein Ziel. Er will ein Produkt verkaufen. Zahnbürste, Socke oder Waschmittel - ganz egal. An eine politische Kampagne gehen die PR-Strategen ganz ähnlich heran. Nach dem Vorbild USA gilt "negative campaigning", also negative Wahlwerbung, als wirkungsvoll. Wenn es gelingt, ein ...

  • 25.04.2014 – 19:05

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Wichtige Naturbildung. Kommentar von Tobias Blasius

    Essen (ots) - Der Streit um die Duisburger Delfin-Haltung ist fast so alt wie das traditionsreiche Delfinarium selbst. Zoo-Freunde und -Gegner stehen sich beim Umgang mit den Meeressäugern besonders unversöhnlich gegenüber. Niemand wird behaupten, dass ein von Menschenhand kreiertes Betonbecken das Leben im Ozean ersetzen kann. Doch Zoos sind wichtige Orte der Naturbildung, der Sensibilisierung für die Tierwelt und ...

  • 25.04.2014 – 19:02

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Das Kapital flieht vor Putin. Kommentar von Stefan Schulte

    Essen (ots) - Das verbale Wettrüsten zwischen Russland und dem Westen hat längst die Qualität kalten Krieges und zeitigt ökonomisch bereits Wirkungen, die Moskau um Jahrzehnte zurückwerfen könnten. Dass eine US-Ratingagentur die Kreditwürdigkeit Russlands herabstuft, ist dabei nur Ausdruck dessen, was bereits passiert ist und weiter passieren wird: Die Menschen in Russland mögen Putins Parolen folgen, das Kapital ...

  • 25.04.2014 – 13:56

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Jürgen Flimm: Kohl ist eine Shakespeare-Figur

    Essen (ots) - Für den deutschen Theatermacher Jürgen Flimm ist Helmut Kohl eine Figur wie geschaffen für eine Tragödie Shakespeares. In einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung in Essen (WAZ, Samstagsausgabe) zum 450. Geburtstag des englischen Dramatikers William Shakespeare nennt Flimm "Kohl im jetzigen Zustand eine Shakespeare-Figur". Der Altkanzler sei "ein Lear. Dieser alte Mann, der kaum noch ...

  • 24.04.2014 – 19:05

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Schichten ändern für die WM? Pro-Kommentar von Frank Lamers

    Essen (ots) - Wenn der Ball bei der Weltmeisterschaft in Brasilien rollt, sollten in Deutschland selbstverständlich nicht alle Räder still stehen. Nicht einmal dann, wenn es der hartgesottene Fußball-Fan so will. Was aber ist gegen Arbeitszeiten vorzubringen, die sich ein bisschen einschmiegen in das Programm? Bei einer WM handelt es sich schließlich nicht um eine Sause, nach der die Köpfe dröhnen. Eine WM ist die ...

  • 24.04.2014 – 19:00

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Frischer Wind bei Karstadt. Kommentar von Frank Meßing

    Essen (ots) - Eva-Lotta Sjöstedt greift durch: Sie bezieht die über Jahre durch Lohnverzicht und Unsicherheit gedemütigten Karstadt-Mitarbeiter ein, um den Warenhaus-Konzern aus den tiefroten Zahlen zu holen. Sie macht Schluss mit den vielen flippigen Marken, in denen ihr Vorgänger Jennings das Heil suchte, und konzentriert sich mit lokal ausgerichteten Sortimenten wieder auf die - mittelalte - Kernkundschaft. In ...

  • 23.04.2014 – 19:05

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Tönnies war nur ungeschickt. Kommentar von Frank Lamers

    Essen (ots) - Natürlich wäre es geschickt von Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies, wenn er für einen aktuell nicht absehbaren Zeitraum auf die Verwendung von Begriffen wie "Russland", "Putin", "Gazprom" oder auch "Kreml" verzichten würde. Wie ist es eigentlich um Ihr Verhältnis zum im Kreml residierenden russischen Präsidenten und Gazprom-Schutzherrn Wladimir Putin bestellt, Herr Tönnies? Eiserner Vorhang ...

  • 23.04.2014 – 19:02

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Heimlichtuerei um Nebenjobs. Kommentar von Theo Schumacher

    Essen (ots) - Bis heute erfahren die Bürger in NRW nicht, wie viel Geld jeder Landtagsabgeordnete neben seinen Diäten von immerhin 10700 Euro kassiert. Das ist absurd. Sie wissen nichts über mögliche Verstrickungen, können Grauzonen und private Interessen nicht durchschauen. Es muss aber im Sinne gewählter Volksvertreter sein, den bösen Anschein zu vermeiden. Stattdessen nähren sie den Verdacht der Heimlichtuerei, ...