Milchkristalle GmbH

Studie: Hälfte aller Deutschen kennt Melatonin nicht - Viele halten Schlafhormon fälschlicherweise für ein Hautpigment

München (ots) - Während das Hormon Melatonin in den USA seit Jahren einen Siegeszug angetreten hat, ist es in Deutschland vielen nicht bekannt. Wie eine repräsentativ quotierte Umfrage unter 1.300 Deutschen ergeben hat, kennen 51 Prozent das Hormon nach eigenen Angaben nicht. Die Studie wurde im Herbst 2010 mit Hilfe des Online-Befragungssystem askallo und des Berliner Feldinstituts panelbiz im Auftrag der Milchkristalle GmbH durchgeführt.

Knapp jeder Fünfte (18,5%) hält Melatonin für ein Hautpigment, das für die Bräunung der Haut verantwortlich ist. Knapp zwei Prozent halten Melatonin für eine Hautkrankheit. "Viele verwechseln Melatonin mit dem Pigment Melanin", sagt Tony Gnann, Geschäftsführer der Milchkristalle GmbH und Initiator der Studie. Das Münchner Unternehmen gewinnt natürliches Melatonin aus spezieller Nachtmilch. "Die Umfrage zeigt, dass das Hormon und dessen Wirkung in der deutschen Bevölkerung kaum bekannt sind", kommentiert Gnann die Ergebnisse.

Das Hormon Melatonin wird von Menschen und von vielen Tieren in der Epiphyse (Zirbeldrüse) gebildet und bei Dunkelheit freigesetzt. Die Melatoninkonzentration steigt in der Nacht um den Faktor zehn an, das Maximum wird gegen drei Uhr morgens erreicht. Durch helles Licht wird die Hormonausschüttung gebremst. Das Hormon steuert vor allem den Tag-Nacht-Rhythmus und damit unter anderem den Schlaf. "Die Eigenproduktion von Melatonin im menschlichen Körper nimmt ab einem Alter von 25 Jahren deutlich ab", erläutert Gnann. Die Folge sind oft Schlafstörungen und frühzeitige Alterungserschein