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Deutsche Drehbuchautoren fühlen sich machtlos

    Hamburg (ots) - Katharina Uppenbrink vom Verband deutscher Drehbuchautoren hält einen Streik, wie er ab dem 1. November in Hollywood geplant ist, für unmöglich: "Es gibt in den USA eine andere Organisationskultur: Aufgrund vertraglicher Verpflichtungen müssen so gut wie alle Autoren der Writer's Guild of America angehören. Dadurch agieren die Autoren geschlossener und haben mehr Macht. In Deutschland gibt es keine derartige Verpflichtung, nicht mal einen flächendeckenden Tarifvertrag."

    Laut Uppenbrink würde ein Streik nicht funktionieren: "Streiken hundert, warten hundert andere, die Aufträge ihrer Kollegen entgegenzunehmen. Viele Autoren können in Deutschland aus finanziellen Gründen nicht ans Streiken denken."

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Das komplette kleine ZEIT-Interview der ZEIT Nr. 44 vom 25. Oktober
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