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Die verbreitete Sparwut in deutschen IT-Abteilungen wird zum Risiko für die Geschäftsentwicklung

    München (ots) - Umfrage unter knapp 120 IT-Verantwortlichen in Deutschland / Bei 60 Prozent steht Kostenreduzierung bei der IT-Infrastruktur an erster Stelle / Im Gegensatz zu den deutschen Firmen setzen weltweit viele Unternehmen gerade auf Investitionen in die IT

    München, 14. Juli 2006 - Sechzig Prozent der deutschen IT-Manager haben sich die Kostenreduktion ihrer IT-Infrastruktur als oberstes Ziel gesetzt. Damit sind sie allerdings nicht nur im europäischen Vergleich allein auf weiter Flur, vielmehr wird die Kostenreduzierung in deutschen IT-Abteilungen zum Risiko für die gesamte Entwicklung des Unternehmens. Das berichtet die IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE (Ausgabe 28/2006, EVT 14. Juli) und im Internet unter www.computerwoche.de/578424 unter Berufung auf eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Accenture und von IDC. Befragt wurden hierfür 117 IT-Verantwortliche aus Deutschland.

    Der Studie zufolge besteht damit in Deutschland ein unübersehbarer Konflikt zwischen Einsparungsdruck und dem gleichzeitigen Bestreben, den Wert der IT für das Unternehmen zu erhöhen. "Deutsche IT-Verantwortliche investieren ihre Zeit in Benchmarking und das Verbessern einzelner Prozesse aus Kostensicht, anstatt Wege zu finden, damit das gesamte Unternehmen durch IT Vorteile erringen kann", heißt es in der Untersuchung. Zum Risiko werde die angestrebte Kostenreduktion dann, wenn sich die Chancen, die sich durch grundsätzliche Modernisierungsmaßnahmen ergäben, außer Acht gelassen würden, berichtet die COMPUTERWOCHE.

    Ganz andere Zielsetzungen haben IT-Verantwortliche aus anderen Ländern: Laut der Studie planen 40 Prozent der Unternehmen, ihre Budgets für infrastrukturelle Verbesserungen zu erhöhen - in Frankreich sind es sogar 70 Prozent, heißt es in der COMPUTERWOCHE.

    Für Rückfragen: Heinrich Vaske, Chefredakteur COMPUTERWOCHE, Tel. 089/360 86-275, Fax 089/360 86-109

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