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Mayer: Herr Kolat erweist den in Deutschland lebenden Türken einen Bärendienst

Berlin (ots)

Zum Schreiben des Vorsitzenden der Türkischen
Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, an den türkischen 
Ministerpräsidenten Erdogan erklärt der innen- und rechtspolitische 
Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer:
Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan 
Kolat, hat sich in einem von der türkischen Zeitung Hürryiet am 
18.11.2006 veröffentlichten Schreiben an Ministerpräsident Erdogan 
dagegen ausgesprochen, die nach Deutschland nachziehenden türkischen 
Ehegatten zum Erwerb von Grundkenntnissen der deutschen Sprache 
bereits in der Türkei zu verpflichten.
Herr Kolat erweist mit dieser Haltung der Integration der in 
Deutschland lebenden Türken einen Bärendienst. Der Spracherwerb vor 
Zuzug wäre ein erheblicher Fortschritt. Er bietet den nachziehenden 
Ehegatten die dringend notwendige Möglichkeit, sich besser auf ihr 
Leben in einer für sie neuen Gesellschaft vorzubereiten. Ist der 
nachziehende Ehegatte erst einmal in Deutschland, bewegt er sich oft 
vornehmlich in einer Parallelgesellschaft und ist dann für 
öffentliche Integrationsangebote nur noch schwer erreichbar. Die 
erheblichen Integrationsschwierigkeiten mancher nachziehender 
Ehepartner aus der Türkei sind unübersehbar. Daraus erwachsen für sie
und ihre Kinder häufig dramatisch schlechtere berufliche und 
wirtschaftliche Chancen in Deutschland.
Es müsste eigentlich der Türkischen Gemeinde in Deutschland ein 
Anliegen sein, die Integration türkischer Zuwanderer zu verbessern. 
Hierfür genügen die bislang den Zuwanderern abverlangten 
Eigenbeiträge, insbesondere hinsichtlich des Spracherwerbs, ganz 
offensichtlich nicht. Darauf hat der innenpolitische Sprecher der 
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Hans-Peter Uhl, völlig zu Recht 
hingewiesen. Es ist bedauerlich und kontraproduktiv, dass Herr Kolat 
vor diesem Zusammenhang offenbar die Augen verschließt.

Pressekontakt:

Kontakt:
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Pressestelle
Telefon: 030 / 227 - 5 21 38 / - 5 24 27
Fax: 030 / 227 - 5 60 23

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