markenkonstrukt GmbH

New Work und unser neues Verhältnis zur Zeit

New Work und unser neues Verhältnis zur Zeit
ZUM ORIGINALBEITRAG

MARKENREBELL Fachartikel New Work und unser neues Verhältnis zur Zeit

Der MARKENREBELL featured by MARKENKONSTRUKT liefert Impulse rund um das Thema Digitalisierung und Marke für Führungskräfte, Unternehmer und Entscheider in Form von spannenden Podcast-Interviews, wertvollen Fachartikeln, Hörbüchern und E-Books.

Die Zeit rennt - und sie rennt immer schneller. Das Studium, was für die Elterngeneration noch das verträumte Philosophieren unter Apfelbäumen war, eine Zeit zum Ausprobieren und sich finden, ist für die heutige Generation schon oft Stress pur. Abgaben, Nächte im Labor oder Atelier, Klausuren und volle Stundenpläne. Dazu ein undurchsichtiges Dickicht von Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen und ohne Praktika und Fremdsprachenkenntnisse braucht man den Arbeitsmarkt sowieso nicht betreten.Wo ist sie hin, unsere Zeit? Und worauf steuern wir da zu? Und, noch viel wichtiger: Wie können wir mit der Beschleunigung umgehen, ohne unser Wohlbefinden zu opfern?

Balance finden

Höher, weiter, besser. Und schneller obendrauf. Das sind die Anforderungen des Arbeitsmarktes an uns. Ständig erreichbar sein, denn ansonsten ist das Tagespensum kaum zu schaffen. Der 8-Stunden Tag reicht da nicht mehr aus. Aber ist das wirklich so?

Sicher, als Manager oder Selbstständiger hat man Verantwortung. Auch als Angestellter. Aber wo bleibt denn eigentlich die Verantwortung uns selbst gegenüber? Es ist sicher wichtig, Deadlines einzuhalten und Termine nicht zu vergessen. Es ist aber auch wichtig, dass wir bei all dem Zeitdruck nicht zusammenbrechen. Ein müder, überarbeiteter Mensch, leistet langfristig schlechtere Arbeit, als ein Ausgeschlafener.

Sicher. Es gibt Stressphasen und manchmal muss man auch den Hintern zusammenkneifen. Wenn eine wichtige Präsentation ansteht beispielsweise. Aber dann eben bewusst und zeitlich begrenzt. Sonst geht's nämlich auf die Gesundheit und damit ist langfristig nun wirklich niemandem geholfen.

Neue Technologien nehmen uns zum Glück bereits heute einiges ab. Unsere Handys koordinieren unsere Termine, virtuelle Assistenten nehmen uns lästige Aufgaben wie das Buchen der wöchentlichen Flüge ab und wenn uns die Hand mal müde beim Tippen wird, können wir unserem Laptop auch schon mal einen Text diktieren. Das ist ein guter Anfang. Dennoch fehlt vielen noch immer eine entscheidende Kleinigkeit im Umgang mit der Zeit.

Entscheidungen treffen und Prioritäten setzen

Und "entscheidend" ist hier das Stichwort. Es geht nämlich um Entscheidungen. Darum, die richtigen Prioritäten zu setzen. Einen Plan zu erstellen, der nicht nur die Arbeit und die mittelbare Zukunft im Auge hat. Die Prioritäten, die uns gesund leben lassen, liegen eben nicht immer nur in der Arbeit. Sie liegen, gerecht verteilt, in der Arbeit, dem Privatleben, den sozialen Verpflichtungen und der Gesundheit. Und all diese Bereiche müssen wir uns bewusst machen, wenn wir langfristig kluge Entscheidungen für unser Leben treffen wollen.

Und das ist wichtig. Schließlich hängen alle diese Bereiche voneinander ab. Wir alle kennen den Term Work-Life-Balance. Und den meisten ist auch bewusst, warum dies so wichtig ist. Nur ein gesunder Mensch hat die Power, voll durchzustarten. Hängt der Haussegen schief, ist die betreffende Person oft auch auf der Arbeit nicht 100% da. Unsere Lebensbereiche sind miteinander verknüpft. Sie beeinflussen uns und einander. Es liegt also an uns, dafür zu sorgen, dass wir sie möglichst gut pflegen und eine gesunde Balance schaffen.

Dies geht vor allem durch Entscheidungen. Sind wir uns sicher, was wir wollen, wer wir sind und wie wir leben wollen, ist es meist kein Problem, dies auch zu kommunizieren. Dann ist das Arbeitshandy nach Feierabend eben aus und Privatleben beginnt. So lange alle Beteiligten das wissen, sollte das kein Problem sein. Geschäftszeiten gibts dann ja wieder am nächsten Tag.

Schwierig wird es, wenn wir und aus irgendeinem Grund unsicher sind. Dann treten an die Stelle von klaren Aussagen und Prioritäten nämlich schwankende Werte, die sich leicht umstoßen lassen. Leicht erklärt ist das am Beispiel einer Diät. Haben wir beschlossen, dass 5 Kilo runter sollen und einen festen Ernährungsplan für die Woche erstellt und diesen auch allen mitgeteilt, werden wir wohl kaum in Versuchung geführt und auf's Eis eingeladen. Haben wir unserem Bekanntenkreis jedoch nur vorgejammert, dass wir uns zu dick finden, jedoch noch nicht proaktiv gehandelt und keine Regeln aufgestellt, müssen wir uns auch nicht wundern, wenn zum Umtrunk auch eine Knabberei mitgebracht wird. Und steht diese erst einmal auf dem Tisch, ist es schwer, "nein" zu sagen.

Wenn Du also nicht mit der Gabe geboren bist, schnell und sicher Entscheidungen zu treffen, überlege Dir Deine Prioritäten umso genauer. Jede Schwachstelle, jedes Zögern kann dazu führen, dass Pläne leichtfertig über den Haufen geworfen werden. Aus einer Ausnahme wird dann schnell die Regel und schon bist Du nicht mehr Herr über die Situation. Entscheide realistisch, was Du am Tag schaffen willst und kannst, wieviel Zeit Du für die Arbeit, wieviel für Freunde und Familie und wieviel für Dich selbst einteilen willst.

Eigenverantwortung übernehmen und bewusst leben

Achte darauf, dass Hobbies und Schlaf nicht zu kurz kommen. Steht mal eine wichtige Präsentation an, kann natürlich mal eine Ausnahme gemacht werden, Du solltest aber ein Muster haben, in das Du Dich immer wieder zurückfallen lassen kannst. Ein Muster, was die geforderte Arbeit erledigt und Dir trotzdem genug Zeit für Dich und Deine Seele gibt.

Gar nicht so einfach? Ja, die Zeit scheint schneller zu fliegen. Tatsache ist aber: Sie tut es tatsächlich nicht. Eine Sekunde hat noch immer die gleiche Länge wie vor 50 Jahren. Was sich geändert hat ist unser Umgang mit der Zeit. Es wird mehr gefordert von uns, in der selben Zeit. Was früher in zwei Stunden erledigt sein sollte, soll heute dank Optimierungsprozessen und Konkurrenzkampf in einer Stunde erledigt sein. Aber wer entscheidet und fordert das eigentlich?

Zu einem Großteil: Wir. Denn selbst, wenn der Boss uns eine Aufgabe uns einen Zeitrahmen vorgibt, sind wir es, die annehmen oder ablehnen. Sicher. Der Konkurrenzkampf auf dem Arbeitsmarkt macht es nicht leichter. Und alle Herausforderungen abzulehnen ist sicher auch nicht der richtige Weg. Wenn wir uns jedoch dafür entscheiden, eine Aufgabe oder einen Job unter den gegebenen Herausforderungen anzunehmen, dann übernehmen wir damit die Verantwortung. Wir sagen "Ich kann das". Wir übernehmen Verantwortung gegenüber unseres Chefs oder unserer Firma, indem wir das Versprechen geben, die Aufgabe in der vorgegebenen Zeit erledigen zu können.

Wir übernehmen jedoch genauso die Verantwortung uns selbst gegenüber, indem wir ein zweites Versprechen ablegen, nämlich: "ich kann das schaffen und es ist nicht zu viel für mich. Ich kann dies tun und trotzdem meinem Weg treu bleiben". Tun wir dies, sollten wir unsere Versprechen auch einhalten. Allen Beteiligten gegenüber. Haben wir Zweifel, sollten diese gleich zu Anfang, noch vor unserem Versprechen geäußert werden, denn die Alternative wäre, dass wir uns übernehmen und dann völlig überfordert abbrechen - was einen deutlich höheren Zeitdruck für die nächste Person bedeutet. Dann lieber am Anfang klare Aussagen und Forderungen.

Balance bedeutet Ausgeglichenheit

Wird es auf der einen Seite voller, neigt der Mensch dazu, die andere Seite schlichtweg zu vernachlässigen. Dies ist aber ganz falsch. Wenn die Arbeit mehr Zeit fordert, muss auf der anderen Seite auch mehr für die Entspannung getan werden. Eine Überstunde im Büro? Wie wäre es mit einer Extra Massage? Die New Work bleibt was sie ist: Arbeit. Auch die Zeit bleibt die Selbe. Was sich geändert hat, ist unser Umgang mit der Zeit und der Arbeit. Viele suchen inzwischen in der Arbeit die Erfüllung. So vermischen sich Privatleben und Arbeit, da Arbeit auch Hobby und Leidenschaft ist.

Im Endeffekt muss jeder für sich selbst schauen, wie er seine Zeit einteilen möchte. Ob die Arbeit so geliebt wird, dass sie als Freizeitersatz gelten kann und ob eine Stunde weniger Schlaf es wirklich wert ist, weil man trotz Müdigkeit mehr schafft. Das Leben sollte jedoch nicht nur aus Arbeit bestehen und durch die zunehmende zeitliche Belastung müssen wir uns nun langfristiger und genauer um unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden kümmern. Sind diese Kriterien erfüllt, gibt es keinen Grund, warum eine Stunde nicht mit voller Power durchgerockt werden sollte, als wären es 10.

Hier geht es zum Originalbeitrag.

Weitere spannende Inhalte:

www.markenkonstrukt.de

www.markenrebell.de

Als MARKENREBELL stiftet der Querdenker und Macher Norman Glaser dazu an, den Menschen als Marke zu verstehen und auch so zu positionieren. Vor dem Hintergrund eines entgrenzten Arbeitsmarktes sieht er es als unerlässlich, einen digitalen Fußabdruck zu hinterlassen und die eigene Persönlichkeit als Marke herauszustellen.

MARKENKONSTRUKT wurde 2007 von den geschäftsführenden Gesellschaftern Norman Glaser und Yannic Tremmel gegründet. Das rund 12-köpfige Team unterstützt Unternehmen nicht nur branchenübergreifend mit Strategien in der digitalen Markenführung, sondern bietet seit 2010 auch eigene Software-Lösungen im Bereich Interactive Signage sowie Mobile Plattformen an.

Der Firmenhauptsitz ist in Würzburg und wird flankiert vom Aufnahmestudio in Amorbach, wo Norman Glaser den MARKENREBELL-Podcast produziert.

Text und Bild honorarfrei unter Angabe der Quelle verwendbar.

Bei Veröffentlichung würden wir uns über einen Hinweis freuen.

MARKENKONSTRUKT
Strategiebüro für digitale Markenführung 

Schürerstraße 3 | 97080 Würzburg | Tel.: 0170.2728473

Geschäftsführer: Norman Glaser & Yannic Tremmel & Annette Menz
Amtsgericht Würzburg HRB 12012 Steuer-ID: DE 255628129 
Weiteres Material zum Download

Bild: mk_logo_RGB.png

Bild: 
MAREKENREBELL-Logo-Schwarz_RGB.png 

Original-Content von: markenkonstrukt GmbH, übermittelt durch news aktuell
Medieninhalte
2 Dateien

Weitere Meldungen: markenkonstrukt GmbH

Das könnte Sie auch interessieren: