PwC Deutschland

PwC: CEO Survey 2012 - Automobilindustrie auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern

Frankfurt am Main (ots) - Branchenauswertung des "15. Global CEO Survey 2012" von PwC - Im Fokus der Vorstandschefs stehen: Kostensenkung durch Optimierung der Prozesse / Suche nach qualifizierten Mitarbeitern / China ist nach wie vor attraktivster Wachstumsmarkt - gefolgt von Brasilien, USA und Indien

Die Vorstandsvorsitzenden der Automobilindustrie finden sich derzeit in einem von Unsicherheiten geprägten Marktumfeld wieder. 80 Prozent der Automotive-CEOs (Chief Executive Officer) zeigen sich hinsichtlich des Wirtschaftswachstums besorgt. Hierbei sehen die Top-Manager die Schuldenkrise in Europa als bedeutendes Risiko. 57 Prozent der Befragten geben an, dass ihr Unternehmen von der Schuldenkrise direkt betroffen ist. Ein Grund, weshalb mehr als zwei Drittel der befragten CEOs (69 Prozent) in den kommenden zwölf Monaten konkrete Maßnahmen zur Kostensenkung umsetzen wollen.

Zu diesen Ergebnissen kommt der "15. Global CEO Survey" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC, bei dem weltweit insgesamt 1.285 Top-Manager befragt wurden - davon 104 aus der Automobilindustrie.

Kostenreduzierung durch Optimierung der Prozesse "Wir gehen zwar weiter von einem weltweiten Produktionswachstum im Jahr aus, dennoch kann eine konjunkturelle Eintrübung zu Rückgängen in bestimmten Märkten und Segmenten führen", so Felix Kuhnert, Leiter des Bereiches Automobilindustrie von PwC in Deutschland und Europa. "Deshalb müssen die Unternehmen handeln. Es gilt, die Volatilitäten des Marktes intelligent zu managen und selbst zukunfts- und vor allem wettbewerbsfähig zu bleiben. Hierzu gehören Positionierung und Prozesse auf den Prüfstand." 82 Prozent der Automotive-CEOs haben bereits in den vergangenen zwölf Monaten ein Programm zur Kostensenkung implementiert. 72 Prozent planen für das laufende Jahr ihre Prozesse effizienter zu gestalten.

Suche nach qualifizierten Mitarbeitern sehr schwierig Ein weiteres Top- Thema ist die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern. Fast die Hälfte der CEOs in der Automobilbranche bestätigt, dass es sehr schwierig ist, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Im mittleren Management (45 Prozent) und bei Facharbeitern (42 Prozent) ist der Bedarf am größten. 56 Prozent der befragten Top-Manager fürchten, dass der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern das Wachstum in der Automobilindustrie gefährden könnte. "Insbesondere die Definition einer erfolgreichen Personalstrategie in den Wachstumsmärkten ist eine noch zu lösende Aufgabe für viele Unternehmen", so Kuhnert. "Die Entwicklung einer erfolgreichen Marke für lokale Mitarbeiter und Führungskräfte ist hier der Schlüssel und kann von Lösungen des Heimatmarktes deutlich abweichen."

China bleibt automobiler Wachstumsmarkt Nr. 1

38 Prozent der Automotive-CEOs sehen China als wichtigsten Wachstumsmarkt, gefolgt von Brasilien (24 Prozent), den USA und Indien (jeweils 22 Prozent). "Gerade die deutsche Automobilindustrie kann aufgrund ihrer frischen Modellpalette hohe Wachstumsraten in China verzeichnen", so Kuhnert. "Die Nachfrage nach individueller Mobilität dürfte dem chinesischen Markt auch bis 2022 Wachstum bescheren. Auch wenn für China in rund zehn Jahren über 30 Millionen Einheiten pro Jahr erwartet werden, bleibt offen, inwiefern konjunkturelle Einbrüche und Regulierungen ein stetiges und lineares Wachstum erschweren und Automobilkonzerne auch in China größere Schwankungen kompensieren müssen."

Über PwC:

PwC bietet branchenspezifische Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmensberatung. Mehr als 169.000 Mitarbeiter in 158 Ländern entwickeln in unserem internationalen Netzwerk mit ihren Ideen, ihrer Erfahrung und ihrer Expertise neue Perspektiven und praxisnahe Lösungen. In Deutschland erzielt PwC an 28 Standorten mit 8.900 Mitarbeitern eine Gesamtleistung von rund 1,45 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Sven Humann
PwC Presseabteilung
Tel.: (069) 95 85 - 2559
E-Mail: sven.humann@de.pwc.com
www.pwc.de/de/presse

Original-Content von: PwC Deutschland, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: PwC Deutschland

Das könnte Sie auch interessieren: