DIE ZEIT

Helmut Schmidt: Multikulturelle Gesellschaft
"Illusion von Intellektuellen"

    Hamburg (ots) - Helmut Schmidt, Alt-Bundeskanzler und Herausgeber der ZEIT, hat die multikulturelle Gesellschaft als "eine Illusion von Intellektuellen" bezeichnet. "Wir haben heute in Deutschland einen so hohen Prozentsatz an zugewanderten Ausländern wie nie zuvor, insgesamt acht Millionen. Wenn es 18 Millionen wären, würde die Anpassung nicht mehr stattfinden", sagt Schmidt in der ZEIT. Jene Anpassung wiederum hänge sowohl von der Integrationsfähigkeit des Gastvolkes ab, als auch vom Willen der Zuwandernden. "Manche der heute bei uns lebenden Ausländer wollen jedoch keine Deutschen werden", sagt Schmidt. Er habe "zum Beispiel in Bezug auf manche islamische Gläubige, die nach Deutschland gekommen sind, um hier zu bleiben", Zweifel, ob ein Austausch mit der deutschen Kultur im Gange sei. "Nein, der Ausdruck 'Zweifel' ist eine Untertreibung. Der Austausch findet kaum statt."               Das komplette ZEIT-Interview der Meldung (ZEIT Nr. 18 mit Erstverkaufstag am Donnerstag, 22. April 2004) stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.     

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